Energiekostenentwicklung Deutschland

Entwicklung der Energiekosten in Deutschland

Deutsche Braunkohle wird hauptsächlich in der Stromerzeugung eingesetzt. Werden die Energiewende zum Standortmörder? Die deutschen Strompreise setzen sich derzeit aus den folgenden Komponenten zusammen: Die indirekten Energiekosten wurden bisher vernachlässigt. Branchenspezifische Entwicklung der absoluten Energiekosten in Deutschland.

Der Anteil der indirekt anfallenden Stromkosten in der Fertigungsindustrie in Deutschland

In Bezug auf Energieversorgung und -preise wird der Energiewendepunkt zu neuen Anforderungen an die Fertigungsunternehmen in Deutschland führen. Darüber hinaus nimmt die Wichtigkeit der Auslandsmärkte und der EU für viele Firmen zu, was den internationalen Konkurrenzdruck erhöht. In zunehmendem Maße wird die globale Konkurrenzfähigkeit durch die Entwicklung der europÃ?ischen Klima- und Energieregelung und vor allem durch die Umgestaltung des deutschen Energiesystems erlangt.

Allerdings ist es beim Vergleichen der Konkurrenzfähigkeit unterschiedlicher international tätiger Firmen oder Branchen nicht zweckmäßig, nur die verschiedenen Strompreise zu berücksichtigen, da sich die Einzelakteure auch in Bezug auf ihre Stromintensität voneinander abheben. Eine wesentlich sinnvollere Maßnahme sind die Stromkosten und vor allem die so genannten Energieeinzelkosten, die den Verhältnis der Stromkosten zur Brutto-Wertschöpfung berücksichtigen.

Die Fachkommission für den Überwachungsprozess "Energie der Zukunft" hat in ihrer Erklärung zum ersten Zwischenbericht 2014 der Regierung im vergangenen Jahr das Thema Energieeinzelkosten als Maßstab für die Energiekostenbelastung der Betriebe oder als Maßstab für die energetische Konkurrenzfähigkeit einer Branche formuliert. Zugleich hat die Sachverständigenkommission in ihrer Erklärung in diesem Jahr die bisher unbeachtet gebliebenen "indirekten" Stromkosten in den Indikatoren aufgenommen und damit zu einem Gesamtkonzept der "Gesamtenergiekosten je Einheit" ausgebaut.

Darüber hinaus weisen wir erste Resultate für den Indikator auf Basis des Sekundärsektors der dt. Wirtschaft, d.h. des Verarbeitenden Gewerbes, aus. Es ist irrelevant, ob es sich bei der Ausgabe um ein Energieerzeugnis wie beispielsweise Hitze oder Strom oder ein anderes Gut (z.B. eine Anlage zur Erzeugung erneuerbarer Energien, eine Anlage oder ein Lebensmittel) oder eine Dienstleistung handelt (z.B. sind die unmittelbaren Stromkosten eines Betriebes Teil des Vorverbrauchs).

Dies sind die Aufwendungen für Energieerzeugnisse, die die Firmen für den Herstellungsprozess einkaufen. Bei einem Automobilhersteller sollte beispielsweise Strom (für die Bereiche Maschinenbau, Lichttechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnologien) oder andere Primär- und Sekundärenergieprodukte wie Gas, Kohle oder Fernheizung berücksichtigt werden. Sie kommen ihrerseits für Heizungsanwendungen in der Autolackiererei, Raumheizung oder zum Betreiben eines Industriekraftwerkes zur eigenen Energiewandlung zum Einsatz.

Zusätzlich zu den Energieerzeugnissen kaufen Firmen (neben den Energieversorgern) auch Nicht-Energieerzeugnisse als Betriebsmittel ein. Für die Erzeugung dieser nichtenergetischen Inputs auf den nachgelagerten Wertschöpfungsstufen wurde jedoch Strom verwendet, dessen anfallende CO Die in den Nichtenergieinträgen enthaltene "indirekte" Energiebelastung ist potentiell sehr hoch und sollte daher im Zusammenhang mit der Diskussion über den Energieaufwand oder die Energieeinzelkosten berücksichtigt und quantitativ erfasst werden.

