Energiesparen im Betrieb

Einsparung von Energie während des Betriebs

nachhaltig verbessern will, ist der erste Schritt eine fundierte Basisanalyse aller Energieflüsse im Betrieb. Leitspruch: Energie sparen, Wettbewerbsvorteile sichern und die Umwelt schützen. Für die Nutzung der Förderung "Energieeinsparung in Unternehmen / Effiziente Energienutzung" bietet die LINZ-ENERGIESERVICE GmbH-LES ein attraktives Paket. Von der Webinarreihe "Energieberatung für Unternehmen: Die Häuser können auch mit herkömmlichen Wandheizungen mit niedrigen Warmwassertemperaturen aus einem Brennwertkessel betrieben werden.

Energieeinsparung im Betrieb: Kleine Tipps helfen viel Geld zu verdienen in der Praxis/ TÜV Rheinland: Elektrische Geräte .....

"Mit ein paar einfachen Tipps können Betriebe viel Kosten sparen", sagt der TÜV Rheinland-Experte für Energie-Effizienz-Know-how, Dr. med. Kai Zitzmann: "Ziehen Sie den Netzstecker oder richten Sie die Steckerleiste mit Knebelschalter ein und das Problemfeld ist im Handumdrehen erledigt. Aber es gibt auch die intelligenten Steckerleisten, die ein über einen längeren Zeitraum im Standby-Modus befindliches Endgerät selbsttätig ausschalten und bei erneuter Inbetriebnahme ein-/ausschalten.

Einige wenige Anwendungsbeispiele, die für alle Firmen gelten: Nebenbei bemerkt: Dass der Screensaver den Energieverbrauch reduziert, ist ein Irrtum, denn diese Einstellungen können den Konsum noch erhöhen. Das Licht sollte nach Wunsch bereitgestellt werden, vorzugsweise mit Beleuchtungskörpern, deren Intensität durch die Tageslichthelligkeit selbsttätig geregelt wird. Auch bei der Raumheizung gibt es Einsparpotenziale: "Schon ein gewisser Temperaturabfall hat einen spürbaren Einfluss auf den Energiebedarf.

Dabei kann ein Raumtemperatur-Regler helfen, der die Raumtemperatur dauerhaft erfasst und die eingestellte Leistung regelt", erläutert TÜV Rheinland-Experte Kai Zitzmann. Darüber hinaus ist TÜV Rheinland ein qualifizierter Energieberater und unterstützt Firmen bei der Durchführung von Energiesparmaßnahmen.

Alternatives Licht für LogistikerInnen

Energie-Effizienz im Tagesgeschäft ist einfacher gesagt als gemacht. Der größte Energiefresser in den Betrieben sind Glühbirnen. Nach Angaben von Mitarbeitern des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung werden 40 Prozentpunkte des Energieverbrauchs von Firmen allein für die Lichttechnik im Sommersemester 2013 benötigt. Hier will das Logistikunternehmen Simon Hegele einsparen. Dadurch entfällt unnötiger Kunstlichtanteil", sagt Konrad Martin, Leiter der Abteilung EHSQ Methods & Standard bei Simon Hegele.

Allerdings haben LED-Leuchten einen großen nachteiligen Effekt, weshalb viele Firmen zögern, sie zu verwenden. "Der Kauf von LED-Beleuchtung in Betrieben zahlt sich jedoch im Durchschnitt nach 3 Jahren aus", sagt Michael Mai vom Institute for Resource Efficiency and Energy Strategies. Die Möglichkeit, gebrauchte Energien in Gestalt von Hitze zu recyceln, ist gegeben. Für KMU gibt es hier gute Voraussetzungen, die Effizienz zu steigern", erläutert Lothar Eisenmann vom Heidelberger Forschungsinstitut für Umwelt und Technik.

So setzte der Hemdenhersteller Olymp beim Neubau seines neuen logistischen Zentrums auf ein ganzheitliches Gesamtenergiekonzept, um die Energieeffektivität bestmöglich zu nutzen. Mit einem dreiteiligen Wärmeschutzsystem wird Erdenergie für Wärmezwecke nutzbar gemacht. Über den Prozess der Energierückgewinnung wird bereits genutzte Abwärme wieder in den Wärmekreislauf zurückgeführt. Die überschüssige Wärmeenergie in Gestalt von Hitze und Kalt wird in einem Sprinklerbehälter aufbereitet.

Damit wird das logistische Zentrum auch bei Schlechtwetter mit regenerativer Energienutzung beliefert. In der Folge ergreifen immer mehr Firmen wassersparende Maßnahmen, wie z.B. die Wiederverwendung von Niederschlagswasser. Wassereinsparungsmaßnahmen können in den meisten Betrieben mit geringem Einsatz und niedrigen Betriebskosten umgesetzt werden. Im Rahmen seines Green-Building-Konzeptes für neue logistische Zentren konzentriert sich das Pharmaunternehmen Simon Hegele auch auf die Nutzung von Niederschlagswasser.

Oft wird an Orten, die niemand weiß, viel Strom konsumiert und nicht zugleich wirkungsvoll eingesetzt. Dies trifft zum Beispiel besonders auf mittlere Betriebe zu, die viel mit Pressluft auskommen. Ein nur 1 mm großes Bohrloch in einer Pressluftleitung koste 600 EUR pro Jahr, so Prof. Eberhard Jochem, Naturwissenschaftler auf dem technisch-wirtschaftlichen Gebiet der rationalen Energienutzung.

Zur besseren Nutzung oder vor allem zur Identifizierung solcher Einsparungspotenziale empfehlen die Experten der Energiebranche Energiemanagementsysteme in Unternehmungen. "â??Wenn ein Betrieb seine Energie-Effizienz nachhaltig steigern will, beginnt er mit einer fundierten Grundanalyse aller im Betrieb befindlichen Energieströme. Auf Basis dieser zuverlässigen Informationen müssen Firmen unternehmerische Entscheide über die Energie-Effizienz treffen", sagt Joachim Ganse von KPMG.

Einige mittelständische Betriebe verfügen bereits über ein Qualitätsmanagementsystem. Daran kann ein Energiemanagement-System anschließen. Im Allgemeinen ist das " Plan-Do-Check-Act " Konzept anwendbar, wenn ein Betrieb sich in einem bestimmten Gebiet weiterentwickeln will. Gleiches trifft auf die Energie-Effizienz zu. Wie die privaten Haushalte können auch die Firmen Stromkosten miteinander abgleichen und den Lieferanten tauschen. In den vergangenen acht Jahren sind die Elektrizitätspreise in der Basisversorgung um rund 30 Prozentpunkte angestiegen.

Viele Firmen sind sich nicht darüber im Klaren, dass sie durch den Vergleich der Strompreise Kosten einsparen können. Das sind etwa 8 Prozentpunkte des Reinenergiepreises. Ausschreibungen für den Stromverbrauch für 2015 oder 2016 gibt es aktuell bis zu 50, einige Firmen beziehen ihren eigenen Strombedarf bis 2018, da sie einen weiteren Anstieg des Strompreises prognostizieren.

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