Ausbau der Erneuerbaren Energien

Erweiterung der erneuerbaren Energien

Ausbau der erneuerbaren Energien - Chancen und Barrieren*. In Harmonie mit der Natur. Windturbinen und Hochspannungsleitungen im offenen Gelände Windkraft und Netzausbau Foto: Burkard Peter. In den letzten Jahren war der Ausbau der erneuerbaren Energien sehr erfolgreich. Für den Ausbau der erneuerbaren Energien wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) konzipiert.

Ausbreitung erneuerbarer Energien: Der Staat stellt zu viele Weichen.

Der Ausbau der Energiesystemtransformation und des Klimaschutzes ist eine der Kernaufgaben der Großen Koalition. Die Förderung der Energiesystemtransformation und des Klimaschutzes ist eine der Hauptaufgaben der Großen Koalition. die Große Koordinierungsstelle. Weil sich in den vergangenen Jahren daran wenig geändert hat. Für Dr. Julia Verlinden, Energiepolitiksprecherin von Bundesverband 90/Die Gruenen, kann dies nicht rechtzeitig genug kommen. Für sie ist die Verbrennung von Kohle "sehr schädlich für Klima und Gesundheit".

Der Ausbau der erneuerbaren Energien hat für sie eine Sonderstellung. Herr Dr. Verlinden, Sie engagieren sich zunehmend für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Dr. Julia Verlinden: Bereits seit langem steht die Metropolregion mit der Musterregion Wendland-Elbetal für regenerative Energien an der Spitze der Energiesystemtransformation. Hier ist der Ausbau der Wind-, Solar- und Biotechnologie gut vorangeschritten.

Die Stromversorgung im Kreis Lüneburg ist ebenfalls deutlich umweltfreundlicher als im Bundesdurchschnitt. Auch der Kreis Lüchow-Dannenberg beteiligt sich am vom Bundesumweltministerium geförderten Rahmenplan "100 prozentiger Klimaschutz". Um den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen, sind mehr Energie-Effizienz und Energieeinsparungen erforderlich. In Deutschland ist die Transformation des Energiesystems seit Jahren ein zentrales Anliegen.

Dr. Julia Verlinden: Sie hat in den vergangenen Jahren über den Klimawandel gesprochen, aber nichts dagegen unternommen. Anstatt sich beispielsweise auf den Umweltschutz im Transportwesen zu konzentrieren, zog es der ehemalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vor, für eine nutzlose und darüber hinaus antieuropäische Pkw-Maut zu "kämpfen". Der Gebäudesektor: Im vergangenen Jahr hat die EU das fällige Energiegesetz für Bauten verhindert, anstatt sich für klima- und mieterfreundliche Energienormen auszusprechen - ganz zu schweigen von den immer neuen Hürden, die die Große Koalition beim Ausbau der Wind- und Sonnenenergie schafft.

Beim Thema Klimawandel spielte Deutschland zunächst eine Pionierrolle. Dr. Julia Verlinden: Dagegen werden in Deutschland nach wie vor neue Öl- und Gasheizsysteme mit weit über 150 Mio. EUR pro Jahr an Geldern der Steuerzahler gefördert. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie wenig die Bundesregierung den Schutz des Klimas ernst nimmt. Weshalb, glauben Sie, schreitet die Transformation des Energiesystems in der EU so langsam voran?

Dr. Julia Verlinden: Die mittel- und langfristigen energie- und klimapolitischen Zielsetzungen müssen an den planetarischen Begrenzungen ausgerichtet sein. Dr. Julia Verlinden: Die Verbrennung von Kohle ist sehr schädlich für Klima und Gesundheit. Zum anderen muss mit dem Ausstieg aus der Kohle ein schnellerer Ausbau der erneuerbaren Energien sowohl im Strom- als auch im Wärmesektor verbunden sein. Deutschland sollte daher das Angebot Frankreichs annehmen und einen einheitlichen Mindestpreis für CO 2 -Emissionen aufstellen.

Was sind Ihrer Ansicht nach die Anforderungen an die Menschen, einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten? Dr. Julia Verlinden: Vor allem aber müssen die Beschlüsse von Bundes- und Landesregierung die Menschen und Betriebe tatkräftig fördern, die sich für eine klimafreundliche Stromversorgung und eine Ressourcen schonende Lebensgestaltung einstehen. Es freut mich über all jene, die sich zu einer konsequenten Klima- und Umweltpolitik bekennen und den notwendigen Einfluss auf die Machthaber ausüben.

Herzlichen Dank für das Gespräch, Dr. Verlinden.

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