Abmahnung Arbeitnehmer Gründe

Warnung vor Mitarbeiter-Gründen

Ein Abmahnschreiben im Sinne des Arbeitsrechts ist der einseitige Hinweis des Arbeitgebers auf Pflichtverletzungen des Arbeitnehmers. Aber die Arbeitnehmer sollten auf der Hut sein: Es kann viele Gründe geben, warum ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer warnen kann. Warnung: Was ist Arbeitsrecht in Darmstadt? Was muss der Zusammenhang zwischen Warnungen und Kündigungsgründen sein?

Rechtmäßige Gründe für ein Mahnschreiben

Es kann viele Gründe für ein Mahnschreiben geben. Zahlreiche Warnungen entstehen nur, weil die Mitarbeiter nicht auf ganz Selbstverständliches achten, außer auf die Punkte, die im Zuge des Arbeitsvertrags in schriftlicher Form festgelegt werden. Es gibt viele Gründe, warum eine Warnung ausgegeben werden kann. Wird ein Mitarbeiter jedoch aus tatsächlich harmlosen Gesichtspunkten verwarnt, ist die Verwarnung nicht gerechtfertigt und der Verwarnungsempfänger hat gute Erfolgsaussichten, wenn Berufung eingelegt wird.

Ein unberechtigter Warnhinweis besteht z.B. bei der Warnung vor Problemen oder Verhalten, auf die der Mitarbeiter keinen Einfluß ausüben kann. Beispielsweise kann ein Mitarbeiter nicht vor schlechter Performance gewarnt werden, wenn die mangelnde Performance auf unbeeinflussbaren Sachmängeln beruht. Eine Warnung vor Krankheiten kommt natürlich ebenfalls nicht in Betracht.

Eine gute und damit auch berechtigte Begründung für eine Warnung ist das Gesundheitsthema im weiteren Sinn. Wenn ein Arbeitnehmer oft erkrankt ist und der Unternehmer den Verdacht hat, dass dies auf Willkür oder "Blaupausen" zurückzuführen ist, kann der Unternehmer den Arbeitnehmer anweisen, zu einem Beamten des Gesundheitswesens zu gehen. Wenn der Mitarbeiter dieser Bitte nicht nachkommt, kann eine Verwarnung erfolgen.

Gleiches gilt für das so genannte Kranken- oder Arbeitsunfähigkeitszeugnis. Er muss den Auftraggeber bis zum vierten Tag der Krankheit erreichen; einige Arbeitsverhältnisse enthalten auch einen kürzeren Zeitraum. Wenn ein Mitarbeiter diese Fristen mehrmals verpasst, ist auch eine Abmahnung gerechtfertigt. Verstößt ein Mitarbeiter häufig gegen Sicherheitsvorschriften und gefährdet damit sich selbst und seine Mitarbeiter, folgt auch in diesem Falle eine Warnung.

Als weitere Gründe für eine Warnung sind möglich: Die vorliegende Prüfliste gibt einen Einblick in die möglichen Verletzungen der arbeitsrechtlichen Verpflichtungen Ihrer Mitarbeiter.

Warnung: Arbeitsgesetz, Gründe, Verhaltensweisen, etc.

Ein Warnschreiben kann die Vorbereitungsphase für eine Entlassung sein, weshalb es immer ernst genommen werden muss. Bei der Warnung informiert Sie Ihr Vorgesetzter zunächst, dass er mit Ihrem Vorgehen nicht übereinstimmt und Ihnen die Gelegenheit gibt, das Vorgehen zu abändern. Entgegen der oft geäußerten Vermutung kann die Beendigung nach der ersten Abmahnung und nicht nach der dritten angedroht werden.

Wenn Sie eine Verwarnung erhalten, bedeutet dies, dass Sie entweder Ihren Vertragspflichten nicht nachgekommen sind oder gegen die Vorschriften verstossen haben. Zu den möglichen Ursachen gehören z.B: Wenn Sie Ihr unregelmäßiges Benehmen auch nach der Verwarnung unveränderlich fortsetzen, kann Ihr Vorgesetzter Sie entlassen - außergewöhnlich und unangekündigt. Um nicht so weit zu kommen, sollten Sie sich im Falle einer Warnung absolut korrekt aufführen.

Es ist sehr hilfreich, nicht gleich beim ersten Schlag zum Chefarzt zu gehen und zu probieren, sich zu erholen. Also: Atme zuerst einmal durch und überlege dir lieber noch einmal, wie du auf die Warnung reagieren wirst. Wenn die Warnung berechtigt ist, müssen Sie natürlich Ihr eigenes Vorgehen ändern, wenn Sie Ihren Arbeitsplatz erhalten wollen. Im besten Fall suchen Sie ein direktes Gesprächsthema, erkennen offen die Warnung darin, entschuldigen sich und versprechen eine Verbesserung.

