Energiepreismonitor

Daten zur Energiepreisüberwachung

Okt. Ausgabe des ECF Energiepreismonitors für Deutschland & Polen. Die Energiepreise sind im September dieses Jahres stärker gestiegen als in den Vormonaten. Die Erhöhung des #Energiepreises führt zu mehr #Einsparungen, mehr #Effizienz. Der Energiepreis-Monitor der Europäischen Klimastiftung.

Der Energiepreis-Monitor der Europäischen Klimastiftung.

Dezemberausgabe des ECF Energiepreismonitors für Deutschland & Polen

Berlins - Kurz vor Ende des Jahres dürften die Strompreise im Jahr 2015 stärker als je zuvor in einem vereinigten Deutschland zurückgegangen sein. Bei Hochrechnung der ersten elf Monaten des Jahres liegen die Energiekosten der Konsumenten bereits um 6,6 Prozentpunkte unter dem Wert von 2014; da die Strompreise seit Beginn des Monats Oktober wieder mit beschleunigter Geschwindigkeit fallen, wird der Rückgang im Jahresdurchschnitt voraussichtlich noch deutlicher sein.

Insgesamt dürfte der deutsche Konsument im Jahr 2015 rund 9 Mrd. EUR weniger für Strom ausgegeben haben, als er es bei gleichbleibenden Preisniveaus getan hätte. Warschauer - Die Strompreise in Polen sind im Monatsnovember erstmals seit drei Monate wieder angestiegen. Im Vergleich zum Monat September lag der Anstieg bei 0,3%. Der derzeitige Preisanstieg ist moderat im Vergleich zu dem seit mehr als einem Jahr beobachteten Abwärtstrend:

Im Zeitraum Januar bis September sanken die Strompreise um 3,7% und seit Anfang des Jahres 2014 um 5,2%. Die polnischen Energieregulierungsbehörden haben auch die Gas- und Strompreise für die Konsumenten abgesenkt.

Elektrizitätspreis

Die Zahl der Elektrizitätsangebote liegt je nach Ort zwischen 88 und 97. Ein Betrieb mit 30.000 Kilowattstunden kann durch den Umstieg von einem Regionalversorger zum besten Bieter bis zu 1984 Euro pro Jahr einsparen. Eine Firma mit 100.000 Kilowattstunden bis zu 6046 ? (inkl. Neukundenrabatte). Maxenergy und die Maingau Energi GmbH haben das beste Angebot inklusive Neukundenrabatte in ganz Österreich.

* In den Preisauflagen sind Strom- und Leitungskosten, Gebühren und Gebühren enthalten.

Preissteigerung in Deutschland zu Beginn des Jahres leicht verlangsamt

Der Anstieg der Energiepreise in Deutschland hat sich zu Beginn des Jahres trotz der spürbar gestiegenen Abgabe für regenerative Energieträger etwas abgeschwächt. Im Vergleich zum Monatsdurchschnitt stiegen die Konsumentenpreise in diesem Bereich in Summe um 0,9-prozentig. Sie waren im vergangenen Monat um 2,3 Prozentpunkte angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die Februar-Auswertung des Energy Price Monitor der Europäischen Klimastiftung.

Mit Wirkung zum Stichtag 31. März 2017 wurde die EEG-Abgabe auf den Stromverbrauch um 8,3 Prozentpunkte von 6,35 auf 6,88 Cents pro kWh erhöht. Dies hätte den Stromverbrauch mathematisch gesehen um 1,8 Prozentpunkte steigen lassen sollen. Tatsächlich sind die durchschnittlichen in Deutschland bezahlten Elektrizitätspreise jedoch von Anfang November bis Ende Jänner nur um ein Prozentpunkt gestiegen.

Fast ein Drittel der Stromrechnung der deutschen privaten Haushalten entfällt auf die Stromaufwendungen; der Anstieg der Strompreise macht damit rund ein Viertel des gesamten Anstiegs der Stromaufwendungen im Vormonat aus. Das Energiemanagement zu Beginn des Jahres war vor allem durch die stark angestiegenen Brennstoffpreise geprägt. Beides zusammen macht fast die Hälfe der Stromrechnung der privaten Haushalten in Deutschland aus.

Befreiend wirkt sich die Gaspreisentwicklung im Jänner aus - sie sanken für die Konsumenten in Deutschland um durchschnittlich 2,0 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat und damit auf das niedrigste Niveau seit dem Vormonat. 0,4 Prozentpunkte sanken nach Schätzungen des HWWI zum Jahresende bzw. 1,1 Prozentpunkte auf Eurobasis.

Schliesslich sind die von den deutschen Verbrauchern zu entrichtenden Durchschnittspreise für die Heizung konstant geblieben. Sämtliche Erkenntnisse aus der Energiepreisüberwachung für die wichtigen EU-Länder sowie die aktuellen Energiekostentrends der deutschen Wirtschaft sind abrufbar unter www.energytransparency.info .

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