Energiemix

Strommix

Nach wie vor machen fossile Rohstoffe den größten Anteil am Energiemix aus. EU-Energiemix: Die Hauptlieferanten von Energie sind Rohöl und Erdölprodukte. Ganz ähnlich ist die Situation im deutschen Energiemix. Das zeigt ein Blick auf unseren aktuellen Energiemix in der Stromerzeugung. Eine Kombination verschiedener Energiequellen, die beispielsweise die Energieversorgung eines Landes ausmachen.

Wer ist das? Was ist das? - Der Strom-Mix in Deutschland

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 13.383 Petajoules (PJ) an Primär-Energie konsumiert. Lediglich etwa zwei Dritteln des Primärenergiebedarfs werden als Schlussenergie konsumiert. Auch wenn in Deutschland immer mehr regenerative Energieträger eingesetzt werden, leisten die fossilen Rohmaterialien weiterhin den grössten Beitrag zum Energiemix. Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 13.383 Petajoules (PJ) an Primär-Energie konsumiert.

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland hängt im Wesentlichen von zwei Einflüssen ab: Erstens ist der Primärenergieverbrauch in Deutschland abhängig: Lediglich etwa zwei Dritteln des Primärenergiebedarfs werden als Primärenergieverbrauch genutzt. Der Endenergieverbrauch verteilt sich zu etwa gleich großen Teilen auf die Bereiche Wirtschaft, Transport und Haushalte. Einen geringeren Anteil (15 Prozent) verbrauchen die Bereiche Wirtschaft, Handwerk, Handel an sich.

Auch wenn in Deutschland immer mehr regenerative Energieträger eingesetzt werden, leisten die fossilen Rohmaterialien weiterhin den grössten Beitrag zum Energiemix: Der deutsche Primärenergiebedarf entfiel 2016 auf Erdöl (34 Prozent), Gas (22,6 Prozent), Kohle (12,2 Prozent) und Braunkohle (11,4 Prozent). Infolge der Trendwende ist der Kernenergieanteil auf 6,9 Prozentpunkte gesunken, wobei die regenerativen Energieträger 12,6 Prozentpunkte des Energiemixes ausmachen.

Elektrizität wird aus sehr verschiedenen Energieträgern gewonnen. Der Marktanteil der regenerativen Energieträger soll bis 2020 auf 30 bereitstehen. In 2012 wurden bereits mehr als 20 Prozentpunkte erzielt. 2016 stieg diese Zahl auf 29% an. Im Jahr 2016 setzt sich der Strommixt ur in Deutschland (Bruttostromerzeugung) wie folgt zusammen (Quelle: AG Energiebilanzen e.V.): Doppelte Einsparung: Zeit & Kosten!

Primärenergieversorgung in Absolutwerten und Anteil der Energiequellen in Prozentwerten, 2013

Obwohl die öl-basierte Primärenergieversorgung seit 1973 um fast 50 Prozentpunkte in absoluten Zahlen zugenommen hat, nimmt die Wichtigkeit von Öl für den Energiemix ab: Zwischen 1973 und 2013 sank sein Marktanteil von 46,1 auf 31,1 Pro-zent. Im Gegensatz dazu machten im Jahr 2013 Steinkohle und Erdgas gut die Hälfe der Primärenergieversorgung aus (50,3 Prozentpunkte gegenüber 40,5 Prozentpunkten im Jahr 1973).

Der Anteil der Atomenergie und der neuen regenerativen Energiequellen ist am deutlichsten gestiegen - mit einem Anteil von 4,8 bzw. 1,2 Prozentpunkten an der Gesamtprimärenergieversorgung im Jahr 2013 bleibt ihre Signifikanz jedoch niedrig. Die Energiequellen werden in den verschiedenen Regionen sehr verschieden ausgenutzt. Bei der Primärenergieversorgung in Afrika (49,6 Prozent) stehen erneuerbare Energiequellen im Mittelpunkt, während der Nahe Ostens fast ausschließlich auf Erdgas und Erdöl angewiesen ist (2013: 50,8 bzw. 48,1 Prozent).

Auffallend hoch ist in China der Kohleanteil (2013: 67,6 Prozent), während die OECD-Länder verstärkt auf unterschiedliche Energiequellen angewiesen sind. Laut der International Energy Agency (IEA) stieg die Primärenergieversorgung zwischen 1973 und 2013 von 6.115 auf 13.555 Mio. t Öleinheiten. Im Jahr 2013 basierten 31,1 Prozentpunkte der weltweiten Primärenergieversorgung auf Erdöl, 28,9 Prozentpunkte auf Steinkohle und 21,4 Prozentpunkte auf Meth.