Somit kann die böse Beziehung zu Ihrem Vorgesetzten sofort etwas zerstören und die androhende Entlassung kann möglicherweise verhindert werden. Wenn Sie aber auch nach sorgfältiger Prüfung keinen Anlass für eine Warnung sehen, haben Sie unterschiedliche Reaktionsmöglichkeiten: Bei der Gegenerklärung: Hier können Sie uns in schriftlicher Form erklären, warum Sie die Warnung für unbegründet halten und Ihren Standpunkt erläutern.

Wie bei der Abmahnung wird die Gegenerklärung in Ihre Personendatei miteinbezogen. Das kann bei einem späten Gerichtsstreit oder bei einem Wechsel des Vorgesetzten helfen - so hat der Schiedsrichter oder der neue Vorgesetzte auch Ihre Sichtweise und Ihre Argumentation unmittelbar vor sich. Wenn das von Ihnen betreute Untenehmen groß genug ist und einen eigenen Mitarbeiter hat, können Sie sich an ihn wendig machen, um die Abmahnung aus Ihrer Personendatei auszulöschen.

Das bedeutet, dass sich der Leiter zurechtfindet - aber wenn er seine Entscheidung nicht umsetzt, verbleibt die Warnung in der Personalkartei. Bei einer Beschwerde: Dies sollte immer der letztmögliche Weg sein, denn das Arbeitsverhältnis zu Ihrem Auftraggeber könnte danach so weit wie möglich erlöschen. Die Maßnahme kann dazu führen, dass der Warnhinweis zurückgezogen und gelöscht wird.

Fehlt die Warnung, können entsprechende Komponenten entfallen, die ebenfalls völlig wirkungslos werden. Allerdings muss eine Abmahnung durch den Vorgesetzten nicht immer begründet und zeitnah sein. Die folgenden Zustände schliessen eine Warnung aus: Ihnen wird vorwirft, eine Verpflichtung nicht erfüllt zu haben, die nicht Teil Ihres Arbeitsvertrages ist. Die Warnung enthält keine präzisen Gründe oder ein exaktes Datenmaterial für das unregelmäßige Verhalten.

Aus diesem Grund entstehen Faktoren, wie eine Warnung aussieht, um effektiv zu sein. Ein Warnschreiben besteht im Grunde genommen aus drei Elementen: Welche Fehler wurden gemacht, wann und wie oft hat das Fehlverhalten stattgefunden und wie lange benimmt sich der Mitarbeiter danach? Ein Verweis muss erfolgen, z.B. wird hier der Absatz des von Ihnen verletzten Arbeitsvertrages erwähnt.

Darüber hinaus muss der Leiter den Angestellten bitten, sein zukünftiges Handeln zu verändern. Einen weiteren Teil der Abmahnung bildet die Kündigungsdrohung, wenn der Arbeitnehmer den Vertrag weiterhin verletzt. Richtige Bezeichnungen und Daten und Unterschriften des Auftraggebers dürfen bei einer effektiven Abmahnung natürlich nicht fehlen. Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftraggeber zu informieren. Prinzipiell ist auch für seine Wirksamkeit ausschlaggebend, wer die Warnung aussprach.

Beispielsweise können auch nur solche, die zur Kündigung berechtigt sind oder dem betreffenden Arbeitnehmer Anweisungen geben, Verwarnungen einreichen. Dies können neben dem Leiter auch der Personalverantwortliche oder der unmittelbare Leiter sein. Darüber hinaus darf der Auftraggeber das Fehlverhalten nicht Wochen oder Monate lang tolerieren, bevor er ploetzlich eine Abmahnung ausspricht. Bei längerer Duldung des Verhaltens wird dies als stille Annahme durch den Auftraggeber angesehen.

Ein Warnhinweis ist dann nicht mehr möglich. Die Abmahnung muss nicht unbedingt in schriftlicher Form sein - eine verbale Abmahnung ist zunächst ebenso effektiv. Im Falle eines Gerichtsverfahrens muss der Auftraggeber jedoch nachweisen, dass die Abmahnung formell richtig war und dass der Arbeitnehmer sie zur Kenntnis nahm. Dies ist im Falle einer reinen Abmahnung nicht nachweisbar.

Sie müssen kein ungültiges Warnschreiben unterzeichnen - auch nicht, um Ihr Wissen wiederzugeben. In Ermangelung einer Änderung des Verhaltens kann, wie bereits gesagt, eine einzelne Warnung ausreichend sein, um eine Mitteilung zu machen. Einige Verstöße sind jedoch so gravierend, dass eine Kündigung ohne Vorankündigung auch ohne Vorankündigung möglich ist. Dazu gehört zum Beispiel folgende Regelbrüche: Wenn sich ein Kollege so schlecht benimmt, muss der Auftraggeber nicht erst eine Abmahnung ausgesprochen haben, sondern kann unmittelbar und ohne Vorankündigung beenden.

Auch hier sind die Gerichte in der Regelfall nicht gnädig und halten eine fristlose Entlassung für begründet. Sie verhalten sich im besten Falle bei der Ausübung Ihrer Tätigkeit richtig und erfüllen Ihre Vertragspflichten, dann werden Sie nicht mit einer Verwarnung oder Entlassung bedroht.

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