Befristeter Arbeitsvertrag Kündigung

Zeitarbeitsvertrag Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Die Beendigung eines befristeten Arbeitsvertrages ist nicht erforderlich. Sprung zu Was sind die Besonderheiten von befristeten Verträgen? Das befristete Arbeitsverhältnis endet in der Regel automatisch mit dem Ablauf der Laufzeit. Zeitarbeitsvertrag - Vorzeitige Beendigung oder eine geringe Abfindung?

Bedingungen für eine wirksame Frist

Anders als bei einem zeitlich begrenzten Arbeitsvertrag läuft ein befristeter Arbeitsvertrag mit dem Ende der vertraglich festgelegten Frist aus. Im Falle eines zeitlich begrenzten Arbeitsvertrags ist daher keine Kündigung erforderlich, um das Anstellungsverhältnis zu kündigen. Die Nutzung von Zeitverträgen ist weit verbreite. Wie eine Studie des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB zeigt, bekommt heute nahezu jeder zweite Neueinsteiger nur noch einen zeitlich begrenzten Arbeitsvertrag.

In der überwiegenden Mehrheit der Fälle wird ein Arbeitsvertrag auf Verlangen des Auftraggebers befristet. Dies liegt zum einen an den "strengen" Regelungen des Bundesarbeitsschutzgesetzes. Wenn der Dienstgeber einen Dienstnehmer auf der Basis eines befristeten Dienstvertrages angestellt hat und das Dienstverhältnis den Bestimmungen des Kündigungsschutzes unterworfen ist, kann es für den Dienstgeber schwierig sein, den Dienstnehmer durch Entlassung "loszuwerden".

Deshalb bevorzugt er es, wenn das Beschäftigungsverhältnis von Anfang an nur für einen bestimmten Zeitraum besteht und er nach diesem Zeitraum entscheidet, ob er den Mitarbeiter weiter einstellen will oder nicht. Ein befristeter Arbeitsvertrag ist für den Mitarbeiter naturgemäß mit Benachteiligungen behaftet. Die Mitarbeiter müssen immer fürchten, dass sie nach Auslaufen des Arbeitsvertrags ihren Job verlieren werden.

Darüber hinaus ist seine Rechts- und Verhandlungssituation gegenüber dem Auftraggeber viel schlechter, als wenn er in einem festen Anstellungsverhältnis wäre. Daher muss sich ein Mitarbeiter mit befristetem Arbeitsvertrag in der Praxis in der Praxis mehr vom Auftraggeber "gefallen lassen" als ein auf unbestimmte Zeit eingestelltes Personal. Zur Eindämmung der Anzahl der Befristungsverträge und zur Vermeidung der Benachteiligung von Befristungen hat der Bundesgesetzgeber das Teilzeit- und befristete Beschäftigungsgesetz (TzBfG) verabschiedet.

Das vorliegende Recht erstreckt sich auf alle Mitarbeiter und alle Unternehmen, einschließlich z.B. Kleinstunternehmen, auf die das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung findet. Sie will sicherstellen, dass der offene Arbeitsvertrag die Norm bleiben und der unbefristete Arbeitsvertrag die Ausnahmen. Darüber hinaus soll das Recht die Möglichkeiten befristeter Mitarbeiter, eine feste Anstellung zu finden, verbessern.

Die TzBfG reguliert vor allem die Fragen: Wurde ein Arbeitsvertrag unter Verletzung der Bestimmungen des TzBfG zeitlich begrenzt, ist die Begrenzung wirkungslos. Das Ergebnis ist, dass der Auftraggeber und der Auftragnehmer kein zeitlich begrenztes, sondern ein wirklich offenes Beschäftigungsverhältnis haben. Ein befristeter Arbeitsvertrag existiert auch, wenn das Beschäftigungsverhältnis nicht zu einem Stichtag oder nach dem Ende einer gewissen Frist endet, sondern wenn das Beschäftigungsverhältnis mit der Erreichung eines gewissen Zweckes aufhört.

Für diesen Zweck gibt es einen befristeten Arbeitsvertrag. Beispiel: Der Auftraggeber stellt den Mitarbeiter X ein, um einen Mitarbeiter zu ersetzen, der für einen unvorhersehbaren Zeitraum erwerbsunfähig ist. Das Arbeitsverhältnis mit X soll mit der Genesung des kranken Mitarbeiters aufhören. Der befristete Arbeitsvertrag läuft spätestens 2 Kalenderwochen nach der schriftlichen Mitteilung des Arbeitgebers an den Mitarbeiter über die Zwecke.