Auf die erneuerbaren Energieträger entfallen 13,5 und auf die Kernkraft 4,8-prozentig. Der Ölanteil an der Primärenergieversorgung war 1973 mit 46,1 Prozentpunkten noch 15,0 %-Punkte größer als 2013, der vergleichsweise geringe Abfall sagt jedoch nichts über die Wertentwicklung der absoluten Ölmenge aus: Zwischen 1973 und 2013 stieg dieser Wert gar um 49,5-prozentig.

Der Anteil von Steinkohle und Erdgas an der globalen Primärenergieversorgung erhöhte sich im gleichen Zeitabschnitt um 4,4 bzw. 5,4 %-Punkte. Das absolute Volumen nahm um rund 162 bzw. 197% zu. Zwischen 1973 und 2013 ist der Anteil der neuen regenerativen Energieträger und der Atomenergie an der globalen Primärenergieversorgung verhältnismäßig am höchsten gestiegen.

Bei den neuen regenerativen Energieträgern (Geothermie, Solar-, Wind- und Meeresenergie) nahm der Marktanteil von 0,1 auf 1,2 Prozentpunkte zu, während der Marktanteil der Atomenergie von 0,9 auf 4,8 Prozentpunkte anstieg. Das absolute Angebot ist um rund 2.500 Prozentpunkte (neue regenerative Energien) und 1.100 Prozentpunkte (Kernenergie) angestiegen. Seit 2002 ist der Kernenergieanteil an der globalen Primärenergieversorgung jedoch zurückgegangen, während der Marktanteil der neuen regenerativen Energieträger in diesem Zeitraum ebenfalls zunahm.

Der Einsatz verschiedener Energiequellen ist von Region zu Region sehr verschieden. Auffallend ist der Nahe Ostens, wo fast die gesamte Primärenergieversorgung auf nur zwei Energiequellen basiert: Erdgas und Erdöl machten 2013 50,8 bzw. 48,1 Prozentpunkte der gesamten Stromversorgung des Landes aus. Der sehr hohe Prozentsatz an regenerativen Energiequellen zeichnet Afrika aus.

Im Jahr 2013 basierte mit 49,6 Prozentpunkten knapp die Hälfe der Primärenergieversorgung auf regenerativen Energieträgern. Das liegt aber vor allem daran, dass die IEA auch die herkömmliche Biomassenutzung als erneuerbare Energiequelle betrachtet. Im Jahr 2013 hat China mehr als zwei Dritteln seiner Primärenergieversorgung mit Steinkohle gedeckt (67,6 Prozent). Bei keiner der hier aufgelisteten Industrieregionen war der Marktanteil einer einzigen Energiequelle größer.

Darüber hinaus betrug Chinas Beitrag zur globalen Primärenergieversorgung mit Steinkohle 52,3 Prozentpunkte - kein anderes Land hat einen so großen Prozentsatz am Energieverbrauch einer einzigen Energiequelle. Weit dahinter folgen nach Berechnungen der IEA die USA (11,0 Prozent) und Indien (8,7 Prozent). In den OECD-Ländern ist die Primärenergieversorgung zwischen den verschiedenen Energiequellen enger aufgeteilt (Diversifizierung).

Im Vergleich zum globalen Energiemix liegt der Anteil von Erdöl, Erdgas und Atomenergie in den OECD-Ländern über dem globalen Durchschnittswert, während der Anteil von Steinkohle und erneuerbarer Energie niedriger ist. Primärstrom ist Strom aus Energiequellen, die noch nicht verarbeitet wurden. Der Energieträger, in dem er vom Nutzer genutzt wird, wird als Nützenergie bezeichnet.

Die Primärenergieversorgung korrespondiert nach IEA mit der Primärenergieerzeugung plus Importen und minus Exporten; außerdem ist die Bestandsveränderung - bei Erzeugern, Importeuren, Großverbrauchern usw. - enthalten. Die Daten über den Marktanteil der regenerativen Energieträger an der Primärenergieversorgung müssen der Tatsache Rechnung tragen, dass die herkömmliche Biomassenutzung über lange Distanzen nicht ausreicht.

Weiterführende Infos zur dezentralen Erschließung regenerativer Energiequellen gibt es hier.....

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