Durchschnittlicher Strompreis 2015

Strompreis im Durchschnitt 2015

Bei den Durchschnittspreisen im Jahr 2015 in Köln. Strompreis für Haushalte 2015: Drei Hauptkomponenten. Mittlere Zusammensetzung des Strompreises im Jahr 2015 für einen Haushalt in. Strompreis für Unternehmen mit ähnlichem Stromverbrauch'.

Erstmals seit 2000 ist der Durchschnittsstrompreis für private Haushalte leicht gefallen.

Erstmals seit 2000 ist der Durchschnittsstrompreis für private Haushalte leicht gesunken: Die Berliner - Ein dreiköpfiger Haushalten mit einem jährlichen Verbrauch von 3.500 kWh bezahlt rund 84 EUR (2014: 85) pro Kalendermonat für Elektrizität. Der Prozentsatz der Staatssteuern und Abschöpfungen am Strompreis der privaten Haushalte bleibt in diesem Jahr bei 52% und damit bei fast 44 EUR pro Jahr.

Der Strompreis für die privaten Haushalten ist gegenüber dem Jahr zuvor im Durchschnitt um rund ein Prozentpunkt gefallen. Ursächlich dafür sind die niedrigeren durchschnittlichen Einkaufskosten der Vertriebsorganisationen und ein leichter Rückgang der staatlichen Steuer- und Abgabenlast. Ursächlich dafür sind vor allem die etwas geringere Zuteilung zur Einspeisevergütung für die Erneuerbare Energie (EEG-Zuteilung) und die Offshore-Haftungszuteilung. Derzeit gibt ein durchschnittlicher Hausstand rund 18 EUR pro Kalendermonat für die Finanzierung erneuerbarer Energieträger aus.

Die von den Vertriebsgesellschaften selbst beeinflussbaren Anteile des Stromverbrauchs (Strombeschaffung und -vertrieb) liegen nun bei nur noch rund 25 vH. Das Netzentgelt ist neben den Beschaffungs- und Regierungskosten die dritte wesentliche Komponente des Energiepreises. Sie können von Land zu Land sehr unterschiedlich sein und werden von den Landesregulierungsbehörden überprüft und bewilligt, vor allem im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit.

Die Netzgebühren sind in vielen Gebieten durch den notwendigen Aus- und Umbau der Verteilungs- und Übertragungsnetze angestiegen und machen derzeit einen durchschnittlichen Marktanteil von rund 23 Prozentpunkten am Strompreis aus.

Die neuen Grenzkosten für Elektrizität und Erdgas

Informationen unserer Partnervereinigung GAV (Großabnehmerverband Umwelt Baden-Württemberg http://www.gav-energie.de): Stromverbraucher, deren durchschnittlicher Strompreis (inkl. Zuteilungen und Stromsteuer) unter dem vom Statistischen Landesamt festgelegten Grenzkostenpreis liegen (Destatis), sind von der Konzessionsgebühr (KA) für spezielle Vertragskunden in der Größenordnung von 0,11 ct/kWh ausgenommen. Die Grenzkosten sind rechtlich als Durchschnittserlöse aller Stromversorgungen an spezielle Vertragskunden aus dem zweitletzten Betriebsjahr festgelegt.

Destatis berechnete für 2015 einen provisorischen Margenpreis (Strom) für Sonderkunden von 12,69 ct/kWh. Für Gas ist das Gleiche wie für Strom: Wenn der einzelne Gaspreis unter dem Grenzkostenpreis liegen sollte, wird auf die Konzessionsgebühr für besondere Vertragskunden von 0,03 ct/kWh verzichtet. Als Grenzkosten gelten rechtlich gesehen die Durchschnittserlöse aller Gaslieferungen an spezielle Vertragskunden aus dem Vorkalenderjahr.

Destatis berechnete für das Jahr 2015 einen provisorischen Grenzkostenpreis (Erdgas) für spezielle Vertragskunden von 3,96 ct/kWh. Für den Kauf von Gas im Jahr 2017 ist dieser Limitpreis maßgebend, die völlige Freistellung von der Konzessionsgebühr für den Verbrauch über 5 GWh/a bleibt bestehen.

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