Anteil Regenerativer Energie

Regenerativanteil an der Energieversorgung

Auch der Anteil der erneuerbaren Energien im Verkehrssektor stagniert. Die Windkraft ist dort heute die wichtigste erneuerbare Energiequelle. Der weitaus größte Teil entfällt auf kWh. Diagramme zeigen Ihnen z.B.

den Anteil der Energieträger an der Stromerzeugung. Mit der erzeugten Energie muss das Stromnetz den Bedarf jederzeit decken, sonst leidet die Versorgungssicherheit.

Lediglich im Strombereich kommt der Anteil der erneuerbaren Energieträger voran.

In Deutschland nimmt der Anteil der erneuerbaren Energieerzeugung weiter zu. Der Anteil der erneuerbaren Energieträger am Stromverbrauch ist im Berichtszeitraum 2014 bis 2017 von 27,4 auf 36,2 Prozent gestiegen, wobei der Stromverbrauch mehr oder weniger unverändert blieb (vgl. Abbildung). Bei einer linearen Extrapolation dieser Entwicklung der letzten vier Jahre scheinen die im Monitoring-Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) festgelegten Ziele für den Anteil der erneuerbaren Energieträger am Brutto-Stromverbrauch erfüllbar.

Auch wenn in den nächsten Jahren weitere elektrische Fahrzeuge an das Netz gehen, kann das 50 %-Ziel der erneuerbaren Energieträger im Energieverbrauch bis 2030 noch immer erfüllt werden. Weit weniger erfreulich ist die Lage im Wärme- und Verkehrsbereich. In der regenerativen Wärmeversorgung liegt der Anteil weiterhin auf einem klar niedrigen Wert von 12 - 13 vH.

Der Regenerativanteil im Transportsektor ist noch niedriger und geht leicht zurück. Insgesamt lässt sich auch für das Jahr 2017 feststellen, dass sich der Energiewendepunkt in Deutschland nach wie vor auf einen Stromwendepunkt beschränken wird. Obwohl der endgültige Energieverbrauch im Elektrizitätssektor in der gleichen Größenordnung wie im Verkehrsbereich liegt, ist der Energieverbrauch für die Wärmebereitstellung vergleichbar mit dem für die beiden anderen Bereiche zusammen.

Die " Wärmeumkehr " spielt daher eine zentrale Rolle für den Erfolg einer holistischen Energieumkehr.

Ausschnitt.

Nach den ersten sechs Monate des Geschäftsjahres machten die erneuerbaren Energieträger mehr als 41 Prozent der Netto-Stromerzeugung in Deutschland aus, nach 37,8 Prozent zur Jahresmitte 2017. Mit 41,4 Prozent und damit erneut dem größten Anteil der Nettostromproduktion in Deutschland wurde der Strom von Windkraft, Sonnenenergie, Biogas und Co. geliefert. Nach wie vor ist die Windkraft die bedeutendste erneuerbare Energiequelle, deren Anteil von 17,7 Prozent auf kräftige 20,3 Prozent (55,2 Milliarden KubikkWh von 272,4 Milliarden Kilowattstunden) erneut gestiegen ist.

Damit betrug die Solarenergie 8,2 Prozent (22,3 Mrd. kWh) nach 7,6 Prozent im gleichen Zeitraum 2017, kurz zuvor: bioenergetisch - wetterunabhängig - ist sie mit 8,5 Prozent wieder der zweitgrößte "Anbieter" von erneuerbaren Energien nach der Windkraft! Mit 66,7 Mrd. Kilowattstunden (24,5 %) ist die Netto-Stromerzeugung aus Braunkohle in den ersten sechs Jahreshälften nahezu unverändert geblieben (Vorjahr: Anteil 24,6 %), während der Anteil der Hartkohle von 17% auf 13,4% sank.

Dennoch belief sich die Netto-Stromerzeugung aus Steinkohle auf 113,2 Mrd. Kilowattstunden und aus erneuerbaren Energieträgern auf 112,8 Mrd. Kilowattstunden. Damit beträgt der Anteil nur noch 12,7 vH.

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