Für die Ermittlung der von einem Wirtschaftszweig in einem gegebenen Staat zu tragenden indirekten Stromkosten wird ein iteratives Vorgehen angewandt. Der Vermerk wurde so gewählt, daß I das Herkunftsland oder den Herkunftsbereich des Vorleistungsverbrauchs und L das Empfangsland oder den Empfangsbereich angibt. Es ist zu beachten, dass Energieeinträge nicht mehr in allen,ss,l,s enthalten sein dürfen, da sie bereits Teil der unmittelbaren Kosten für Energie sind.

Aus diesem Grund wurde der Vorleistungsverbrauch aus dem Bergbausektor und dem Steinbruchsektor in die anderen Bereiche um den Betrag der Energieerzeugnisse "Kohle und Braun-, Torf" sowie "Erdöl und Erdgas" verringert. Gleiches trifft auf die Bereiche "Kokerei, Mineralölverarbeitung" und "Energie- und Wasserversorgung" zu, die um die Kernwerte der Energieerzeugnisse "Koks und Mineralölverarbeitung" bzw. "Strom, Gaserzeugung und Fernwärme" nach unten korrigiert wurden.

Die Zwischenlieferanten für die Sektoren des Landes brauchen auch Vorleistungsgüter für die Herstellung ihrer Waren, die ihrerseits mit Energie oder zu Energiepreisen verbunden sind, so dass sich die indirekten Kosten für die zweite Phase wie nachstehend dargestellt darstellen: Weitere Durchgänge werden auf die gleiche Weise berechnet, aber die Steigerungen der indirekten Stromkosten für den Zielbereich sinken mit jeder Durchgänge.

Ähnlich wie die unmittelbaren Kosten für Energie können auch die mittelbaren Kosten für Energie mit der World Input-Output Database (WIOD) errechnet werden. EU-Forschungsrahmenprogramm zusammengestellt und umfasst für den Zeitabschnitt 1995 bis 2011 zeitliche Abfolgen von Input-Output-Tabellen, Einnahmen- und Verbrauchstabellen, Energie- und Umweltdaten für die 27 EU-Mitgliedstaaten, für 13 weitere große Staaten und zum Teil für die Kat. "Rest der Welt" mit einem Detaillierungsgrad von 35 Bereichen.

Für die in der Methode zur Ermittlung der indirekten Stromkosten verwendeten Verfahren gelten die nachstehenden Einschränkungen: Dabei wurden die sekundären Stromkosten aus gleich zwei Durchlaufrunden mitgerechnet. Weil die Anteil der unmittelbaren Lebenshaltungskosten am Produktionswert pro Branche in der Wälzlagerdatenbank für die Regio "Rest der Welt" nicht vorhanden sind, wurde in vereinfachter Form davon ausgegangen, dass sich die "Energiekostenintensitäten" in der Regio "Rest der Welt" im Mittel der in der Wälzlagerdatenbank WIOD ausgewiesenen 40 Ökonomien verschieben, d.h. dass für die Erzeugung einer Stückleistung pro Bereich der Regio "Rest der Welt" durchschnittlich so viel aufbereitet wird wie in der EUMitgliedschaft 27 und den 13 anderen in der DOM.

Darüber hinaus begrenzen sich die festgestellten geraden und mittelbaren Kosten für Energie auf die Ermittlung zu Herstellungspreisen (d.h. Handels- und Verkehrsmargen und Steuern abzüglich Produktsubventionen werden über die nachgelagerten Stufen der Wertschöpfungskette nicht proportional auf die festgestellten Kostenwerte verteilt). Die Herangehensweise der Energieträgerkosten in der Vorjahresaussage der Sachverständigenkommission zum Sachstandsbericht des Bundes beinhaltete bisher nur die unmittelbaren und zu Einkaufspreisen bewerteten Stromkosten und stellte sie ins Verhältnis zur Brutto-Wertschöpfung (bewertet zu Herstellungskosten).

