Anteil Erneuerbare Energien 2016

Erneuerbare Energien Anteil 2016

Im Vergleich zu 2016 blieb die Stromerzeugung aus Biomasse damit konstant. Bereits 2016 wurden 32 % des Stromverbrauchs in Deutschland durch erneuerbare Energien gedeckt. 0 5 10 15 20 20 25 30 35 40 45 50 Anteil der erneuerbaren Energien (%) 0 53 Nettoerzeugung von Kraftwerken für die öffentliche Stromversorgung. Die Länder haben dafür Richtlinien festgelegt (REN 21, Global Status Report, 2016). Prozentualer Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch (%).

Statistiken über erneuerbare Energien - Statistiken erklärt

Datenextrakt Jänner 2018 und die neuesten Daten: July 2019. Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Quelle: Dieser Beitrag liefert aktualisierte Statistikdaten zu regenerativen Energieträgern in der EU. Regenerative Energieträger sind unter anderem Windenergie, Sonnenenergie (thermisch, photovoltaisch und konzentriert), Wasser- und Gezeitenenergie, Geothermie, Biokraftstoffe und erneuerbare Abfallstoffe.

Der Einsatz von erneuerbaren Energien hat viele Vorzüge, darunter die Verringerung der Treibhausgasemissionen, die Diversifizierung des Energieangebots und die Verringerung der Unabhängigkeit von den fossilen Energiemärkten (insbesondere Erdöl). Der verstärkte Einsatz von erneuerbaren Energieträgern kann auch zur Arbeitsplatzschaffung im Umfeld der neuen "grünen" Techniken beizutragen.

In der EU haben die regenerativen Energien in den vergangenen Jahren kräftig zugelegt. Konkret hat sich der Anteil der regenerativen Energieträger am Bruttoendgasverbrauch in den vergangenen Jahren von rund 8,5 Prozent im Jahr 2004 auf 17,0 Prozent im Jahr 2016 nahezu verdreifacht Diese erfreuliche Tendenz wurde durch rechtlich verbindliche Ziele für einen steigenden Anteil der regenerativen Energieträger gemäß der Direktive 2009/28/EG zur Förderung des Einsatzes von Energien aus regenerativen Energieträgern getragen.

Dabei handelt es sich um den Anteil der erneuerbaren Energieträger am gesamten Bruttoendverbrauch (siehe Abb. 1) und den spezifischen Anteil der erneuerbaren Energieträger im Transportwesen (siehe Abb. 2). Im Jahr 2016 betrug die Primärproduktion von erneuerbaren Energien in der EU-28 211 Millionen Tonnen Öläquivalent (toe) in der EU-28. Zwischen 2006 und 2016 stieg die Produktion von erneuerbaren Energien in der EU-28 um 66,6% und um durchschnittlich 5,3% pro Jahr.

In der EU-28 waren dies vor allem Hölzer und andere Biomassearten sowie erneuerbare Abfallstoffe, auf die 2016 49,4 % der Primärproduktion aus erneuerbarer Energien entfielen (siehe Schaubild). An zweiter Stelle steht die Wasserkraft mit 14,3% der gesamten regenerativen Energien, vor der Windkraft (12,4%). Besonders schnell wuchsen Wind- und Sonnenenergie, obwohl die Produktionsvolumina noch immer vergleichsweise niedrig waren.

Der Anteil der Sonnenenergie an der Erzeugung von Strom aus regenerativen Energien in der EU-28 im Jahr 2016 beträgt 6,3 Prozent, der Anteil der Geothermie 3,2 Prozent. Der Anteil der Gezeiten-, Wellen- und Meeresenergien war besonders gering und wurde vor allem in Frankreich und dem Vereinigten Königreich eingesetzt. In der EU-28 belief sich der Anteil der regenerativen Energieträger am Brutto-Binnenenergieverbrauch im Jahr 2016 auf 13,2%.

Nach wie vor sind Hölzer und andere feste Biomassen die Hauptenergieträger. Schon 1990 lag der Anteil von Wasser und Wald bei 91,5 vH. Seitdem ist die Wachstumsrate hier jedoch wesentlich geringer als bei anderen Energieträgern. Dadurch ging ihr Anteil im Jahr 2016 auf 59,3% zurück. Schaubild 4 (ohne Normierung der Stromerzeugung) zeigt die grafische Darstellung der Entwicklungen des Bruttoendgasverbrauchs der EEs.