Im Übrigen sind für den Befristungsvertrag die selben Regelungen anwendbar wie für den Zeitarbeitsvertrag. Für den Schutze von Leiharbeitnehmern besteht ein Benachteiligungsverbot nach § 4 I 1, II 1 TzBfG. Diese dürfen nicht weniger günstig platziert oder aufbereitet werden als ein gleichwertiger Dauerarbeitnehmer. Zeitarbeitnehmer müssen daher unter anderem die selben Löhne und andere Beschäftigungsbedingungen wie Festangestellte vorfinden.

Weil der Parlamentarier die übermäßige Verbreitung von Zeitarbeitsverträgen vermeiden will, hat er einige Bedingungen an ihre Zulassung gestellt. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, ist die Frist inaktiv. Bei unwirksamer Frist gibt es ein unbeschränktes Beschäftigungsverhältnis zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer. Grundsätzlich setzt eine akzeptable Frist das Vorhandensein eines objektiven Grunds voraus.

Gibt es keinen objektiven Anlass für die feste Laufzeit eines Arbeitsvertrags, ist eine feste Laufzeit nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Bei der Verjährung eines Arbeitsverhältnisses ist zunächst die Wahrung der Textform, § 14 IV TzBfG, erforderlich. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass nicht der ganze Arbeitsvertrag der schriftlichen Form bedürfte, sondern nur die befristete Vereinbarung. Außerdem muss nur dies und nicht der Verjährungsgrund in schriftlicher Form festgelegt werden.

Im Falle einer Frist für einen bestimmten Grund (z.B. zur Repräsentation eines kranken Mitarbeiters) muss jedoch auch der Grund für die Frist in schriftlicher Form festgelegt werden. Bei Wahrung der Textform muss die Betriebsvereinbarung über die feste Laufzeit des Arbeitsvertrags in schriftlicher Form erstellt und sowohl vom Mitarbeiter als auch vom Auftraggeber persönlich durch Unterzeichnung des Namens unterfertigt werden. In keinem Falle genügt eine verbindliche Absprache über die Laufzeit des Vertrags.

Bei Nichteinhaltung der Textform wird der Arbeitsvertrag auf unbefristete Zeit abgeschlossen. Die Ungültigkeit der Frist muss der Mitarbeiter jedoch innerhalb von drei Kalenderwochen nach dem Ende des Vertrages mit einer so genannten "Klage auf Fristsetzung" beim Arbeitsrichter durchsetzen. Für das Schriftformerfordernis spielt die vorgesehene Laufzeit des Anstellungsvertrages keine Rolle.

Selbst wenn das Beschäftigungsverhältnis nur einen Tag andauern soll, muss es eine Einigung über diese Frist geben, welche der schriftlichen Form entspricht. Ansonsten ist das Beschäftigungsverhältnis unbefristet. Der befristete Vertrag muss formell wirksam abgeschlossen worden sein, bevor der Mitarbeiter seine Arbeit aufnimmt. Wurde die Frist bei Arbeitsbeginn noch nicht in schriftlicher Form festgesetzt, kommt es zu einem unbefristeten Anstellungsverhältnis.

Bei Vorliegen eines objektiven Verjährungsgrundes ist die Verjährung eines Anstellungsvertrages immer möglich, § 14 I 1 TzBfG. Der Auftraggeber hat die Pflicht, die tatsächliche Existenz eines sachlichen Grundes darzulegen und nachzuweisen. Das Recht führt in 14 I 2 TzBfG einige exemplarische Fälle auf, in denen davon ausgegangen werden kann, dass es einen objektiven Anlass für die Beschränkung der Dauer eines Anstellungsverhältnisses gibt.

Allerdings sind die in der Bestimmung genannten Begründungen nicht die Einzige, die eine Frist begründen kann. Gemäß 14 I 2 Nr. 1 TzBfG gibt es einen objektiven Anlass für die Begrenzung der Dauer eines Beschäftigungsverhältnisses, wenn der operative Handlungsbedarf für die Arbeitsausführung nur temporär vorhanden ist. Untergründe für diesen Verjährungsgrund sind die Projektbegrenzungsfrist und die Drittmittelbegrenzungsfrist.

