Energieausweis

Stromzertifikat

Mit dem Energieausweis wird über den Energieverbrauch oder den Energiebedarf eines Hauses informiert. Angaben zum Energieausweis mit Angaben zur energetischen Modernisierung und Sanierung des Gebäudes. Der Energieausweis sorgt für Klarheit und Transparenz auf dem Immobilienmarkt. Doch wenn es um den Energiebedarf in Haus und Wohnung geht, müssen viele noch passen. Mit dem Energieausweis kann Klarheit geschaffen werden.

Energiepass

Handelt es sich bei Ihrem Wohnhaus um einen Stromfresser oder einen Stromsparer? Es ist leicht herauszufinden: mit einem Energieausweis. Der Energieausweis ist in der Energiesparverordnung (EnEV 2014) geregelt: Er ist obligatorisch beim Immobilienverkauf oder -miete, hilfsbereit beim Erwerb oder der Renovierung, da er wesentliche Informationen über Einsparpotenziale und die konkreten Sanierungsvorschläge gibt.

Mit dem Energieausweis wird auf den ersten Blick klar, ob ein Wohnhaus Wärmeenergie vergeudet oder wirtschaftlich ist. Auf der farbigen Skalierung oben im Energieausweis ist leicht nachvollziehbar, ob sich das Gebäude im Rot (hoher Energiebedarf = großer Renovierungsbedarf) oder im Grün (niedriger Energieverbrauch) befindet. Der Energieausweis wird durch sogenannte Wirkungsgradklassen (in allen seit dem Stichtag 31. Dezember 2014 ausgestellten Energieausweisen) um die Farbpalette erweitert.

So werden die Gebäude und Appartements aufgrund ihrer Energieeigenschaften in neun Leistungsklassen von A+ ( "niedriger Energiebedarf") bis H ("hoher Energiebedarf") unterteilt. Der Energieausweis hingegen gibt dem Hausbesitzer einen wichtigen Hinweis und Information für eine energieeffiziente Renovierung, da er einzelne Modernisierungsvorschläge beinhaltet, die den Stromverbrauch erheblich reduzieren können. Energieausweisvarianten: Verbrauchsnachweis und BedarfsausweisEs gibt zwei Variationen des Energieausweises: den sogenannten Verbrauchsnachweis und den Verbrauchsnachweis.

Die Verbraucherkarte wird auf der Grundlage der von den Bewohnern gemachten Angaben ausgestellt. Die Nachteile: Dieser Energieausweis ist in hohem Maße vom individuellen Verbrauchsverhalten der Anwohner abhängt. Die Ergebnisse können je nachdem, ob sie viel oder wenig erwärmt werden, im Energieausweis gefälscht sein. Das Anforderungsschein weist aus, was in Bezug auf Gebäudesubstanz und Energie-Effizienz vor sich geht, und zwar ungeachtet der Art der Nutzung des Gebäudes.

Eigenheimbesitzer, Kaufinteressenten und Pächter können sich bei der Abschätzung ihres zukünftigen Energieverbrauchs und ihrer zukünftigen Stromkosten an dem tatsächlichen Energiebedarf ausrichten. Wenn Eigentümer welchen Energieausweis wünschen, ist er abhängig vom Jahr der Errichtung und der Hausgröße. Denkmalgeschützte Gebäude erfordern keinen Energieausweis. Expertentipp: Wann brauche ich welchen Energieausweis? Beim Mieten oder Verkaufen einer Liegenschaft gibt es keine Diskussion mehr mit der ÖNORM 2014: Potenzielle Nutzer und Erwerber müssen bei der ersten Inspektion den Energieausweis vorweisen.

Bei Vertragsabschluss ist der Energieausweis dem Erwerber oder Neumieter als Abschrift oder Orginal zu übergeben. Auch die Energieparameter aus dem Energieausweis sind in der Immobilienwerbung enthalten! Bei Nichteinhaltung muss nach den Vorgaben der Energieverordnung 2014 mit einer Strafe von bis zu einer Höhe von EUR 16.000,- gerechnet werden (die Strafregelung für Immobilienankündigungen ist jedoch erst ab dem Stichtag des Jahres 2015 gültig).

Gemäß Energieeffizienzausweis gehört diese Information aus dem Energieeffizienzausweis in die Immobilienanzeige. 16a der Energieeffizienzverordnung (EnEV 2014) regelt, welche Informationen aus dem Energieeffizienzausweis in der Immobilienanzeige obligatorisch sein müssen: Von wem wird ein Energieausweis ausgestellt und wie viel kosten diese? Beispielsweise bekommen Hauseigentümer von vielen Energielieferanten und Energie-Dienstleistern, die Heizungsdaten auslesen, einen Verbrauchszertifikat.

Das Verbrauchszertifikat ist oft günstiger als 100 EUR und wird aus den Verbraucherdaten (Heizkostennachweis) der vergangenen drei Jahre gebildet. Der Anforderungsschein wird von einem Architekten, Tiefbauingenieur, Meister oder Unternehmensberater ausgestellt, z.B. aus der Architektenkammerliste oder aus der Referenzliste der Energieeffizienzexperten für Bundesförderprogramme. Damit ist der Anforderungsausweis auch eindeutig teuerer als der Verbraucherausweis, müssen Hauseigentümer rechnen, mind. 400 EUR.

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