Energiequellen im Vergleich

Vergleich der Energieträger

Über die Klimafreundlichkeit von fossilen Energien, Kernenergie und erneuerbaren Energien. Energieerzeugungsanlagen mit erneuerbaren Energiequellen . Der Vergleich der Kosten von Kraftwerken mit der Gesellschaft als Ganzes ist im Grunde genommen alles. In der folgenden Tabelle ist ein Vergleich der Energie- und. Gegenüberstellung mit internationalen Entwicklungen.

Fotovoltaik, Solarthermie und andere regenerative Energieträger im Vergleich

Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen ist immer sinnvoll. Aber nicht in jedem Falle ist die Wahl gleichwertig. Sie als Kunde müssen sich im Vorfeld diverse Grundfragen vorlegen. Welches ist das Zweck der Fabrik - Hitze oder Elektro? Ist es ein Alt- oder Neubauten, ein Flach- oder Steindach?

Europaparlament

Als Teil des Clean Energy Package haben sich das EU-Parlament und der Rat am 16. Mai provisorisch auf eine Änderung der Renewable Energy Directive verständigt. Zu diesen gehören ein neuer verbindlicher 32%iger Zielwert für "grüne Energie" für 2030 und neue Prinzipien für die zukünftige finanzielle Förderung von erneuerbaren Energiequellen sowie die Stärkung der Rechte der EU-Bürger, ihre eigenen erneuerbaren Energieträger zu erzeugen.

Dazu der spanische Verfasser José Blanco López (S&D): "Wir haben den ursprünglichen Richtlinienvorschlag deutlich weiterentwickelt und konnten endlich einen Kompromiß über ein bindendes Ziel von 32% für erneuerbare Energieträger im Jahr 2030 finden". Dies ist notwendig, weil sich die EU dafür einsetzt, den Anteil der regenerativen Energieträger zu erhöhen. Gemäß den von den Mitgliedsstaaten verabschiedeten Regelungen müssen bis 2020 20 Prozentpunkte des Stromverbrauchs in der EU aus regenerativen Energiequellen wie Solar- oder Windkraft kommen.

The development of energy system transformation - Ein Weltvergleich

Der Wandel der Energiesysteme ist eine große Herausforderung für die Klimaschutzpolitik. Kernenergie und Fossilien sollen nach und nach durch regenerative Energieträger abgelöst werden. Aber was hat sich bisher geändert, welche Staaten sind beim Ausbau der erneuerbaren Energieträger führend, wer hinkt noch hinterher? Laut dem Global Statusbericht wurde bis 2015 knapp ein Drittel des weltweiten Strombedarfs durch regenerative Energie abgedeckt.

Absoluter Pionier bei den regenerativen Energiequellen ist Island, wo der komplette Stromverbrauch durch Regenerativenergie abgedeckt werden kann. Das Gebiet der Geiser und Vulkane bietet vor allem für Geothermie und Wasserkraft beste Aussichten. Nahezu alle Haushalten werden mit Geothermie beliefert. Laut Eurostat will die EU bis 2020 20 Prozentpunkte ihres Bruttoendgasverbrauchs aus regenerativen Energiequellen gewinnen.

In Österreich (30%), Schweden (35,8%) und Lettland (36,2%) war der Marktanteil der regenerativen Energiequellen bereits immens. In dieser Hinsicht ist Deutschland mit einem Marktanteil von 15% etwas im Rückstand. Trotz der politisch bedingten Auseinandersetzungen wachsen in den USA die regenerativen Energieträger. Nichtsdestotrotz sucht Donald Truump bereits nach Wegen, das parissiche Klimaschutz-Übereinkommen zu umfahren.

China setzt auch immer mehr Mittel in regenerative Energieträger ein. China besitzt inzwischen fünf der sechs grössten Solarzellenproduzenten der Welt und hat nach einem Report des Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) die ausländischen Investitionen um 60 Prozentpunkte auf einen Rekord von 32 Mrd. USD gesteigert. Damit ist China weltweit Marktführer bei den regenerativen Energieträgern.

Die Anlage Quarzaazate oder Noor ist die erste von 5 in Marokko projektierten Solarstromanlagen, die eine Gesamtkapazität von rund 2000 Megawatt haben. Bislang war Marokko aufgrund seiner relativ bescheidenen Öl- und Gasvorkommen und seiner höheren Stromimporte auf externe Energieträger angewiesen wie kein anderes nordafrikanisches Gas.

Marokko sollte mit dem Aufbau regenerativer Energiequellen bald in der Lage sein, bis zu 42% aus diesen Energiequellen zu beziehen. Auch das chilenische Ministerium für Energetik hat sich zum Ziele gemacht, in den kommenden 35 Jahren 60% des Strom-Mixes aus regenerativen Energieträgern zu erwirtschaften. Die Werte für Japan sind relativ schlecht. Obwohl die japansche Landesregierung nach der Reaktor-Katastrophe von 2011 in Phukushima verstärkt auf Sonnenenergie setzt, zieht sie sich nun zurück: Aufgrund reduzierter Vergütungen und Bedingungen für den Bau von Neuanlagen wird die Kernenergie immer häufiger anstelle von regenerativen Energieträgern eingesetzt.

Australien hat wie viele andere Länder das Übereinkommen von Paris über den Klimawandel unterzeichnet, aber Premierminister Malcolm Turnbull betrachtet die erneuerbaren Energieträger als unzuverlässig. Besonders kritisch sehen die Klimaforscher, dass das Übereinkommen von Paris auf freiwilliger Eigenverpflichtung beruht, die erst 2023 geprüft wird.

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