Gemäß 14 I 2 Nr. 2 TzBfG gibt es einen objektiven Anlass, wenn die Frist nach einer Schulung oder einem Studiengang gesetzt wird, um dem Arbeitnehmer den Einstieg in ein Beschäftigungsverhältnis zu ermöglichen. Dieser Umstand sollte die erste Beschäftigung nach dem Ende des Studiums oder der Berufsausbildung aufzeigen. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die erste Stelle einen faktischen Zusammenhang mit der Schulung haben muss.

Darüber hinaus gilt diese Bestimmung nur für die Erstbeschäftigung nach Beendigung der Berufsausbildung und nicht für die Erneuerung eines befristeten Beschäftigungsverhältnisses. In der Regel ist die Frist aus diesem Grunde nur für zwei Jahre gültig. Nach 14 I 2 Nr. 3 TzBfG besteht auch dann ein objektiver Anlass, wenn der Mitarbeiter zur Repräsentation eines anderen Mitarbeiters angestellt ist.

Dies ist z.B. bei Vertretern von Schwangerschaft, Pflegezeit oder Krankheit der so genannte Vertreter oder bei der Einberufung zum Zivil- oder Militärdienst der fallende Mitarbeiter der der Fall. Es ist zu berücksichtigen, dass die Geltungsdauer des Befristungsvertrages für eine befristete Zeit gemäß 14 I 2 Nr. 3 TzBfG nicht mit der erwarteten Zeitdauer der Beschäftigungshindernisse zusammenfallen muss.

Die Arbeitgeberin muss nicht den gesamten Vertretungszeitraum mit dem neuen Mitarbeiter verbinden, sondern kann sich zu kürzeren Vertretungszeiten zusammenschließen. Die Frist für die Darstellung kann auch in den nachfolgenden Ausnahmefällen erfolglos sein: Ein wichtiger Grund ist nach 14 I 2 Nr. 4 TzBfG gegeben, wenn die Art der Arbeit die Frist begründet.

Diese Begründung ist nach dem Gesetzgebungswillen engstirnig auszulegen, sonst könnte aus diesem Grunde nahezu jeder Arbeitsvertrag für einen begrenzten Zeitraum zustandekommen. Oftmals ist er in Anstellungsverträgen mit professionellen Athleten, Ausbildern, Programmierern wie z. B. Direktoren, Referenten und Kommentatoren tätig, ebenso wie mit Akteuren, Interpreten und Interpreten. Gemäß 14 I 2 Nr. 5 TzBfG besteht ein faktischer Anlass, wenn die Frist für Testzwecke gesetzt wird.

Nach der Rechtsauffassung des 622 III BGB - wonach die Bewährungszeit höchstens 6 Monaten beträgt - müssen 6 Monaten bei einer festen Laufzeit auch die maximale Dauer der festen Laufzeit entsprechen. Im Falle besonders komplizierter und vielseitiger Aufgabenstellungen wäre eine verlängerte Frist erdenklich. Eine Verjährung eines Arbeitsverhältnisses kann nach 14 I 2 Nr. 6 TzBfG erfolgen, wenn die in der Persönlichkeit des Mitarbeiters liegenden Umstände die Verjährung begründen.

Das gilt vor allem für Arbeitsverträge mit Studierenden, vom Mitarbeiter ausgestellte befristete Aufenthaltserlaubnisse, wenn der Mitarbeiter dies möchte, wenn der Mitarbeiter im Zuge einer ABM-Maßnahme dem Auftraggeber zugeteilt wird, bei einer befristeten Beschäftigung aus sozialem Grund und am Ende des Beschäftigungsverhältnisses zu dem Zeitpunkt, zu dem der Mitarbeiter aufgrund seines Lebensalters eine Pension in Anspruch nehmen kann.

Gemäß 14 I 2 Nr. 7 TzBfG gibt es auch einen objektiven Anlass, wenn der Mitarbeiter aus haushaltsrechtlichen Mitteln, die für eine Zeitarbeit vorgesehen sind, entlohnt wird und dementsprechend angestellt ist. Die Bestimmung betrifft nur Beschäftigungsverhältnisse im Öffentlichen Sektor. Es darf jedoch nicht so interpretiert werden, dass es im Öffentlichen Sektor immer einen sachlichen Anlass für eine feste Laufzeit des Beschäftigungsverhältnisses gibt.

