Care Energy

Pflegeenergie

Allgemeine Geschäftsbedingungen von Care-Energy Strom zum Download als PDF. Care Energy steht für die Energieversorgung der Zukunft: ökologisch, bezahlbar und kundenorientiert. Zuvor nutzte der Energieversorger Care-Energy AG unser Verteilnetz, um Kunden mit elektrischer Energie zu versorgen. Bekomme ich Rabatte/Vorauszahlungen, die ich bereits an die Care-Energy AG gezahlt habe, zurück? Erkundigen Sie sich aus erster Hand, ob Care-Energy der richtige Arbeitgeber für Sie ist.

Immer noch Probleme durch Pflege-Energie

Ein Jahr nach dem Tode von Firmenchef Kristek (170109) und den nachfolgenden Zahlungsunfähigkeiten (170309) misshandelt der zweifelhafte Stromversorger Care-Energy seine Kundschaft weiterhin. Nun ist es der Konkursverwalter, der überaus bedenkliche Ansprüche des Insolvenzverfahrens an Inkassounternehmen übergibt und von ihnen einziehen lässt (170811). Durch die Beteiligung der Inkassobüros werden die angeblichen Schulden gegenüber den Betreffenden erneut deutlich gesteiger.

Deshalb erklärte der gebürtige Westfälische Jurist Florian Dlken, der eine Vielzahl von Geschädigten repräsentiert, am 19. Jänner, warum es für diese Ansprüche in den meisten Faellen überhaupt keine rechtliche Grundlage gibt. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl von Ansprüchen der zahlungsunfähigen Care-Energy AG, die der Konkursverwalter Jan Wilhelm an die beiden Inkassounternehmen EWD-Inkasso und Creditreform weitergegeben hat, obwohl die vermeintlichen Debitoren nie Vertragsparteien dieser Gesellschaft waren.

Stattdessen hatten sie ihre Vereinbarungen mit der Gesellschaft "mk-power" getroffen, aus der später die "Care-Energy Energy Service Leistung mit Sitz in Berlin wurde. Ein Großteil dieses Betrages ist seit Nov. 2015 auf der Grundlage eines Gerichtsbeschlusses (160309) durchsetzbar. Es scheint, dass der Care Energy-Gründer Kristek von vornherein beabsichtigt hatte, die Zahlung der EEG-Abgabe unter einem schwachen Deckmantel so lange wie möglich zu verweigern, um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen und das so verdiente Kapital in anderen Teilbereichen seines ausgedehnten Unternehmensnetzes verschwindet zu haben.

Dies konnte aber nur gelingen, wenn er den bisherigen Stromversorger "mk power" so ärmlich wie eine kirchliche Maus machte, sobald alle rechtlichen Tricks zur Zeitgewinnung ausgeschöpft waren und die EEG-Schulden rechtswirksam wurden. Wahrscheinlich hat er deshalb im "Kleingedruckten" der Allgemeinen Bedingungen eine Bestimmung versteckt, nach der sich die Verbraucher darauf geeinigt haben, dass der ursprüngliche Stromlieferant durch ein anderes Unternehmen ersetzt werden kann.

Mit dem provisorisch durchsetzbaren Beschluss des Landgerichtes Hamburg vom 11. Oktober 2015 war es soweit: Kristek nutzte diese Bestimmung, indem er die "Care Energy AG" aus dem Kopf rief: Zunächst EnUP AG genannt und vermeintlich gar nicht im Besitz von ihm, agierte er dann doch als deren Inhaber.

Dieses Unternehmen war seit Juni 2015 bei der BA als Stromversorger registriert und zahlte auch die EEG-Abgabe. Sie hat die Stromversorgungsverträge ohne die Einwilligung der Abnehmer übernommen, während das Altunternehmen zu einer schrumpfenden Einheit verkümmert ist, deren Vermögen nicht einmal zur Insolvenzeröffnung ausreichte. Zur Begründung der Ansprüche der Care Energy AG nehmen die vom Konkursverwalter in Auftrag gegebenen Inkassounternehmen, wie der münsterische Anwalt Florian Dälken verkündete, diese Bestimmung nun im Kleinformat der AGB in Anspruch.

In keinem der Prozesse konnten sie jedoch Dokumente vorlegen, aus denen hervorgeht, dass ein Vertrag mit der Care-Energy AG aufgrund der Bevollmächtigung abgeschlossen wurde. Ungeachtet dessen war es zweifelhaft, ob eine solche Vollmacht im "Kleingedruckten" der Allgemeinen Geschäftsbedingung überhaupt gültig sein könnte. Bereits im Rahmen eines von den Verbraucherzentren eingeleiteten Verfahrens vor dem Hamburger LG war es der "mk-power" verboten worden, die Bestimmung im Feber 2014 weiter anzuwenden.

Vergibt der Auftraggeber die Bestellung bei einem gewissen Energielieferanten, so erwartet er einfach nicht, dass er gleichzeitig durch die Erteilung einer in den Allgemeinen Geschäftsbedinungen versteckten Vollmacht de facto auf sein Recht, den Lieferanten selbst zu wählen, verzichtet.

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