Konkret handelt es sich um "direkte" Energieeinzelkosten. Ausgehend von den nach der Methode der Iteration berechneten Energiegemeinkosten (idealerweise auch zu Einkaufspreisen bewertet, d.h. die in den Vorstufen der Wertschöpfungskette gezahlten Handels- und Verkehrsmargen sowie die Produktsteuern abzüglich Subventionen werden proportional der derzeit in Betracht kommenden Wertschöpfungskette zugeordnet) ergibt sich folgendes Bild der "gesamten" Energiestückkosten:

Um die Ergebnisse darzustellen, geben wir zunächst einen zusammenfassenden Blick auf die Primär-, Sekundär- und Tertiärsektoren der dt. Wirtschaft, d.h. Landwirtschaft, Waldwirtschaft (sowie Fischerei/Tierzucht), das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor. 8 Von diesen drei Wirtschaftssektoren fokussieren wir uns dann auf das Verarbeitende Gewerbe. Diese drei Wirtschaftsbereiche sind für uns von Bedeutung. Schaubild 2 veranschaulicht die Veränderung der unmittelbaren, mittelbaren und gesamten Lebenshaltungskosten im Primär-, Sekundär- und Tertiärsektor im Zeitablauf von 1995 bis einschließlich im Zeitablauf von 1995 bis einschließlich im Zeitablauf von 1995 bis einschließlich des Zeitablaufs von 1995 bis zum Zeitablauf von 1995 bis zum Zeitablauf von 1995 bis zum Zeitablauf von 1998. 9 Im Prinzip haben die Veränderungen aller Arten von Kosten die Gemeinsamkeiten, dass ein Aufwärtstrend erst 1998 einsetzt.

Wie erwartet lagen die unmittelbaren Kosten für Energie im Primärsektor weit unter denen der beiden anderen Wirtschaftssektoren. In allen drei Bereichen sind die unmittelbaren Kosten für Energie jedoch im Laufe der Zeit kräftig gestiegen, wenn auch mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. In der Primärwirtschaft sind die unmittelbaren Kosten für Energie im Jahr 2009 um 42,6% gestiegen gegenüber 1995. Der Anstieg im Sekundärsektor ist im Berichtszeitraum etwas höher: mit 50,2%.

Der stärkste Anstieg ist im Dienstleistungssektor zu beobachten, wo der Anstieg 72,7% ausmacht. Auch wenn die Diskussion über die Energiekostenlast hauptsächlich in der (energieintensiven) Branche stattfindet, ist zunächst anzumerken, dass die absoluten Energiekostenlast im verarbeitenden Gewerbe weniger stark gestiegen ist als im Dienstleistungssektor. Indirekte Stromkosten sind im Allgemeinen im Laufe des Zeitraums schneller gestiegen als direkte Stromkosten.

Im Primär- und Sekundärsektor ist die Zunahme von 1995 bis 2009 in ähnlicher Weise mit 54,6% bzw. 56,4%. Im Berichtszeitraum haben sich die mittelbaren Kosten für Energie im Dienstleistungssektor verdoppelt. Die Gesamtenergiekosten, als Summen aus direkt und indirekt verursachten Kosten, steigen im Primärsektor um 46,4%, im verarbeitenden Gewerbe um 52,7% und im Dienstleistungssektor um 82,7%.

Der überdurchschnittlich starke Anstieg der Treibhausgasemissionen im Dienstleistungssektor ist im Wesentlichen auf die deutlich gestiegenen Treibstoffkosten in der inländischen Luft- und Seeschifffahrt (sowie im Bereich der Hilfs- und Nebentätigkeiten für den Verkehr) zurückzuführen. Der Anstieg der direkt und indirekt verursachten Kosten für Energie in dieser Industrie lag in einem Bereich von ca. 170% bis 600%.