Dieser Anteil war in Dänemark (28,7%), Österreich (29,6%) und Finnland (30,7%) verhältnismäßig hoch (siehe Tab. 1), und mehr als ein drittel in Lettland (37,2%), Schweden (37,1%) und Island (82,7%). Dabei darf der Anteil der Erneuerbaren Energien am Brutto-Binnenverbrauch nicht mit dem Anteil der Erneuerbaren Energien am Brutto-Endenergieverbrauch in Verbindung gebracht werden (letzterer ist der amtliche), um das in der Direktive 2009/28/EC zur Erleichterung des Einsatzes von Energien aus erneuerbare Energien festgelegte Ziel für 2020 zu überwachen).

Die genaue Definition des Bruttoinlandsverbrauchs und des Bruttoendgasverbrauchs findet sich im Kapitel Quellen und Erreichbarkeit. Die EU will bis 2020 20 Prozent ihres Bruttoendgasverbrauchs aus regenerativen Energien abdecken. Die Beiträge der verschiedenen Mitgliedsstaaten zur Erreichung dieses Zieles werden in den einzelstaatlichen Aktionsplänen für die Foerderung der Nutzung erneuerbarer Energien dargelegt. Abb. 1 stellt die neuesten Zahlen über den Anteil der regenerativen Energien am Bruttoendgasverbrauch und über die bis 2020 zu erreichenden Ziele dar.

Im Jahr 2016 betrug der Anteil der regenerativen Energien am Bruttoendgasverbrauch in der EU-28 17,0%, verglichen mit 8,5% im Jahr 2004. Schweden, wo mehr als die Hälfe (53,9%) des Bruttoenenergieverbrauchs durch erneuerbare Energieträger gedeckt wird, hatte 2016 den bei weitem größten Anteil in den EU-Mitgliedstaaten, vor Finnland (38,7%), Lettland (37,2%), Österreich (33,5%) und Dänemark (32,2%).

Auf der anderen Seite der Rangliste hatten Luxemburg (5,4%), Malta und die Niederlande (je 6,0%), Belgien (8,7%) sowie das Vereinigten Königreich und Zypern (je 9,3%) die geringsten Werte für die Nutzung regenerativer Energien. Vergleicht man die Richtwerte mit den neuesten Zahlen für 2016, so ergibt sich, dass Frankreich, die Niederlande und Irland den Anteil der regenerativen Energien am Gesamtenergieverbrauch um mind. 6,0 %-Punkte erhöhen müssen.

Bestimmte Angaben zum Anteil Griechenlands im Jahr 2016 wurden von Eurostat aufbereitet. Ein Vergleich des Durchschnitts 2015-16 mit dem in der Renewable Energy Directive festgesetzten Richtzielpfad ergibt, dass Frankreich, Luxemburg, die Niederlande und die ehemalige jugoslawische Volksrepublik Mazedonien unter dem zweiten Richtzielpfad liegen, während alle anderen Staaten ihn übertreffen.

Tab. 2 beinhaltet Angaben für alle Mitgliedsstaaten sowie die Angaben zum Richtzielpfad. Die Anteile der regenerativen Energieträger werden in drei unterschiedliche Bestandteile unterteilt (Anteil der Elektrizitätserzeugung) (Anteil der Wärme- und Kühlerzeugung, Anteil der Wärme- und Kühlerzeugung und Anteil des Verkehrs). 2016 entfiel mehr als ein Drittel (29,6%) der Gesamtmenge auf die Erzeugung von Strom aus regenerativen Energien.

Bruttostromverbrauch in der EU-28. Wasser war die bedeutendste Energielieferantin, knapp dahinter die Windenergie (siehe Abb). Wie erinnerlich, verlangen die Rechnungslegungsvorschriften der Direktive 2009/28/EG, dass der Anteil der aus Wasser- und Windenergie gewonnenen Elektrizität durch eine Normierungsklausel unter Berücksichtigung der Jahresklimaschwankungen ausgeglichen wird (die Normierung erfolgt in den vergangenen).

Die drei wichtigsten Stromquellen (Windkraft, Sonnenenergie und Biomasse, einschließlich erneuerbare Abfälle) waren für den EU-weiten Ausbau der Stromerzeugung durch erneuerbare Energien zwischen 2006 und 2016 verantwortlich. Obwohl die Wasserkraft auch 2016 in der EU-28 den größten Anteil an Elektrizität aus erneuerbaren Quellen hatte ( "36,9% der Gesamtmenge"), stellte der Gesamtanstieg der Elektrizitätserzeugung von nur 10,8% keine wesentliche Änderung im Vergleich zu vor zehn Jahren dar.

