Eeg Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung Eeg

Die feste Einspeisevergütung wird durch den Marktpreis des aus dem Netz erzeugten Stroms bestimmt. Die Einspeisevergütung für erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung wird in Deutschland durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Das Einspeisen von Strom aus Photovoltaikanlagen in das Stromnetz wird durch die EEG-Einspeisevergütung gefördert. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "eeg feed-in tariff" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen.

Wofür steht die EEG-Einspeisevergütung?

Ein fester Einspeisetarif und die gesicherte Strombeschaffung sollen den Markteinstieg dieser noch jungen Technik unterstützen und letztlich den Umweltschutz fördern. Von dieser Regelung profitiert der private Betreiber einer eigenen PV-Anlage, da er für jede produzierte und ins Stromnetz eingespeiste kWh einen festen Vergütungstarif erhält.

Derzeit beträgt die Einspeisevergütung für Systeme bis 10 Kilowattstunden höchstens 12,3 Cents pro Kilowattstunde. Zur Vermeidung weiterer Reduzierungen der EEG-Vergütung empfiehlt es sich, rasch zu agieren. Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes am 01.08.2014 wurde die Fördermaßnahme für Solarstromanlagen in Deutschland auf eine neue Basis gestellt. Von diesen Veränderungen sind die privaten Haushalten jedoch in der Regel nicht berührt, da Subventionen für Installationen unter 100 Kilowattstunden nicht berücksichtigt wurden.

Kleinere und mittelgroße Photovoltaikanlagen werden daher auch in Zukunft eine gesetzliche Vergütung in Gestalt von Einspeisevergütungen zuerkannt. Installationen über 100 Kilowatt müssen den produzierten Elektrizität über einen Direkthändler vermarkten und bekommen marktübliche Prämien pro rata. An den Vergütungssätzen der vergangenen Jahre ist zu erkennen, dass die Einspeisevergütung im Laufe der Zeit sank. Die Einschnitte sind vor allem darauf zurückzuführen, dass die Beihilfe gewährt wurde, um den Markteintritt der Solartechnik zu vereinfachen.

Dennoch ist der Kauf einer Solarstromanlage nach wie vor ökonomisch profitabel und wird es auch in den kommenden Jahren bleiben, denn der Wegfall der Förderung ist nicht der endgültige Nachteil! Das EEG 2017 zeigt in seinen jetzigen Bestimmungen gar, dass die Abweichung derzeit bei 0% liegen soll. Der Einspeisetarif wird daher zunächst nicht weiter sinken.

Ein Abwärtstrend kann jedoch in der Folgezeit nicht ausgeschlossen werden, weshalb früher tätige Investitionen letztlich profitabler sein werden. Also ist es wert, dass du dich beeilst! Für den von beiden Betreibern in das Netz eingespeisten Elektrizitätsstrom wird sich die im EEG festgelegte Einspeisevergütung für 20 Jahre nicht verändern. Operator A erhält jedoch immer eine im Vergleich zu Operator B erhöhte Vergütungssumme pro angefangener Kilowattstunde, da er seine Biogasanlage einen Vormonat früher in den Verkehr gebracht hat, d.h. mit einem um 0,25% erhöhten Entlohnungssatz.

Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung wird die Verwendung des gewonnenen Sonnenstroms für den Eigenbedarf immer attraktiver. Auch wenn es sich hierbei nicht um eine Subvention im engeren Sinn des Wortes handelt, kann der Eigenkonsum beträchtliche Preisvorteile bringen. Kaum sind die Energiepreise über der erhaltenen Einspeisevergütung, ergeben sich ökonomische Gründe, den selbst gewonnenen Energieträger zu konsumieren, anstatt ihn in das Netz zu speisen.

Weil die Erzeugung von Sonnenstrom etwa 10-14ct kosten muss, während der Kauf von Strom aus dem Stromnetz etwa 31ct beträgt, ist es bereits lohnender, den Sonnenstrom selbst zu konsumieren, als ihn in das Stromnetz einzuspeisen und weniger als dreizehnct pro Kilowattstunde als Vergütung zu erhalten. Ist die Photovoltaik noch sinnvoll? Gerade angesichts der vergleichsweise niedrigen Einspeisevergütung ist der Kauf einer Solarstromanlage in Verbindung mit einem Energiespeicher sinnvoll.

Dadurch kann die Verwendung des erzeugten Sonnenstroms über den Tag verteilt werden und trägt so zur Optimierung des Eigenverbrauchs bei. Die zusätzliche Stromerzeugung kann auch in das Stromnetz eingespeist bei gleichzeitiger Vergütung erfolgen. Insbesondere die Kombination aus Stromkosteneinsparung und Einspeisevergütung lohnt sich daher für Solaranlagenbetreiber.

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