Care Energy Tarife 2016

Pflege-Energie-Tarife 2016

Care Energy hat am 22.07.2016 einen neuen Stromtarif, den sogenannten Transparenztarif, vorgestellt. Ab April 2016. Mehr als 100.

000 Strom- und Gaskunden der Care Energy AG sind wieder in der teuren Grundversorgung. Der Vertrag, die Lieferung im Vergleich des gewählten Tarifs zum Tarif des Grundversorgers". Care-Energy setzt sich seit einigen Tagen sehr energisch für einen neuen Tarif, den sogenannten "Transparenztarif", ein. News 27.07.2016. Pflege-Energie mit bundesweitem Transparenztarif.

Neue Pflegetarife: Höllisch durchsichtig!

Neue Pflegetarife: Höllisch durchsichtig! Ein weiterer Wendepunkt im Falle Care-Energy: Um die Versorgung wieder aufzunehmen, lädt der Stromversorger seine Abnehmer nun zum Abschluss eines eigenen Netznutzungsvertrages ein. In der Folge könnte man von einem neuen "Transparenztarif" mitwirken. Die Market Guard Energy gibt einen Einblick und gibt Antworten auf die wesentlichen Frage.

Wie sieht es mit dem neuen "Transparenztarif" aus? Durch die Beendigung der Regelkreisverträge mit den Netzbetreibern 50Hertz und 50Tennet kann Care-Energy seine Abnehmer in großen Teilen Deutschlands nicht mehr versorgen. Zur Wiederaufnahme der Lieferung hat Care-Energy seine Kundinnen und -kunden bereits anfangs Jänner gebeten, neue Allgemeinen Bedingungen (AGB) zu unterzeichnen oder sich auf einem Online-Portal zu melden und die AGB dort zu akzeptierten.

Erklärt sich ein Auftraggeber mit den AGB einverstanden, ermächtigt er Care-Energy, in seinem Auftrag einen Auftrag mit einem anderen Auftragnehmer abzuschließen. Damit hätte Care-Energy die Chance, die Versorgungslage über einen Abstecher wiederherzustellen: Obwohl das Untenehmen seine Abnehmer nicht mehr selbst mit Elektrizität versorgen würde, könnte es die Abnehmer an einen anderen Versorger vermarkten und so als Energieservicedienstleister auftritt.

Die neue "Transparenz-Tarif", die Care-Energy seit neuestem fördert, bringt keine Vorzüge für die Konsumenten, ist aber mit einigen Unwägbarkeiten behaftet. Eine separate Netznutzungsvereinbarung ist möglich, aber für den Endkunden recht komplizier. Ein weiteres Problem ist die weit reichende Prokura, die Care-Energy verlangt. Die Marktbeobachterin mahnt daher weiter vor der Annahme der neuen AGB und dem Abschluss eines neuen Vertrages mit Care-Energy.

Weil die erforderliche Handlungsvollmacht sehr umfangreich ist und neben der Elektrizität auch andere Erzeugnisse wie Benzin, Trinkwasser und Erdöl mit einbezieht, hatte der Marktüberwacher Energy bereits am vergangenen Freitag darauf hingewiesen. Damals war es noch offen, mit welchem Stromversorger Care-Energy bei der Wiederaufnahme der Stromversorgung zusammenarbeiten würde. Care-Energy setzt sich seit einigen Tagen sehr energisch für einen neuen Tarife, den sogenannten "Transparenztarif", ein.

Es wird sowohl für Bestandskunden als auch für alle anderen Verbraucherinnen und Verbraucher gleichermaßen offeriert. Nach der Einführung des neuen Preises ist deutlich geworden, dass es zwar prinzipiell noch möglich ist, Abnehmer auf einen anderen Anbieter zu übertragen, aber das primäre Anliegen von Care-Energy ist es, die Versorgung der Abnehmer wieder selbst zu gewährleisten.

Für das Verständnis dieses Zusammenhangs ist es notwendig, die Konzernstruktur von Care-Energy zu berücksichtigen: Dahinter verbirgt sich nicht nur ein einziges Einzelunternehmen, sondern eine ganze Gruppe von Firmen mit unterschiedlichen Firmen. Mit der vorgenannten Bevollmächtigung für energetische Dienstleistungen soll die Care-Energy Managementgesellschaft mbH ermächtigt werden. Wählt ein Konsument den "Transparenztarif", beauftragte die Care-Energy Managementgesellschaft mbH ein anderes aus der Unternehmensgruppe Care-Energy, den Strom in seinem Auftrag zu liefern: die Care-Energy AG.

