Eeg Photovoltaik

Die Eeg Photovoltaik

Mit der Kaufgarantie für Solarstrom wird die Photovoltaik lukrativ und berechenbar. Diejenigen, die selbst Strom aus Solar- oder Heizkraftwerken beziehen, müssen die EEG-Abgabe zahlen. Betrag und Verpflichtungen der EEG-Abgabe auf den Eigenverbrauch. Muß ich für meine Sonnenterrasse oder meinen Solar-Carport eine EEG-Abgabe zahlen? Dabei denke ich darüber nach, was es für verschiedene Möglichkeiten für PV-Anlagenbesitzer nach Ablauf der EEG-Förderung geben wird.

Erste Fachwerkstatt

Diese Zielsetzung gilt auch im EEG 2017. Künftig werden im Rahmen von Vergabeverfahren Zuschüsse für neue große Freiflächen-Photovoltaikanlagen und neue große Fotovoltaikanlagen (PV-Anlagen) an Gebäude oder anderen Bauwerken mit einer Anschlussleistung von mehr als 750 kW (Kilowatt) gewährt. Alle anderen neuen kleinen und mittelgroßen PV-Systeme auf Häusern, anderen Objekten oder Grünflächen mit einer Anschlussleistung von 750 kwh oder weniger kommen nach dem EEG 2017 weiter in den Genuss der gesetzlichen Unterstützung, so dass diese kleinen und mittelgroßen PV-Systeme nicht an einer Subventionsausschreibung nach dem EEG teilzunehmen haben.

Der Förderumfang ist in 48 in Verbindung mit 49 EEG 2017 definiert und wird für den ins Netz einspeisenden Elektrizitätsbedarf vergeben. Jedes Jahr sollen kleine und mittelgroße PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1.900 Megawatt hinzukommen. Die Mechanik des Atemdeckels wurde mit dem EEG 2017 leicht adaptiert.

Durch das neue EEG 2017 wird der Referenzzeitraum für die Verlängerung von einem Jahr auf sechs Kalendermonate gekürzt, so dass die Atemkappe rascher auf Über- oder Unterspeisungen anspricht. Diese Veränderung wurde als Reaktion auf den in den letzten Jahren reduzierten Ausbau von PV-Anlagen an Gebäude vorgenommen. Die Potenziale für PV-Anlagen an Bauwerken sind sehr groß und die Planungszeit ist im Vergleich zu anderen Techniken vergleichsweise kurz.

Der Bereich der kleinen und mittelgroßen PV-Systeme an Bauwerken ist durch eine große Vielfalt von Akteuren, eine große Bedeutsamkeit des Bereichs der Systeme < 100 kW und damit eine gute Konkurrenzsituation gekennzeichnet. Zudem ist der Eigenbedarf an Photovoltaiksystemen an Gebäuden sehr wichtig. Durch den starken Rückgang der Vergütung in den vergangenen Jahren war der Eigenbedarf ein wichtiger Faktor für den Aufbau dieser Werke.

Die Eigennutzung ist wirtschaftlich so interessant, weil es keine Netzgebühren (wenn das Stromnetz nicht in Anspruch genommen wird), keine Stromabgabe und nur eine verminderte EEG-Abgabe zur Bezahlung des selbst produzierten Stroms gibt, so dass die Eigenstromproduktion oft billiger ist als die Abnahme von Elektrizität aus dem Stromnetz. Auch die Photovoltaikanlagen auf Häusern, anderen Objekten oder Grünflächen mit einer Anschlussleistung von 100 kW oder weniger können ihren Eigenstrom nach dem Netzanschluss weiter an den Stromnetzbetreiber ausschreiben und bekommen dafür vom Stromnetzbetreiber die Einspeisevergütung gemäß 49 in Verbindung mit 49 EEG 2016.

Sämtliche PV-Anlagen über 100 Kilowatt müssen ihren Elektrizitätsbedarf unmittelbar absetzen und bekommen die so genannte Floating Market Premium. Mit den beteiligten Interessengruppen wurde die Struktur der Unterstützung für neue PV-Anlagen nach dem EEG 2017 besprochen. Ausgehend von der Marktentwicklung und den Ergebnissen zweier vom Bundesministerium für Bildung und Forschung organisierter Fachtagungen im Frühjahr und Frühjahr 2015 wurde in die Entscheidungsfindung über die zukünftige Form der Unterstützung neuer PV-Anlagen nach dem EEG 2017 aufgenommen.

Im Zuge der Entwicklung einer Ausschreibungsplanung veranstaltete das Bundesministerium für Wirtschaft am 16. April 2015 den ersten Expertenworkshop "Photovoltaische Dachsysteme". Im Zuge der Entwicklung einer Ausschreibungsplanung veranstaltete das Bundesministerium für Wirtschaft am 16. Juni 2015 einen zweiten Expertenworkshop zum Thema "Photovoltaische Dachsysteme".

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