Im Gegensatz dazu erzeugte die EU-28 2016 44,4 bzw. 3,7 mal so viel Elektrizität aus Sonnen- und Windenergie wie 2006. 2016 erhöhte sich der Anteil von Wind- und Sonnenenergie an der Gesamtstromerzeugung aus erneuerbarer Energie auf 31,8% bzw. 11,6%. So ist die Stromproduktion aus Sonnenenergie sehr kräftig gestiegen; von nur 2,5 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2006 hat sie die Erdwärmeerzeugung im Jahr 2008 übernommen und im Jahr 2016 einen Gesamtwert von 110,8 Kilowattstunden erreicht.

Während dieses Zeitraums von zehn Jahren stieg der Anteil der Sonnenenergie an der Gesamtstromerzeugung aus erneuerbaren Quellen in der EU-28 von 0,3% auf 11,6%. Gezeiten-, Wellen- und andere Meeresenergien machten 2016 nur etwa 0,05 % der gesamten Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien in der EU-28 aus. Mit 72,6% in Österreich und 64,9% in Schweden wurden in Österreich und Schweden rund drei Viertel des Gesamtstromverbrauchs aus regenerativen Energien, vor allem aus Wasser und Gas erzeugt; in Portugal (54,1%), Dänemark (53,7%) und Lettland (51,3%) waren es etwas mehr als die Haelfte.

Dagegen betrug der Anteil der Elektrizität aus erneuerbaren Energien in Zypern, Ungarn, Luxemburg und Malta weniger als 10% (siehe Tab). 2016 machten die regenerativen Energien 19,1% des Gesamtenergieverbrauchs für Wärme und Kälte in der E-28 aus. Die Anteile der regenerativen Energieträger an der Wärme- und Kälteerzeugung können der folgenden nachstehen.

Sie hat sich das gemeinschaftliche Zielvorhaben gestellt, bis 2020 10% der im Verkehrsbereich erforderlichen Elektrizität aus regenerativen Quellen (einschließlich Flüssigbiokraftstoffe, Wasser, Biomethan, Ökostrom usw.) zu erzeugen. In der EU lag der Anteil der regenerativen Energien am Treibstoffverbrauch zwischen 30,3% in Schweden und 10,6% in Österreich und weniger als 2,0% in Kroatien, Griechenland, Slowenien und Estland (siehe Grafik).

So haben sich in einigen EU-Mitgliedstaaten die regenerativen Energien sehr rasch als Treibstoffe im Verkehrsbereich etabliert. Nähere Angaben zum Anteil der regenerativen Energien im Transportwesen sind in Tab. 5 zu entnehmen. Flüssig-Biokraftstoffe, die meist mit fossilien Kraftstoffen gemischt werden, sind die am weitesten verbreitete Form der Energiegewinnung für die Verwendung regenerativer Energien im Verkehrsbereich.

Schaubild 6 veranschaulicht die Entwicklungen der Energieproduktion aus Bioflüssigkeiten in der EU in den vergangenen Jahren. Bei den in diesem Beitrag genannten statistischen Angaben handelt es sich um Angaben, die gemäß den Rechnungslegungsvorschriften der Direktive 2009/28/EG zur Erbringung von Dienstleistungen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen erstellt und auf der Grundlage und auf der Grundlage und auf der Basis der Energiebilanz der Verordnung 1099/2008 über die Energiestatistik, die letztmalig durch die Verordnug 2017/2010 im VN. vIII. mJ. geändertwurde, errechnet wurden.

Es liegen für alle EU-Mitgliedstaaten Angaben vor (mit Ausnahmen einiger von Eurostat geschätzter Angaben aus Griechenland für 2016), sowie für die EWR-Länder Island und Norwegen, Albanien, Montenegro und die ehemals jugoslawische Volksrepublik Mazedonien.

Generell sind die Angaben komplett, auf dem neuesten Stand und verlässlich über Ländergrenzen hinweg miteinander zu vergleichen. Für allgemeine Angaben zu erneuerbaren Energien kann die Aufstellung der Länder und anderer Angaben leicht variieren, da die frühzeitige Veröffentlichung dieser Meldung vor der Veröffentlichung von Eurostat samt Energiebilanzen für 2016 stattfindet. Das in diesem Beitrag verfügbare Informationsmaterial wird ergänzt und gegebenenfalls ergänzt, wenn die Eurostat-Bilanzen für 2016 Anfang Februar vorliegen.