Die Care-Energy AG ist bereits Teil der Gruppe, die für die Stromversorgung verantwortlich ist. Die beendeten Regelkreisverträge mit den Übertragungsnetzbetreibern und die Aussetzung von Lieferungen wirken sich daher auch auf die Care-Energy AG aus. Um sicherzustellen, dass die Abnehmer auch in der Folgezeit vom Konzern versorgt werden und den "Transparenztarif" in Anspruch nehmen können, werden sie nun zum Abschluss eines eigenen Netznutzungsvertrags angehalten.

Wie sieht ein Netzenutzungsvertrag aus und kann jeder Konsument seinen eigenen Anschlussvertrag aus? Es handelt sich um die Gesellschaften, die den Elektrizitätsbedarf decken, und die in der Allgemeinen nicht mit denen übereinstimmen, die die Elektrizitätsnetze führen (eine Ausnahmeregelung besteht nur für sehr kleine Lieferanten). Vor der Lieferung des Stroms muss daher zunächst ein entsprechender Vertragsabschluss über die Netznutzung erfolgen.

In der Regel muss der Auftraggeber dafür nicht selbst tätig werden, aber der Stromversorger nimmt diesen Arbeitsschritt wahr (integrierter Vertrag). Für den Konsumenten hat das einen deutlichen Vorteil: Die gesamte Handhabung der Stromversorgung befindet sich in einer Handfläche und der Konsument hat einen einzigen Anlaufpunkt. Die Care-Energy AG selbst hat in weiten Teilen Deutschlands keine rechtsgültigen Vereinbarungen mehr mit den Netzwerkbetreibern, so dass die Konsumenten nun gebeten werden, eigene Vereinbarungen mit dem lokalen Netzwerkbetreiber zu treffen.

Ein separater Netzverwendungsvertrag hingegen bringt für die privaten Haushalte keinen echten Zusatznutzen, sondern kann im Gegenteil zu einigen Benachteiligungen führen. Wenn statt eines zwei Kontrakte abgeschlossen werden, erschwert dies natürlich den Lieferantenwechsel. Obwohl Care-Energy auf ihrem Internet-Portal zusagt, die Anforderungen des Netznutzungsvertrages und der weiteren Verwaltung für den Verbraucher zu erfüllen, ist der Umfang, in dem dies erfolgreich sein kann, aufgrund fehlender Erfahrungen mit einem solchen System vollständig offen.

Außerdem bekommt der Auftraggeber zwei separate Fakturen - eine vom Stromversorger und eine vom Netz. Hinzu kommen die Aufwendungen für die Energieserviceleistung selbst, d.h. Gelder, die die Care-Energy Management GesmbH für die Maklertätigkeit und andere Dienstleistungen berechnet.

In der Summe steht der Auftraggeber vor drei verschiedenen Firmen, die ihn mit Reklamationen ansprechen. Obwohl Care-Energy den Interessenten verspricht, als Stromdienstleister alle anfallenden Kosten zu erfassen, zu überprüfen und dem Verbraucher zur Verfuegung zu stellen, ob dies in klarer und klarer Weise moeglich ist, ist es zum jetzigen Zeitpunkt schwierig vorherzusehen. Schon die vorherige Abrechnung bei Care-Energy, eine komplexe Kombination aus sogenannter "kontinuierlicher Abrechnung" und "Mehrfach-Minimalmengenabrechnung", hat immer wieder zu Verwirrungen bei den Konsumenten gesorgt.

Außerdem ist nicht eindeutig, an wen die Verbraucher ihre Zahlungsvorgänge weiterleiten sollen. So wird in einer Presseerklärung von Care-Energy darauf hingewiesen, dass Leistungen an den Netzwerkbetreiber per Bankeinzug und Stromrechnung per Banküberweisung zu erbringen sind. Dies erweckt den Anschein, dass der Auftraggeber alle betroffenen Firmen individuell zu entlohnen hat. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Care-Energy Management GesmbH hingegen beziehen sich auf die Abrechnung durch Care-Energy und ein zentrales Auftragskonto, was zu dem Schluss führt, dass der Auftraggeber zunächst alle anfallenden Strombezugskosten an den Leistungserbringer Care-Energy abführt, der sich seinerseits um deren Weitergabe an die anderen Marktteilnehmer bemüht.

