Bio Strom Anbieter

Biostromanbieter

Zu den vier wichtigsten Stromversorgern in Deutschland gehören EnBW, RWE, Eon und Vattenfall. So wird Kohle und Kernkraft umweltfreundlich dargestellt. Konsumenten, die Grünstrom kaufen und die erneuerbaren Energieträger fördern wollen, sollten das Leistungsangebot des Stromversorgers sorgfältig prüfen: Strom aus Kern- und Kohlefeuerungsanlagen wird oft als Grünstrom mitgebracht. Zu den vier bedeutendsten Stromversorgern in Deutschland gehören EnBW, RWE, Eon und Eattenfall. Auch künftig wollen sie vor allem auf Strom aus Kohle- und Kernkraftwerken zurückgreifen.

Allerdings ist ein großer Teil der dt. Konsumenten für Strom aus regenerativen Energiequellen, wie eine von der Fachagentur für Regenerative Energie in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage zeigt: 78 Prozentpunkte der Bundesbürger möchten, dass ihr Strom aus regenerativen Energiequellen wie Solar- oder Windenergie kommt. Allerdings können Konsumenten, die zu Ökostrom-Anbietern überwechseln, nicht mit Sicherheit sagen, dass sie Ökostrom kaufen und die Förderung erneuerbarer Energieträger betreiben:

Der vermeintliche grüne Strom wird oft durch Strom aus Kohle- und Kernkraftwerken gedeckt. Denken Sie auch daran, dass die Stromfarbe aus der Steckdose nur ein Label ist - funktionell und physisch ist Strom Strom. Entscheidend ist nach Ansicht von Fachleuten der Ursprungsnachweis des Elektrizitäts, d.h. die Vertrauenswürdigkeit der "Stromquelle" im eigentlichen Sinn des Worts.

Abhängig von der Erzeugungsart ist der Strom dann entweder umweltfreundlich - oder gar nicht. Stromanbieter, die für Grünstrom wirbt, liefern ihren Abnehmern nicht notwendigerweise Grünstrom. Die Bezeichnung "Ökostrom" ist nicht an vereinheitlichte Normen geknüpft und kann von jedermann eingenommen werden. Daher ist es den Stromversorgern möglich, die Abnehmer mit Kern- und Kohlekraft zu versorg. Sie können ihn jedoch als grünen Strom ausweisen.

Für jedes pro angefangene Kilowatt Strom pro angefangener Stunden werden diese Zertifizierungen an registrierte Ökostromerzeuger vergeben und in einer Datenbasis für den Elektrizitätshandel zur Verfuegung gestell. Stromlieferanten können zu einem vernünftigen Preis RecsZertifikate kaufen und haben damit das Recht, ihren Strom aus Kohle- und Kernkraftwerken als Grünstrom zu liefern. In den Zertifikaten steht jedoch nichts anderes als, dass in jedem anderen europäischen Elektrizitätswerk die gleiche Strommenge an Grünstrom erzeugt wurde, wie der Verbraucher kauft.

Der umweltfreundliche Energieproduzent, der seine Zertifizierungen verkauft, muss im Austausch seinen aktuellen Grünstrom als Kohle und Kernenergie eintauschen. Wer also tatsächlich regenerative Energien fördern will, finanziert Strom aus Kohle- und Kernkraftwerken, denn der Großteil des Betrages geht an die Energieversorger, die ihren Strom mit dem Label "grün" versehen.

Der Ökostromerzeuger erhält nur den geringfügigen Zusatzbetrag, der sich aus dem Vertrieb von RECS-Zertifikaten ergibt. Auf diese Weise wird der Abbau der erneuerbaren Energieträger nicht vorantreiben. Daneben gibt es weitere Konzepte, Kohle und Kernenergie umweltfreundlich zu machen: "Einige Energieversorger, die alle Formen der Stromerzeugung und massgeschneiderte Preise in ihren Portfolios haben, offerieren Ökostrom für die wachsende Anzahl von Ökostrom verbrauchen.

Der Öko-Test bemängelt auch, dass einige Stromversorger Grünstrom aus älteren Wasserversorgungsanlagen im In- und Ausland bezogen haben. Infolgedessen haben ausländische Stromproduzenten oft in neue Kohle- und Kernkraftwerke investiert, um die Versorgungslücke zu schliessen. Daher sollten die Konsumenten exakt überprüfen, woher der Strom kommt. Falsche und unspezifizierte Bezeichnungen wie "regenerative Stromquellen" haben wenig zu erzählen und können leicht zu einer Irreführung der Kundschaft anregen.

Zu den Stromanbietern, die aktuell in regenerative Technologien einsteigen, gehören unter anderem Lichtlick, Greenpeace energy, NATURSTRUM, NATURSTROM, NATWATT, PELSTERN und NATÜRLICH. Ihren Strom bezieht sie vor allem aus Wasser, aber auch aus Solar-, Biomasse- oder Windkraft. Damit fliesst das Kapital nicht mehr in die Kasse von Kohle- oder Kernkraftwerken, sondern kommt nur noch den Produzenten von erneuerbaren Energieträgern zu Gute.

Ernstzunehmende Ökostromversorger beziehen ihren Strom auch aus neuen Anlagen oder subventionieren ihn mit einem festen Beitrag. Darüber hinaus gibt es Öko-Labels, die Stromversorger prämieren, die wirklich in den Aufbau von erneuerbaren Energieträgern einsteigen. Darunter das "Grüne Strom Label" und das "ok-power Label". Mit dem " ok-power-Label ", mit dem unter anderem Lichtlick, Umweltenergie und die Firma Wattenfall ausgezeichnet sind, können RECS-Zertifikate zur Färbung von "schmutzigem" Strom aus grünem Strom erworben werden.

So liefert das Netz nicht nur Informationen über die aktuellen Stromkosten, einschließlich der Tarife der Ökostromanbieter, sondern auch über Vergleiche der Stromversorger. Netzfiltert das Leistungsangebot auch nach Ökostrom-Zertifikaten wie "OK-Power Label" und "Grüner Strom Label". Wir haben nach einem Lesertipp den Stromversorger überprüft und festgestellt, dass dieser nicht über die entsprechende Zulassung verfügt.

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