Energiekonzerne

Stromerzeuger

Jedes der großen Energieunternehmen in Deutschland hat nach der Wahl ganz unterschiedliche Interessen. In einer neuen Regulierungsrunde hat die Bundesnetzagentur den Gebührenantrag des Essener Energiekonzerns RWE deutlich reduziert. Die Investitionen der vier großen Energiekonzerne in erneuerbare Energien. Demonstration der Pilot- und Produktionsanlagen in Zusammenarbeit mit einigen Energieunternehmen. Kernenergieausstieg: Energieunternehmen warnen vor einer "ewigen Haftung".

Aktuelles rund um die Energiesystemtransformation

Die Umstellung von der nicht nachhaltig nutzbaren Verwendung fossiler Brennstoffe und der Atomenergie auf eine nachhaltige Stromversorgung durch erneuerbare Energieträger wird als Energierückgewinnung bezeichne. Es geht darum, die durch die konventionelle Energienutzung bedingten Umwelt-, Sozial- und Gesundheitsprobleme zu mindern und die dabei entstehenden Fremdkosten, die bisher kaum auf dem Strommarkt veranschlagt wurden, voll zu verinnerlichen.

Zu den vier größten Energie- und Stromversorgungsunternehmen in Deutschland gehören E. ON, RWE, EnBW und E. V. E. V. E. V. Die vier größten Energie- und Stromversorgungsunternehmen sind E. ON, RWE, EnBW und E. V. E. V. Vattenfall.

In den vier größten Energiekonzernen wird mehr CO 2 produziert.

Die CO2-Emissionen der vier grossen schweizerischen Energieunternehmen stiegen 2017 um mehr als ein Fünftes. Mehr als zwei Dritteln ihres Stroms stammt immer noch aus fossilien und atomaren Energiequellen. Die Windkraft trug im vergangenen Jahr nur 3,7 Prozentpunkte zur Gesamtstromproduktion der Energiegruppen Alpiq, Axpo, BKW und Opel bei.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Energiestiftung Schweiz (SES). Mit 0,1 Prozentpunkten ist der Solarstromanteil "fast völlig vernachlässigbar". Andere regenerative Energieerzeugungsanlagen für die Bereiche Energie aus erneuerbarer Energie (0,2 Prozent), Photovoltaik (0,01 Prozent) oder kleine Energie aus erneuerbarer Energie (0,5 Prozent) sind ebenfalls kaum in den Beständen der vier größten schweizerischen Stromerzeuger zu sehen. Durchschnittlich entfiel auf regenerative Energieträger nahezu ein Dritteln der Stromerzeugung, allein die Wasserkraft trug 26,5 vH bei.

Die vier Gesellschaften des vergangenen Jahres hingegen erzeugten 41,3 Prozentpunkte ihres Stroms mit Kernenergie, 27,8 Prozentpunkte stammten aus Gas- oder Steinkohlekraftwerken. Das wären 60 prozentige Wasser- und 32 prozentige Kernkraft. In der Schweiz befinden sich die Wasserwerke der vier Energiekonzerne, in der Schweiz und in Frankreich wird rund die Hälfe der Kernenergie erzeugt, in Italien befinden sich die Erdgaskraftwerke, und auch die Windenergie kommt aus Italien und Deutschland.

Aufgrund dieser Unabhängigkeit von atomaren und fossilien Energieträgern kam es im vergangenen Jahr zu mehreren ungeplanten Ereignissen - wie dem Stillstand französischer Kernkraftwerke, höheren Strompreisen im Auslande oder hohen sommerlichen Temperaturen in Italien -, die vor allem durch Gas- und Kohleverstromung ausgeglichen wurden. Die CO2-Emissionen der vier Energiegiganten pro kWh stiegen dadurch deutlich an.

Alpiq hat im vergangenen Jahr den größten Teil zur globalen Erwärmung beigetragen, indem sie mit einer höheren Stromerzeugung aus dem Gas und dem Steinkohlekraftwerk in der Tschechischen Republik, das rund 14% des Gesamtstroms erzeugt, Klimagase emittierte. Gegenüber 2016 hatte das Traditionsunternehmen seine Abgaswerte durch die erhöhte Stromerzeugung aus Gas nahezu verdreifacht.

Gemäss der Untersuchung hat die BKW auch an Axpo ihre Spitzenposition verloren, weil sie ihre Elektrizitätsproduktion aus Stein- und Erdkohle und Erdgas ausbaute. Damit hat sich aber auch der Marktanteil der fossilen Energieerzeugung im vergangenen Jahr erhöht. Mit 28 Kubikmillimetern (mm3) pro kWh radioaktiver Abfälle liegt Axpo an der Spitze der Liste.

Ursächlich dafür ist ihr großer Kernenergieanteil von knapp 50 vH. Unter den vier grossen Herstellern konnte nur Axpo ihren Beitrag an umweltschädlichem Elektrizität verringern. Ausschlaggebend dafür war jedoch vor allem die geringere Stromerzeugung aus den stillgelegten Kernkraftwerken Beznau I und Leibstadt. Laut Moritz Bandhauer, Projektleiter der SES, steht diese Weiterentwicklung im Widerspruch zu den Zielsetzungen der energetischen Systemtransformation.

Durch das Neubauverbot ist der Ausstieg aus der Kernenergie nur eine Frage der Zeit, und die Verabschiedung des Pariser Klimaschutzabkommens verstärkt die Anstrengungen, fossile Energieträger schnell zu ersetzen. Damit aber der zu ersetzende Elektrizitätsbedarf aus den ehemaligen Kernkraftwerken nicht nur durch den verhältnismäßig günstigen Elektrizitätsbedarf aus fossilien Energieerzeugungsanlagen gedeckt wird, werden "dringend erhöhte Investitionen" in neue regenerative Energieerzeugungsanlagen benötigt.

Nicht nur die Energielieferanten, sondern auch die Politik haben für die Bandhaber eine Vorgabe. Der Energiewendepunkt kann nur mit einem neuen Strommarktkonzept erreicht werden, das die neuen erneuerbaren Energieträger bevorzugt.

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