Die neuesten Ergebnisse kommen zudem aus der hauseigenen Produktdatenbank (nur über Eurostat verfügbar). Deshalb werden die fortgeschriebenen Informationen über die Verknüpfungen zu den amtlichen Informationsquellen erst dann verfügbar sein, wenn sie anfangs Feber amtlich auf den neuesten Stand gebracht werden. Anhand dieses Indikators kann eine Schätzung für die Bewertung der Durchführung der Richtlinie 2009/28/EG zur Erleichterung der Energienutzung aus erneuerbaren Energiequellen vorgenommen werden.

Allerdings ist das Statistiksystem für bestimmte erneuerbare Energietechnologien in einigen Mitgliedsstaaten noch nicht ausreichend entwickelt, um die Erfordernisse dieser Direktive zu erfüllen. Dabei sind die besonderen Vorschriften der Direktive 2009/28/EG in der Fassung der Direktive (EU) 2015/1513 des Europaparlaments und des Rats vom 8. Oktober 2015 zur Änderung der Direktive 98/70/EG über die Beschaffenheit von Otto- und Dieselkraftstoffen auf der einen und zur Erhöhung der Direktive 2009/28/EG zur Einspeisevergütung von Strom aus regenerativen Energieträgern auf der anderen Seite zu berücksichtigen.

Die statistischen Veränderungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Dateninterpretation. Aus den jüngsten Zahlen für 2005 geht hervor, dass eine geringe Differenz zu den bei der Ausarbeitung und Annahme der Direktive im Jahr 2007-2008 verfügbaren Zahlen besteht. Die Veränderungen resultieren aus der Überprüfung der von den Mitgliedsstaaten als Reaktion auf die jährlich durchgeführten Energieressourcen.

Im Zuge der Revision der Daten für den Biomassekonsum im Haushaltssektor zeigen die aktuellen Zahlen für Kroatien, dass der Energieverbrauch aus regenerativen Energiequellen seit 2004 (dem ersten Jahr, für das Zahlen vorliegen) über dem Zielwert 2020 lag. Dabei ist zu beachten, dass die Staaten aufgrund der Richtlinie über erneuerbare Energien die Stromflüsse von Produkten aus erneuerbaren Energien in ihren Wirtschaften viel stärker aufzeichnen.

Um weitere Informationen über den endgültigen Energieverbrauch von Biokraftstoffen zu erhalten, werden in den Ländern neue, genauere Untersuchungen durchgeführt. In der Folge revidieren mehrere Staaten (z.B. Kroatien, Frankreich, Litauen und Ungarn) ihre Angaben, was zu einem steigenden Anteil an regenerativen Energieträgern führte. In der Schweiz entspricht der Bruttoinlandsverbrauch der Gesamtmenge der für alle Verwendungszwecke verwendeten Energieträger.

Der für den endgültigen Verbrauch verfügbare Energiebedarf entspricht der gesamten Menge an Energiequellen, die den Endverbrauchern (privat, kommerziell) zur Verfugung stehen. Der Energieeinsatz in Umwandlungsprozessen (z.B. Kraftwerke, Raffinerien und Hochöfen) ist ausgeschlossen. Hierzu zählen auch Energieprodukte, die für nicht-energetische Anwendungen (z.B. in Chemieprozessen) eingesetzt werden können.

In der Richtlinie 2009/28/EG über erneuerbare Energien wird der Bruttoendgasverbrauch als Energieerzeugnisse bezeichnet, die an Unternehmen, Verkehr, Haushalte, Dienstleistungsunternehmen, einschließlich des öffentlich-rechtlichen Dienstes, die Land- und Forstwirtschaft und die Fischerei zu Energiezwecken abgegeben werden, einschließlich des Strom- und Wärmenutzungsgrades durch den Energiesektor zur Erzeugung von Strom und Wärme und einschließlich der Verluste an Strom und Wärme bei der Verteilung und- übertragung.

Bei der Energiegewinnung aus nicht regenerativen Hausmüll wurde der Anteil der Biomassen an der Wärme- und Stromproduktion einbehalten. Gemäß der sektoriellen Gliederung der Energiestatistikenverordnung wurde der Pipeline-Transportverbrauch in den Bruttoendverbrauch miteinbezogen. Zur Verbesserung der Genauigkeit und Übereinstimmung mit den einzelstaatlichen statistischen Daten bei der Ermittlung der Anteil der erneuerbaren Energien wurden die einzelstaatlichen Heizwerte herangezogen, um die Menge aller Energieprodukte in energiewirtschaftliche Einheiten umzurechnen, anstatt, soweit vorhanden, die Standard-Heizwerte.

