Atomkraft Erneuerbare Energie

Kernenergie Erneuerbare Energien

Ebenso überschätzte die IEA regelmäßig die Bedeutung von Kohle, Öl und Kernkraft. Es geht darum, in Effizienz und (neue) erneuerbare Energien zu investieren. Kernenergie ist teurer als erneuerbare Energien. Regenerative Energien sollen ausgebaut werden, aber Kernkraftwerke sollen kaum stillgelegt werden. Diese Anlage nutzt die Gülle von bis zu einer Viertelmillion Kühen zur Erzeugung erneuerbarer Energien.

Regenerative Energie ersetzt immer mehr Kernenergie.

"Mittlerweile produzieren die EE mit ihrer großen Unterstützung in der Grundgesamtheit mehr Elektrizität, als es die Kernenergie je getan hat", erläutert Philipp Vohrer, Hauptgeschäftsführer der AEE, aus Anlass der Reaktorunglückse in Bukushima, Japan, am 12. Mai. "Aber ein dynamischer Weitausbau der alternativen Energiequellen ist nötig, damit sie nicht nur die Kernkraft, sondern immer mehr auch die klimaschädigende Fossilienenergie ablösen können.

"â??Die bisher ige Weiterentwicklung der Energiegewinnung macht deutlich, dass auch in den kommenden Jahren ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum bei den regenerativen EnergietrÃ?gern erforderlich sein wird. Die Stromerzeugung aus regenerativen Energieträgern stieg von 104 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2010 auf mehr als 188 Milliarden Kilowattstunden im vergangenen Jahr. "Um unsere Klimaschutzziele zu verwirklichen, dürfen wir das Potenzial der regenerativen Energieträger jetzt nicht verlangsamen, sondern forcieren.

Außerdem benötigen wir mehr Flexibilisierung des Energiesystems und eine höhere Energieeffizienz. Allein zwischen 1970 und 2014 verursacht die Fördermittel für die Kernenergie in Deutschland nach einer Untersuchung des Forum Ökologisch-Soziale Wirtschaft (FÖS) rund 219 Milliarden EUR. Dabei werden die noch vom Steuerzahler zu tragenden Entsorgungskosten nicht einmal mitgerechnet.

In den vergangenen Jahren waren die Zuschüsse für den Kohlebergbau noch teurer: Für Braunkohle und Steinzeug rechneten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Staatsförderung von mehr als 421 Milliarden EUR. Aber auch die fossilen und nuklearen Energieerzeuger unterliegen so genannten "Ewigkeitslasten", d.h. Kohle und Kernenergie verursachen noch lange nach dem Ende der Erzeugung enorme Belastungen für den Auszahler.

Demgegenüber waren bis 2014 Fördermittel in Höhe von 102 Milliarden EUR für erneuerbare Energieträger, insbesondere für Einspeisevergütungen, vorgesehen. Trotz der damit verbundenen Gefahren und Aufwendungen wird die Kernenergie in den EU-Ländern nach wie vor in hohem Maße gefördert. Die Kernenergie ist nicht nur für den Buerger, sondern auch fuer den Privatsektor durch ein Milliardengruft bedroht", erklaert Vogel und schliesst.

"³eInvestitionen in einer flexiblen, sauberen Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen sind für den zukünftigen EU-Stromhandel zweifellos die beste Option.

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