Energiepreise 2016

Strompreise 2016

Ökonomie Steigende Kosten Die Energiepreise werden die Inflation auf das 7-Jahres-Hoch treiben. sind bereit, höhere Energiepreise zu akzeptieren, wenn sie der Energiewende dienen. Die in den Vorjahren beobachtete Tendenz zu weitgehend stabilen oder sogar sinkenden Energiepreisen setzte sich auch 2016 fort. Die Energiepreise für Strom und Erdgas (ohne Mehrwertsteuer). Die Energiepreise D 1991-2016.

Veröffentlicht am 20. August 2017. Gegen den Turnaround wird Stimmung geschaffen.

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Baden-Württemberg

Die in den vergangenen Jahren zu beobachtende Entwicklung weitestgehend konstanter oder gar sinkender Energiepreise setzte sich auch 2016 fort. Das ist das Resultat des "Energiepreisberichts für Baden-Württemberg 2016" des Berliner Consulting-Unternehmens ECOFY im Namen des Bundesministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie Baden-Württemberg. Laut Kalkulationen von ECOFY war der Ausgabenanteil eines durchschnittlichen Haushalts für Elektrizität, Hitze, Diesel- und Benzinverbrauch im vergangenen Jahr etwa auf dem gleichen Stand wie 2006, d.h. zwischen 5,5 und rund 7 Prozentpunkten des zur Verfügung stehenden Haushaltseinkommens wurden für diesen Zweck eingesetzt.

Im Jahr 2016 sanken die durchschnittlichen jährlichen Grosshandelspreise für Elektrizität erstmalig auf unter 30 EUR pro MWSt. Gegenüber 2011 entspricht dies einem Preisrückgang von mehr als 40 vH. Seit 2013 sind die Elektrizitätspreise für Privatkunden weitestgehend konstant und liegen mit 27,9 Cents pro kWh in Baden-Württemberg im Jahr 2016 in der Mitte des Bundesdurchschnitts.

Energiereiche Betriebe wie Aluminium oder gewisse chemische Fabriken sind weitestgehend von Abgaben und Abgaben ausgenommen. Er profitiert vom drastischen Verfall der Grosshandelspreise und bezahlt zum Teil weniger als 4 Cents pro kWh. Demgegenüber müssen nicht privilegierte Wirtschaftsunternehmen in Deutschland im Durchschnitt 17,28 Cents pro kWh ausgeben. Mit 17,48 Cents pro kWh ist Baden-Württemberg in diesem Gebiet leicht über dem bundesweiten Durchschnitt.

So sind die Kraftstoffpreise im Vergleich zum Jahr zuvor um rund 7 Prozentpunkte gefallen und notieren nun rund 35 Prozentpunkte pro Hektar (Benzin) bzw. 45 Prozentpunkte pro Hektar (Diesel) unter dem Spitzenwert von 2012: Während die Benzinpreise leicht über dem EU-Durchschnitt liegen, sind es bei Dieselpreisen rund 4 Prozentpunkte unter dem EU-Durchschnitt.

Die Bezugspreise für Gas für Haushaltskunden sind gegenüber 2015 um rund 4 Prozentpunkte gesunken. Das ist eine leicht über dem europÃ?ischen Vergleich. In Baden-Württemberg lagen die Haushaltskundenpreise leicht über dem Landesdurchschnitt. Im Jahr 2016 konnten die industriellen Kunden von einem Rückgang der Erdgaspreise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwischen 10 und 13 zulegen. Die Kurse für die einzelnen Verbrauchergruppen lagen auch hier leicht über dem europaweiten Markt.

Für die Schätzung der zukünftigen Preisentwicklung bis 2023 geht ECOFY von einer geringfügigen Belebung der Öl- und Gaspreise aus, so dass die Erlöse unter dem Preisniveau von 2012/13 bleiben. Für private und nicht energieintensive Betriebe wird ein leicht steigender Strompreis prognostiziert, während große energieintensive Betriebe weiter von sinkenden Strompreisen partizipieren werden.

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