Vor kurzem hat die Europäische Union abschließende Leitfäden für die Kalkulation der Wärmepumpenenergie festgelegt. In einigen Ländern wurden die nationalen statistischen Systeme noch nicht so weit ausgebaut, dass alle regenerativen Energieträger (z.B. für erneuerbare Energien im Zusammenhang mit Wärmepumpen) voll und ganz einbezogen werden können. Auch wenn es zum Zeitpunkt der Datenerfassung und aus Gründen des Vollständigkeits keine anerkannten statistischen Methoden gab, wurde der Anteil der regenerativen Energien aus der Wärmepumpe in dem Fall mitberücksichtigt, dass die Mitgliedsstaaten genügend Daten geliefert haben.

Daher gibt es einige kleine Abweichungen zwischen den für diese Publikation herangezogenen und den in den Energierechnungen publizierten Angaben. Eurostat Energie-Statistiken und -Bilanzen differenzieren nicht zwischen dauerhaften und nicht-nachhaltigen Quellen erneuerbarer Energien. Daher ist darauf hinzuweisen, dass erneuerbare Energien, sofern nicht explizit angegeben, alle erneuerbare Energieträger erfassen, sowohl diejenigen, die die Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, als auch diejenigen, die dies nicht tun.

Angaben für den Berichtszeitraum 2004-2010: Die Direktive 2009/28/EG war noch nicht vorhanden oder wurde erst vor kurzem verabschiedet. Anhand der für diese Jahre ermittelten Zahlen wird überprüft, ob der in Teil B des Anhangs I der Direktive festgelegte Richtzielpfad eingehalten wird. Gemäß der Renewable Energies Directive 2009/28/EC werden nur Biotreibstoffe und Bioflüssigkeiten, die die Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllen, zu den Zielvorgaben gerechnet.

In den Jahren 2004-2010 wurde festgelegt, dass alle Biotreibstoffe und Bioflüssigkeiten auf den Zählwert des Energieanteils aus regenerativen Energien anrechenbar sind. Angaben von 2011: Die Erfüllung von 17 (Nachhaltigkeitskriterien für Biotreibstoffe und Biolösungen) wird anhand von 18 (Überprüfung der Erfüllung) bewertet.

Auf die entsprechenden Anteil der regenerativen Energien werden nur die gemeldeten konformen Biotreibstoffe und Flüssigbiotreibstoffe angerechnet. Der Anteil der regenerativen Energien wird auf die entsprechenden Anteilswerte angehoben. Der Konsum von Biotreibstoffen und Bioflüssigkeiten im Jahr 2011-2015 wurde in einigen Staaten aufgrund der verspäteten Anwendung der Direktive 2009/28/EG nicht als normgerecht (nachhaltig) bewertet. Obwohl der Gesamtanteil der regenerativen Energien seit 2004 steigt, ist ihr Anteil am Transport zwischen 2010 und 2011 zurÃ?

Weil einige Staaten noch nicht alle Vorschriften der Richtlinie über erneuerbare Energien vollständig umgesetzt haben, werden einige Biotreibstoffe und Biolösungen im Jahr 2011-2015 nicht als normgerecht (nachhaltig) klassifiziert. Die Quote des aus regenerativen Energieträgern produzierten Stromes ist als der Anteil des aus regenerativen Energieträgern produzierten Stromes am inländischen Bruttostromverbrauch zu verstehen. Gemäß der Richtlinie 2009/28/EG über erneuerbare Energien ist der Brutto-Endverbrauch von Elektrizität aus erneuerbaren Energieträgern der aus erneuerbarer Energie gewonnene Elektrizität.

Hierzu gehören die Stromproduktion in Wasserkraftanlagen (mit Ausnahmen von Pumpspeicheranlagen), Biomasse- und Müllverbrennungsanlagen, Wind- und Solarkraftwerken sowie Geothermiekraftwerken. Darüber hinaus verlangt die Direktive die Normalisierung der Wasser- und Windenergieerzeugung. Die Normierung der Wasserkraft soll über einen Zeitraum von 15 Jahren erfolgen, weshalb aufgrund der verfügbaren Energiestatistikdaten (für die EU-28) noch keine längeren Datenreihen für diesen Index verfügbar sind.