Das Zeitlimit muss aus dem Budget abgedeckt werden und die Anforderungen des 14 I 2 2 Nr. 7 TzBfG sind sehr restriktiv auszufüllen. Einen weiteren sachlichen Anlass gibt es, wenn die Frist auf einem Gerichtsvergleich basiert, § 14 I 2 Nr. 8 TzBfG. Damit soll der Missbrauch dieses Grundes zur Einschränkung verhindert werden.

Der wichtigste ist die vorübergehende Weiteranstellung des Mitarbeiters, die während eines Kündigungsschutzes angeboten wird. Gemäß 14 II 1 TzBfG ist eine Frist ohne sachliche Gründe generell erlaubt, jedoch nur für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren. Der befristete Arbeitsvertrag kann innerhalb dieser zwei Jahre nicht mehr als dreimal verlängert werden, § 14 II 1 TzBfG.

Allerdings ist eine befristete Dauer ohne objektiven Anlass nicht möglich, wenn bereits ein zeitlich begrenztes oder festes Beschäftigungsverhältnis mit demselben Auftraggeber vorlag. 14 II 2 TzBfG. Vor 15 Jahren war der Mitarbeiter X während der Ferien im Zuge eines 4-wöchigen Urlaubsjobs in einer Niederlassung der Warehaus AG in Hannover als Assistent tätig.

Er bewarb sich nach dem Studium bei der Warehaus AG und war im Rahmen eines 2-jährigen Arbeitsvertrags in der Hauptverwaltung in Hamburg beschäftigt. Für diese Frist gibt es keinen besonderen sachlichen Grund. Weil X bereits als Schülerin bei der Warehaus AG beschäftigt war, ist es nicht zulässig, die Laufzeit seines Arbeitsvertrags ohne wichtigen Grund zu begrenzen.

Damit ist das Beschäftigungsverhältnis zwischen X und der Warehaus AG auf unbegrenzt. Handelt es sich bei dem Unternehmer um einen Unternehmensgründer, so ist eine besondere Eigenschaft gegeben: Er kann in den ersten vier Jahren nach der Unternehmensgründung die Zahl der Mitarbeiter ohne objektiven Grund auf einen Zeitraum von bis zu vier Jahren begrenzen, § 14 II a 1 TzBfG.

Auch bis zu dieser Gesamtlaufzeit ist eine Mehrfachbegrenzung möglich. Am letzen Tag der vier Jahre kann der Firmengründer jemanden für einen begrenzten Zeitraum von vier Jahren engagieren, so dass das Recht für knapp acht Jahre gültig ist. Ein weiteres besonderes Merkmal ist für Mitarbeiter, die zu Anfang des Befristungsverhältnisses volljährig sind und zu diesem Zeitpunkt für einen Zeitraum von vier Monaten erwerbslos sind, Kurzarbeitergeld erhalten haben oder an einer öffentlich subventionierten Arbeitsplatzmaßnahme mitgewirkt haben: Dann ist nach 14 III 1 TzBfG eine Kalenderfestlaufzeit von bis zu fünf Jahren ohne objektiven Anlass erlaubt.

Auch bis zu dieser Laufzeit ist gemäß 14 III 2 TzBfG eine Mehrfachfrist möglich. Ziel dieser Verordnungen ist es, die Beschäftigungschancen von älteren Arbeitnehmern zu verbessern. Bei unwirksamer Frist wird der Befristungsvertrag auf unbefristete Zeit abgeschlossen, § 16 TzBfG. Daher wird gesetzlich ein festes Beschäftigungsverhältnis zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer begründet.

Möchte sich der Mitarbeiter jedoch auf die Ungültigkeit der Fristsetzung berufen, muss er - analog zu einer Kündigung - innerhalb einer Zeitspanne von 3 Kalenderwochen nach der Beendigung des Anstellungsverhältnisses beim Arbeitsrichter vorgehen. Hält der Mitarbeiter diese Fristen nicht ein und reicht nicht fristgerecht eine so genannte "Klage auf Fristverlängerung" ein, so wird die Fristsetzung als effektiv angesehen und das Anstellungsverhältnis beibehalten.

Möchte der Mitarbeiter Einsicht in die Gültigkeit der Vertragsdauer gewinnen, kann er auch früher, während das Beschäftigungsverhältnis noch im Gange ist, vor dem Arbeitsrichter klagen.

Auch interessant

Mehr zum Thema