Die Ergebnisse zeigen bereits, wie wichtig die Kosten für indirekte Energie sind. Makroökonomisch gesehen beliefen sich die unmittelbaren Kosten für Energie im Jahr 2009 auf 93 Milliarden EUR. Indirekte Stromkosten haben bereits 65 Milliarden EUR erreicht. Im Jahr 2011 stiegen die Zahlen auf 106 Milliarden EUR bzw. 91 Milliarden EUR. Für die sechs wichtigsten Bereiche des verarbeitenden Gewerbes wird der direkte und indirekte Energieaufwand unter dem Gesichtspunkt ihres Produktionswerts im Detail beleuchtet (vgl. Abb. 3).

Auffallend ist, dass die unmittelbaren und mittelbaren Kosten für Energie ähnlich hoch sind, aber die mittelbaren Kosten für Energie sind auf einem (deutlich) höheren Stand (5 bis 11 Mrd. EUR je Sektor) als die unmittelbaren Kosten für Energie (2 Mrd. EUR bis 8 Mrd. EUR je Sektor). Nur in der Chemieindustrie sind die unmittelbaren Kosten für Energie höher als die der indirekt.

In allen anderen Bereichen überwiegt eindeutig die indirekte Energieversorgung. In den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau sind die Kosten für indirekte Energie noch mehr als drei Mal so hoch wie die für direkte Energie. Die Tatsache, dass die sekundären Treibstoffkosten für das verarbeitende Gewerbe als Ganzes noch niedriger sind als die unmittelbaren Treibstoffkosten (vgl. Grafik 2), ist im Kern auf den Sektor "Energie- und Wasserversorgung" zurückzuführen, der sehr große Mengen an Primärenergieträgern einkauft, um sie in Sekundärenergieträger zu umwandeln.

In diesem Bereich sind die unmittelbaren Kosten für Energie rund 25 Milliarden EUR teurer als die mittelbaren Kosten für Energie. Die Sekundärenergieträger "Strom, Erdgas und Fernwärme" oder "Mineralölerzeugnisse" machen in allen berücksichtigten Bereichen den größten Teil der sowohl direkt als auch indirekt anfallenden Kosten für Energie aus. Die Energieträgermischung resultiert aus dem Herstellungsprozess in der entsprechenden Branche, z.B. in der Bauwirtschaft sind die unmittelbaren Kosten für Energie aus Mineralölprodukten verhältnismäßig hoch, da die Bauwirtschaft vor allem Bau- und Verkehrsmaschinen nutzt, d.h. durch einen erhöhten Treibstoffverbrauch geprägt ist.

Raffinerieerzeugnisse - als Gemeinkosten - machen einen Durchschnittsanteil der eingekauften Betriebsmittel im Bausektor aus (physische Betriebsmittel wie Eisenstäbe, Röhren, Ziegel, Beton, aber auch Vorbereitungsleistungen). Besonders deutlich wird in Abb. 3, dass bei der Berücksichtigung der Effekte der steigenden Strompreise nicht nur die unmittelbaren, sondern auch die mittelbaren Stromkosten berücksichtigt werden müssen.

Zugleich sind die indirekten Kosten für Energie durch die nationale Energiestrategie schwerer zu beeinflussen, insbesondere wenn sie über Inputs aus dem In- und Ausland eingeführt werden. Wichtigste Anbaugebiete für den Import indirekter Stromkosten in die einheimische Erzeugung sind der "Rest der Welt" (7,5 Milliarden Euro), China (4,6 Milliarden Euro), die Niederlande (4,2 Milliarden Euro) sowie Belgien, die USA und Frankreich (jeweils mit einem Wert über 2 Milliarden Euro).

Alleine aus diesen Gebieten absorbieren die Chemie- und Metallindustrie je mehr als 3 Milliarden EUR an indirekter Energie. In absoluten und - besonders interessanten - relativen Zahlen steigen die aus dem Auslande eingeführten direkten Energiekosten: Während der Prozentsatz der eingeführten direkten Kosten im Verarbeitenden Gewerbe 1995 noch 31,8% betrug, ist ihr Prozentsatz bis 2011 auf 53,8% signifikant gestiegen.