Um den Anteil der erneuerbaren Energieträger an der Heiz- und Kühlerzeugung zu berechnen, wird der endgültige Verbrauch der erneuerbaren Energieträger als der endgültige Verbrauch der erneuerbaren Energieträger in den Bereichen Wirtschaft, Haushalte, Dienstleistungen, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei für Heizung, Kühlung und Fernheizung festgelegt. Die Gesamtenergieverbrauch für Heizung und Kühlung ist der Gesamtenergieverbrauch aller Energieerzeugnisse mit Ausnahmen von Elektrizität für andere als Transportzwecke, zuzüglich des Eigenverbrauchs von Energie für den Eigenbedarf in Strom- und Heizkraftwerken und der Wärmeabgabe in den Netzwerken.

Bei der Berechnung des Anteils der erneuerbaren Energien am Treibstoffverbrauch des Verkehrs wird auf der Grundlage von Energiestatistiken nach der in der Direktive 2009/28/EG dargelegten Methodik vorgegangen. Von 2011 an werden die Angaben über Bioflüssigkeiten im Verkehrsbereich nur noch die Substanzen umfassen, die die Kriterien der Nachhaltigkeitsrichtlinie 2009/28/EG erfuellen. Die Nutzung regenerativer Energieträger leistet nicht nur einen Beitrag zur Bewältigung des Klimawandels, sondern auch zur Sicherung der Versorgung durch geringere Treibhausgas-Emissionen; die Energielieferungen werden immer vielfältiger und die Luftverunreinigung nimmt ab.

Auch in den Sektoren Umweltschutz und erneuerbare Energien können neue Jobs geschaffen werden. Das Klima- und Energiesparpaket 2020 wurde im Dez. 2008 beschlossen. Sie sollte weiter dazu beizutragen, den Anteil der erneuerbaren Energieträger am Gesamtenergieverbrauch bis 2020 auf 20% zu erhöhen und sowohl den Energiebedarf als auch die Treibhausgasemissionen um 20% zu senken.

Gemäß der Direktive 2009/28/EG des Europaparlaments und des Rats zur Unterstützung der Verwendung von Strom aus regenerativen Energien hat sich die EU zum Vorbild genommen, den Anteil der regenerativen Energien am Gesamtenergieverbrauch bis 2020 auf 20% und am Treibstoffverbrauch auf 10% im Verkehr zu erhöhen. Darin ist vorgesehen, dass jeder einzelne Mitgliedsstaat einen eigenen Aktionsrahmen für erneuerbare Energien verabschiedet und Kooperationsmechanismen eingerichtet werden.

In einem im Jahr 2014 vorgelegten Nachhaltigkeitsbericht über feste und gasförmige Biokraftstoffe (SWD(2014) 259) zur Stromerzeugung, Wärmeerzeugung und Abkühlung. Im Rahmen der Bekanntmachung der Europäischen Union vom 26. Mai 2012 mit dem Titel ³eErneuerbare Energien: ein bedeutender Erfolgsfaktor auf dem EU-Energiemarkt³c (KOM(2012) 271 endg.) wurden die politischen Möglichkeiten für erneuerbare Energien nach 2020 dargelegt.

Er fordert einen besser koordinierten Ansatz auf Gemeinschaftsebene für die Einführung bzw. Reformierung von Stützungsregelungen und den stärkeren Austausch von Energie aus erneuerbaren Quellen zwischen den EU-Mitgliedstaaten. So hat die EuropÃ?ische Komission im JÃ?nner 2014 ein Zielpaket fÃ?r die Energie- und Klimapolitik bis 2030 vorgelegt. Eines der Kernziele ist es, den Anteil der regenerativen Energien bis 2030 auf einen Wert von gut 27% zu steigern.

Zu den zehn Schwerpunkten der EUKommission im Jahr 2014 gehört die Gründung einer neuen EEG. Ziel dieser EEG ist es, die Bereitstellung einer sicheren, nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und erschwinglichen Energieversorgung zu gewährleisten. Im Rahmen einer Kommunikation vom Januar 2015 legte die EuropÃ?ische Komission ihre PlÃ?ne fÃ?r eine Rahmenbedingungen strategie fÃ?r eine krisensichere Energieregion mit einer zukunftsweisenden Klimastrategie vor (KOM(2015) 80 endg.).

Energieverbrauch (t_nrg), siehe: Energieverbrauch (nrg), siehe:

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