4000 Kwh Strom Kosten

4.000 kWh Stromkosten

Der durchschnittliche Strompreis pro kWh lag 2017 bei 29,16 Cent. Für den Stromverbrauch gelten folgende Richtwerte: einzeln 1500 kwh/Jahr, Paar 2800 kwh/Jahr, Familie 4000 kwh/Jahr, erweiterte Familie 6000 kwh/Jahr. Energieverbrauch kWh in 10 Stunden Kosten ?. Konsumpreis HT, 23,13 ct/kWh, 27,52 ct/kWh.

Die niedrigsten Strompreise sind über einen langen Zeitraum garantiert.

Strom: Die Konsumenten bezahlen mehr als je zuvor.

Anscheinend konnten die Elektrizitätspreise endlich fallen, aber in Wirklichkeit zahlt der deutsche Konsument mehr als je zuvor. Die Stromverbraucher werden noch mehr als die Fahrer aufgeladen. Für ein Jahr konnten die Bundesbürger auf fallende oder zumindest stabilere Energiepreise blicken. Vielmehr zeigt eine laufende Auswertung des Preisvergleichsportals TopTarif, dass die Konsumenten heute mehr für ihren Strom ausgeben als je zuvor.

Wer seinen Strom zum Normaltarif beim lokalen Anbieter bezieht, muss derzeit im Durchschnitt 30,27 Cents pro kWh bezahlen; vor einem Jahr lagen die Stromkosten noch weit unter 30 Cents. Nach Angaben von Topptarif wird eine Vierer-Modellfamilie mit einem Stromverbrauch von 4000 kWh im Monatsendwert 1211 EUR pro Jahr für Strom ausgeben.

Noch vor einem Jahr waren es weniger als 1200 EUR, vor fünf Jahren waren es etwas mehr als 1000 EUR. Noch immer kauft jeder dritte Konsument in Deutschland Strom zum Grundversorgungspreis des lokalen Anbieters. Doch auch die aktiven Konsumenten stehen vor Rekordpreisen für Strom. Mit 4000 kWh muss die Modellfamilie nun 769 EUR pro Jahr vom billigsten Lieferanten zahlen, 17 EUR mehr als im Vorjahr.

Die aktuellen Kostentreiber sind in erster Linie die vom Staat verwalteten Strompreise. Die wenigsten Konsumenten wissen, dass sie für die Transformation des Energiesystems mehr als einmal bezahlen. Zum Beispiel 0,4 Cents pro kWh, um sicherzustellen, dass Großverbraucher weiterhin Strom zu niedrigen Preisen abbekommen. Es sind 0,04 Cents zu entrichten, da viele Offshore-Windparks nicht zeitnah ans Netz gehen.

Die Förderung von Wind-, Solar- und anderen regenerativen Energieträgern kosten 6,4 Cen. Außerdem müssen die Konsumenten mehr in die Taschen graben, um die Netzwerke nutzen zu können. Darüber hinaus müssen Freileitungen und Stromleitungen modernisiert werden, um den volatilen Energievolumina durch Wind- und Sonnenenergie gerecht zu werden. Laut Kalkulationen des Konsumentenportals Vermivox machen reine Rohmaterialkosten heute nur noch 27 Prozentpunkte des Energiepreises aus.

Würden die Konsumenten nur die puren Kosten der Stromproduktion tragen, würde die kWh nur etwa sechs Cents kosten. In den letzten Jahren sind die Beschaffungs- und Produktionspreise für Versorgungsunternehmen gar stark gesunken. Im Jahr 2009 lag der Preis noch bei mehr als acht Cents pro kWh. Aber der meßbare Verfall der Produktionskosten genügte in der Tat nicht, um die immer teurer werdenden gesetzlichen Anforderungen an die Konsumenten zu stoppen.

Weil die Produzenten von Solar- oder Windenergie eine feste Vergütung erhalten, führt der Preisverfall an den Energiebörsen zu einer Erhöhung der Fördermittel an diese Produzenten. Dadurch werden die Stromverbraucher noch mehr durch staatliche Abgaben und Kosten belastet sein als die Kraftfahrer. Die Kosten für reines Öl und Raffinerien machen rund 37% des Kraftstoffs an der Pumpe aus.

Daraus ergibt sich auch, warum die Tankstellenpreise im Vergleich zu den Strompreisen noch lange nicht auf Rekordniveau liegen. Schließlich können die Konsumenten durch den Anbieterwechsel sicherstellen, dass die Strompreissteigerungen mäßig sind. Wer zum billigsten Provider wechselt, spart im Durchschnitt mehr als 30 Prozentpunkte im Jahr.

Für eine kleine Gastfamilie sind das über 400 EUR pro Jahr", erläutert Klaus Hufnagel, geschäftsführender Gesellschafter des Abgleichportals Topparif. Die Umstellung auf einen neuen Lieferanten ist kein Problem. Zusätzlich zum Kaufpreis sollten die Konsumenten darauf achten, dass der Zoll gerecht ist, d.h. kurzfristige Fristen und Mitteilungsfristen sowie eine Preisstellung, die vor kurzfristiger Preisänderung geschützt ist.

Es ist gängige Marktpraxis vieler Stromversorger, ihren neuen Kunden einen Einmalbonus zu zahlen, der bis zu 25 Prozentpunkte der gesamten Kosten des ersten Geschäftsjahres beträgt. Die Leitungen und Messgeräte verbleiben im Eigentum des lokalen Stromnetzbetreibers, der für sie verantwortlich bleibt. Somit verändert sich überhaupt nichts - außer der Summe der Elektrizitätsrechnung.

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