Die Energiepreisentwicklung im In- und Ausland ist daher für die Entwicklung der Stromkosten immer interessanter. Dennoch kommt der größte Teil der von allen dt. Unternehmensbereichen getragenen mittelbaren Stromkosten aus Deutschland selbst (2011, 51 Milliarden Euro). Die Energiekostensteigerung in Deutschland fungiert somit nicht nur als unmittelbare Folge der direkten Kosten in den stromintensiven Branchen, sondern spielt auch eine große Bedeutung als unmittelbare Kosten der Energie in anderen Branchen.

Bei der Betrachtung der steigenden Strompreise sollte dieser Gesichtspunkt verstärkt berücksichtigt werden: Nicht nur die unmittelbaren Kosten für Energie von energieintensiven Betrieben nehmen zu, sondern auch die mittelbaren Kosten für Energie von Betrieben, die anscheinend nicht in erheblichem Umfang von Energiepreiserhöhungen unmittelbar beeinflusst sind. Damit die Energiekostenbelastung sektorübergreifend und international besser verglichen werden kann, sollten sie auf die Wertschöpfung bezogen sein.

Daraus resultieren die Energiekosten pro Einheit. Schaubild 4 zeigt die Entwicklungen der unmittelbaren, mittelbaren und der Gesamtenergiekosten je Einheit im Primär-, Sekundär- und Tertiärsektor von 1995 bis 2011. Den größten Anstieg der Gesamtenergiekosten je Einheit über den gesamten Betrachtungszeitraum verzeichnete das Verarbeitende Gewerk mit 61,2%, der Primär- und der Tertiärsektor mit Werten von 53,8% bzw. 47,4%.

Zum Ende des Berichtszeitraums wies der Primärsektor die größten Gesamtenergiekosten je Einheit auf (25,1%). Mit 25 Cents Energieaufwand wird ein Euro Mehrwert generiert. Wie erwartet, sind die gesamten Stückkosten für Energie im Dienstleistungssektor mit 5,2% niedriger. Dementsprechend ist die Energiekostenbelastung in der Fertigungsindustrie im Laufe des Zeitraums am stärksten gestiegen.

Dies verändert das Verhältnis zu den gesamten Stromkosten des Sekundärsektors, die noch moderater gestiegen sind als im Dienstleistungssektor. Dennoch erklärt die Sachverständigenkommission in ihrer Erklärung zum vierten Monitoring-Bericht mit Hinblick auf Europa, dass die Gesamtenergiekosten je Einheit für 2011 in allen sechs großen Sektoren des Verarbeitenden Gewerbes Deutschlands strukturell unter dem europäischen Durchschnittswert liegen werden.

Auch die Gesamtenergiekosten je Einheit in der Chemie-, Metall-, Maschinen- und Computerindustrie, der Elektrotechnik, der Feinwerktechnik und der optischen Industrie haben sich im Laufe des Zeitraums 1995 bis 2011 besser entwickelt als in der E27. Dies könnte unter anderem daran liegen, dass viele ( "energieintensive") dt. Firmen des verarbeitenden Gewerbes Ausnahmen unterliegen, die die Belastung der Energiekosten im Vergleich zu ihren Wettbewerbern aus anderen Ländern Europas reduzieren.

Darüber hinaus profitiert das jeweilige Versorgungsunternehmen oft von niedrigeren Großhandelspreisen für Strom. So werden die Direktstrom- und Heizenergiekosten im Jahr 2011 in allen vier Sektoren unter denen des Wettbewerbs in Europa liegen und im Laufe des Zeitraums 1995-2011 gar zurückgehen, während sie in der 27 EU-Mitgliedstaaten im Schnitt gestiegen sind. Ursächlich dafür sind vor allem niedrigere gestiegene Direktkosten für Strom, Erdgas und Wärme in Deutschland und nicht eine verbesserte BWS.

Weiterführende Erkenntnisse lassen sich aus einer reinen landesweiten Analyse der unmittelbaren, mittelbaren und gesamten Energiekosten je Einheit in wichtigen Sektoren des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland im Zeitablauf gewinnen (vgl.

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