Beispielsweise weist der Netzwerkbetreiber Schaumburg-Lippe seine Kundinnen und -kunden auf das Ausfallrisiko hin. "Was können wir neben der Nutzung des Netzes noch vom neuen "Transparenztarif" erwarten? Vom Standpunkt des Marktbeobachters energy aus gesehen, ist das angebotene Produkt sicherlich viel - aber nicht durchsichtig. Care-Energy zitiert in der Beantragung des neuen Stromtarifs einen anscheinend sensationell niedrigen Strompreis von nur 4,5 Cents pro KWSt. (kWh).

Dazu kommen noch die Gebühren, Abschöpfungen, Verrechnungen, die Aufwendungen für die Energieversorgung selbst (derzeit 4,50 EUR pro Monat) und natürlich die durch den eigenen Netzverwendungsvertrag gesondert in Rechnung gestellten Netznutzungskosten. Letztendlich sollten die Ausgaben zumindest wieder auf das hohe Vorjahresniveau der Care-Energy-Tarife zurückkehren.

Der neue "Transparenztarif" wird unter anderem auf der Website vergleichsrechner.care.energy verteilt. Care Energy beschreibt diese Website als einen eigenständigen Tarifvergleichsrechner, der den Verbrauchern hilft, sich einen vollständigen Eindruck von den derzeit auf dem Handel erhältlichen Tarifen zu verschaff. Während der "Transparenztarif" von Care-Energy immer nur den reinen Arbeitsaufwand von 4,5 Cents pro kWh angibt, werden die Angebote anderer Anbieter mit dem Gesamtpreis inklusive aller anfallenden Gebühren, Zölle und Netzentgelte berechnet.

Damit erscheint der "Transparenztarif" in der Preisübersicht um mehrere hundert EUR billiger als alle anderen Tarife für den Durchschnittsstromverbrauch. Besonders vorteilhaft für den neuen "Transparenztarif" ist, dass die Netznutzungskosten nun transparent werden, da die Kundinnen und Kunden aufgrund ihres eigenen Netznutzungsvertrages eine getrennte Rechnung vom Netzanbieter bekommen.

Background: Care-Energy hat in den letzten Woche immer wieder Netzbetreiber beschuldigt, gefälschte Rechnungen zu erzeugen und damit Stromanbieter wie die Care-Energy AG schädigen zu wollen. Da in der Regel in der Praxis fehlerhafte Ablesungen übertragen wurden, musste Care-Energy seinen Abnehmern den fehlerhaften Konsum in Rechnung stellen und die Rechnungen dann nachbearbeiten.

Tritt bei der Kalkulation ein Irrtum des Netzbetreibers auf, müssen die Abnehmer des "Transparenztarifs" auch die gleichen Anstrengungen unternehmen, um ihn zu korrigieren wie bei jedem anderen Stromauftrag. Care Energy argumentiert, dass der Kundin nun der entscheidende Vorzug zukommt, im Fehlerfall unmittelbar gegen den Stromnetzbetreiber vorgehen zu können, aber aus der Perspektive der Konsumentenzentrale Niedersachsen ist es fragwürdig, ob dies wirklich möglich ist.

Darüber hinaus ist das Ganze für Care-Energy selbst von größerem Nutzen, da das Unter-nehmen dann nicht mehr in den Korrektionsprozess eingebunden werden müsse. Care Energy argumentiert, warum der neue "Transparenztarif" und der eigene Netzverwendungsvertrag für den Verbraucher vermeintlich aussichtsreich sind. Aus der Perspektive der Energiemarktbetreuerin sind diese jedoch nicht sehr glaubwürdig.

Das komplexe neue Konzept dient stattdessen in erster Linie dem Zweck, die Versorgung auch ohne einen validen Regelkreisvertrag mit den Netzbetreibern 50Hertz und 50Hertz und dem Tennetz wieder aufzunehmen. Die Marktbeobachterin Energy berät nach wie vor diejenigen Kundinnen und Kundschaft, die aufgrund des Care-Energy Delivery Stopps aus dem Ersatzangebot ausgeschieden sind, bei der Beendigung ihrer Verträge. Die neue "Transparenz-Tarif" ist, wie oben beschrieben, keine sinnvolle Variante, sondern könnte zu weiteren Schwierigkeiten anregen.

Stellt ein Stromerzeuger die Versorgung ein, haben die Abnehmer ein außergewöhnliches Beendigungsrecht. Sogar Konsumenten, die noch keine Care-Energy-Kunden sind, sich aber für den neuen Preis begeistern, sollten aus den erwähnten Grunden zurückhaltend sein.

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