Alternative Energieversorgung

Ersatz-Energieversorgung

Künftige alternative Energieversorgung in Europa. AG Energie der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft. Die Sonne und das Holz sind alternative Energielieferanten mit dem größten Strom- und Wärmepotenzial, sagt das Energiekompetenzzentrum im Oberland. aQuasun Solarmodule erzeugen alternative Energie zu niedrigen Kosten. Zum einen könnte ein Versorgungsunternehmen für Strom und Gas gegründet und zum anderen alternative Energiekonzepte umgesetzt werden.

Welche Bedeutung hat die alternative Energieversorgung?

Die fossilen Energieträger werden knapp und Elektrizität immer kostspieliger! In den vergangenen Jahren sind die Energiekosten deutlich angestiegen. Die umweltschonende Energieerzeugung und -erzeugung ist ein Kernthema der Weltpolitik. Gleichzeitig sollte die hinreichende Energieverfügbarkeit durch alternative Energieträger gewährleistet werden. Weil Fachleute sich dessen bewusst sind: Die Bereitstellung aus fossilen Energieträgern wie Rohöl und Steinkohle ist beim heutigen Konsum sehr limitiert.

Die Ausweitung der Energieversorgung durch alternative Energieerzeugung nimmt in der Welt eine immer größere Bedeutung ein. Bereits im Jahr 2008 machte der aus erneuerbaren Energieträgern erzeugte Elektrizität rund 14,4 Prozentpunkte der Gesamtenergieversorgung aus. Im Vergleich: 1998 lag dieser Wert bei nur 4,4 vH. Das im Jahr 2000 eingeführte EEG hat die Energieversorgung und -erzeugung durch regenerative Energieträger maßgeblich mitgestaltet.

Mit dem EEG wird in erster Linie der Schutz des Klimas und die Vergütung für alternativen Solarstrom festgelegt. Inzwischen findet ein weltweiter Wechsel in den Bereich der alternativen Energieversorgung statt: Wirtschaft und Gesellschaft schaffen die Voraussetzungen für einen verstärkten Einsatz dieser Form der Energie. Das Potenzial von Windkraftwerken wird der Energieerzeugung aus Biomassen zugeschrieben. Dieses Potenzial ist so groß wie das von Windstrom.

Auch in Zukunft wird der prozentuale Beitrag von alternativ erzeugtem Elektrizität an der Energieversorgung weiter zunehmen: Bis 2020 sollen immerhin 20 Prozentpunkte der in Deutschland produzierten Elektrizität aus Alternativquellen kommen. Im Jahr 2050 soll der Marktanteil bereits bei 50 Prozentpunkten liegen. Die Energieversorgung aus regenerativen Energien ist ein ständig wachsendes Feld: Immer mehr Haushalten bezieht ihren Elektrizität und Wärme aus naturbelassenen Energieträgern wie z. B. Windkraft oder Sonneneinstrahlung oder produziert diese bereits selbst.

Eine wertvolle Ergänzung zu den fossilen Energieträgern, um nicht vollständig zu verbrauchen.

Erst in den letzten Jahren ist ein Umdenken im Bereich des Klimaschutzes hin zu alternativer Energieerzeugung - denn fossile Brennstoffe werden in absehbarer Zeit auslaufen.

Erst in den letzten Jahren ist ein Umdenken im Bereich des Klimaschutzes hin zu alternativer Energieerzeugung - denn fossile Brennstoffe werden in absehbarer Zeit auslaufen. Seitdem setzen wir unsere Erkenntnisse ein, um alternative Wege zur veralteten Energieerzeugung zu ergründen. Mit großem Vergnügen, denn in den letzten 10 Jahren ist bei den erneuerbaren Energieträgern viel passiert.

Auch in Deutschland ist der Marktanteil der erneuerbaren Energieträger in den letzten 10 Jahren stetig gestiegen. Bezogen auf den Gesamtendenergieverbrauch erhöhte sich ihr Beitrag zur Stromproduktion von 4,8% im Jahr 1998 auf 14,8% im Jahr 2008. 3,4% davon werden durch Wasserkraft, 6,6% durch Windkraft, 4,2% durch Bioenergie und 0,6% durch Photovoltaiksysteme erzeugt.

Im Wärmeversorgungssektor gab es keinen so hohen Zuwachs; die Werte für 1998 betrugen 3,5% und sind bis 2008 auf 7,7% gestiegen. Der Anteil der erneuerbaren Energieträger zur Wärmeversorgung am Gesamtenergieverbrauch liegt mit 7,3% vorwiegend in der Wärmeerzeugung durch Biomassen - 0,2% entfällt auf die Erdwärme und 0,3% auf die Thermosolar.

Damit lag der Prozentsatz der erneuerbaren Energieträger am Gesamtendenergieverbrauch in Deutschland im Jahr 2008 bei rund 9,7%. Gestützt wurden diese kontinuierlich ansteigenden Werte durch die guten Voraussetzungen für die Forcierung der alternativen Energieerzeugung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Werte vor der Inkraftsetzung des EEG am 1. April 2000 (gefolgt von Änderungen des EEG in den Jahren 2004 und 2009) waren signifikant geringer und beschränkten sich auch auf einige wenige alternative Energieträger.

Dabei spielte damals vor allem die Nutzung von Biomassen und der Einsatz von Wind anlagen eine geringe Bedeutung. Die Tendenz hat sich klar positiv entwickelt, da die Stromproduktion durch Windstrom inzwischen weit voraus ist und von 4489 Gigawattstunden (1 Gigawattstunde = 1 Million Kilowattstunde) im Jahr 1998 auf 40400 Gigawattstunden im Jahr 2008 nahezu neunmal erhöht werden konnte.

Doch auch in den Sparten Elektrizität und Fernwärme leistet sie nach wie vor einen wesentlichen Anteil an der Versorgung mit erneuerbaren Energie. Der Anteil der erneuerbaren Energieträger an der Gesamtstromerzeugung wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Große Potenziale sieht die Fachwelt auch im Biomassebereich, nicht nur in der Stromproduktion, sondern auch in der Wärmeanwendung.

Deutschland hat das von der EU gesetzte Zielvorhaben, den Stromanteil aus regenerativen Quellen bis 2010 auf 12,5% zu erhöhen, bereits erfüllt. Die neue Zielsetzung der deutschen Regierung, diesen Marktanteil bis 2020 auf mind. 20% zu erhöhen, wird daher voraussichtlich Realität sein.

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