Ausschreibung Erneuerbare Energien

Auslobung Erneuerbare Energien

in der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen. Zeitlich ist das Ausschreibungsverfahren für erneuerbare Energien abgeschlossen. Die EE-Markt ging mit den Regeln zur Ausschreibung. Die Ausschreibungen für erneuerbare Energien werden in Kürze auch die administrativ festgelegten Fördersätze für erneuerbare Energien beinhalten. Die Kommission genehmigt eine Ausschreibungsregelung für erneuerbare Energien in Deutschland.

Ausschreibungstermine für Angebotsausschreibungen

Darauf aufbauend schreibt die BNetzA regelmäßig jährliche Tenderrunden für Onshore-Windenergieanlagen, Offshore-Windenergieanlagen und Solarkraftwerke (Photovoltaikanlagen) mit einer Nennleistung von 750 kW (kW) oder mehr und für neue Biomasseanlagen mit einer Nennleistung von 122.446 KW oder mehr durch. An der Ausschreibung können sich alle bestehenden Biomasseanlagen mit einer installierten Kapazität von weniger als 150 Megawatt beteiligen, um bei flexibler und bedarfsgerechter Stromerzeugung eine 10-jährige Nachförderung zu bekommen.

Im EEG 2017 sind die Voraussetzungen für die Beteiligung der Anbieter und ihrer Angebote an den Angeboten geregelt. Daher werden die Formvorgaben in der Ankündigung der BA zum entsprechenden Angebotsdatum ausführlich aufbereitet. Diesen Voraussetzungen sowie der Möglichkeiten, Rückfragen zu den einzelnen Vergabeverfahren zu richten, entnehmen Sie bitte hier.

Pilotkooperation mit Dänemark umgesetzt

Der Betrag der Fördermittel für Elektrizität aus Freiflächenanlagen der Photovoltaik (PV) und aus Windenergieanlagen wird durch Ausschreibung festgelegt. Die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten beim Aufbau erneuerbarer Energien ist bereits in der Europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (2009/28/EG) festgeschrieben und in den EEG-Novelle 2014 (PV) und 2017 (Wind) implementiert worden. Einige dieser Angebote werden auch für Einrichtungen in anderen Mitgliedsstaaten offen sein.

Im Jahr 2016 wurde in Zusammenarbeit mit dem dänischen Königsreich eine erste Pilotausschreibung für PV-Freiflächenanlagen durchgeführt. Die grenzüberschreitenden Vergabeverfahren bringen Synergieeffekte bei der Markintegration, ein gemeinsames europäisches Einvernehmen durch die Harmonisierung der Förderregelungen und nicht zuletzt eine Senkung der Unterstützungskosten für erneuerbare Energien durch mehr Wettbewerbsintensität mit sich. Im Einzelnen sollen ab 2017 fünf Prozentpunkte der installierten Jahreskapazität für die Beteiligung von Werken in anderen Mitgliedsstaaten erschlossen werden (rund 300 MW pro Jahr).

Die grenzübergreifenden Angebote vervollständigen die landesweiten Angebote, die nur für in Deutschland ansässige Werke offen sind. Bisher war die GEEV nur für Freiflächen-PV-Anlagen gültig und soll nun auch auf grenzübergreifende Angebote für Onshore-Windenergieanlagen ausgedehnt werden. Gemäß 5 Abs. 3 EEG 2017 ist die Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien aus dem Inland an drei Bedingungen gebunden:

Bei der Zusammenarbeit gilt der Grundsatz der Reziprozität. D. h. Deutschland eröffnet seine Ausschreibung für ausländische Installationen, wenn der kooperierende Staat dagegen seine Ausschreibung in vergleichbarem Maße für Installationen in Deutschland durchführt. Im vierten Kalenderquartal 2016 haben Dänemark und Deutschland offene Versuchsausschreibungen für photovoltaische Freiflächensysteme (PV-Freiflächensysteme) veröffentlicht. Sowohl in Deutschland als auch in Dänemark konnten sich die beiden PV-Systeme an diesen ersten europaweiten grenzübergreifenden Vergabeverfahren mitwirken.

Die Ausschreibung mit einem Leistungsvolumen von 50 Mega-Watt ( "MW") wurde in Deutschland von der Bundesrepublik Deutschland durch die Netzagentur vorgenommen. Letztendlich waren fünf in Dänemark ansässige Vorhaben in einem wettbewerbsintensiven Umfeld durchgesetzt. Die dänische Energiebehörde hat das Resultat der offenen Ausschreibung im Dez. 2016 bekannt gegeben. Es wurden 20 kW ausgetragen; in Deutschland ansässige Werke erhielten einen Anteil von 2,4 kW.

Weil jedoch keine Angebote für Werke in Deutschland eingereicht wurden, betrafen alle Aufschläge Werke in Dänemark. Weiterführende Information finden Sie auf den Websites der Föderalen Netzagentur und der Danish Energy Agency. Deutschland und Dänemark verstärken mit dieser Zusammenarbeit ihre dezentrale Energiekooperation und legen den Grundstein für eine proportionale Liberalisierung der Stromerzeugung aus regenerativen Energien.

Bei der grenzüberschreitenden Ausschreibung von regenerativen Energien ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Staaten selbst über die Öffnungsgröße bestimmen. In den Partnerländern muss es möglich sein, den Erfolg und die damit verbundenen Ausgaben der Zusammenarbeit selbstständig zu kontrollieren. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf physische Stromimporte und beruht auf dem Grundsatz der Umkehrung. Grundlage für die Ausschreibung ist der jeweilige nationale Ausschreibungsentwurf.

Es sind weitere offene Vergabeverfahren vorgesehen, die GEEV-Novelle ermöglicht sie auch für den Onshore-Wind.

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