Das Strom

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Das eine oder das andere oder der Strom. Die Physik und Technologie: ein gerichteter Transport, siehe Elektrizität (Physik) - elektrischer Strom; umgangssprachlich für elektrische Energie. Dies ist für die Energiewende unerlässlich: Aber die Energiewende ist nicht auf Strom beschränkt. Techniken der Strom-Wärme.

Die Strominternet - Die Energiezukunft ist mit Ihnen im Gespräch.

Damit ist die Zeit der zentralen Energieerzeugung, -verteilung und -steuerung vorbei: Die Energieversorgung von morgen muss selbstständig denken. Eine große Kraftwerksanlage, lange Wege zum Endverbraucher, das ist alles: Es war einmal. Dabei werden die bisher dominanten Energienetze mit einer zentralen Energieerzeugung immer mehr durch eine dezentrale und vor allem intelligentere Lieferstruktur durchgesetzt. Anstelle von weniger Großkraftwerken produzieren immer mehr kleine Werke Strom - kleine Heizkraftwerke, Windkraftanlagen, Biomasse- und Wasserkraftwerke, Pelletsheizungen, Fotovoltaik auf dem Hausdach von Einfamilienhäusern und vieles mehr.

An dieser Stelle kommt das smarte Netz ins Spiel. Für die Zukunft. Das heißt, dass Stromproduzenten, Speicheranlagen, Verbraucher und alle anderen Komponenten des Stromnetzes untereinander kommuniziert und sich untereinander in Beziehung setzt. Tatsächlich ist es nur möglich, auf diese Weise kleine dezentralisierte Produzenten einzubinden. Davon versorgen viele nur in unregelmäßigen Abständen Strom, wie z.B. Solar- und Windkraftanlagen, und oft sogar unmittelbar in die niedrigeren Versorgungsebenen (Nieder- oder Mittelspannungsnetz).

Die Abstimmung von Stromerzeugung und Stromverbrauch ist im Smart Power Grid nicht nur möglich, wenn beispielsweise eine überdurchschnittliche Menge an Windkraft durch wetterunabhängige Generatoren wie KWK-Anlagen erzeugt wird, die ihre Produktion reduzieren. Die Umkehrung ist auch möglich: Bei Stromüberschuss werden Konsumenten eingeschaltet, die nicht zu festen Zeitpunkten arbeiten müssen. Auch Stromspeicher aller Couleur absorbieren die nicht verbrauchte Zeit.

Dies wird einen weiteren zukunftsweisenden Beitrag leisten: Das Dezentralnetz wird Lieferanten und Konsumenten in den kommenden Jahren mehr Chancen bieten, Strom im Rahmen des Konzepts des "Smart Market" einzeln zu vermarkten - zum Beispiel ökologisch durch regenerative Energieträger oder auch kosteneffizienter durch den Konsumenten, der Strom zu variablen Tarifen bezieht, wenn dies billig ist.

So kann der Konsument bei einer Überversorgung auch unmittelbar wirtschaftlich davon profitiert werden, indem er die entsprechenden Konsumenten anschaltet oder seinen Haushaltsstromspeicher oder das Elektromobil wiederauflädt. Auf der Anbieterseite kann so der Energieverbrauch für eine optimierte Nutzung gesteuert werden - und so viel Strom erforderlich ist, können regenerative Energieträger vorgezogen und CO2-Emissionen gesenkt werden.

Sowohl in der Energieerzeugung als auch im Netzbetrieb selbst schlummern hier enorme Sparpotenziale. Potentiale, die die Stromlieferung in den nächsten Jahren wieder billiger machen. Die Technologie für ein simples intelligentes Netz in den eigenen vier Wänden ist seit langem verfügbar. Beispielsweise kann die Leistungsaufnahme der einzelnen Geräte überwacht werden, es können Konsumenten abgeschaltet (z.B. Stand-by-Geräte in der Nacht) oder bei geringer oder selbst erzeugter Leistung eingeschaltet werden.

Intelligente Stromnetze - Was nützt das?

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