Energiesparen Industrie

Stromspar-Industrie

LfU Leitfaden "Energiesparen beim Lackieren":.... Es gibt viele gute Gründe, Energie zu sparen: Hierzu gehören auch intelligente Energielösungen.

Hier erreichen Industrie und Handel drei Ziele auf einmal: Das Energiesparen senkt die Kosten, trägt zum Klimaschutz bei und verbessert die Wettbewerbsfähigkeit.

Energieeinsparung in der Industrie: Wie es funktioniert

In der Industrie ist eine Energieeinsparung wie in privaten Haushalten oft nicht möglich: Mit etwas Isolierung hier, einer kleinen Lichtabschaltung dort steht und fällt auch viele Prozess. Trotzdem sind Kosteneinsparungen durchaus möglich - auch ohne die umfangreichsten Auszahlungen. Hier ist es notwendig, für Gabelstapler, Personen und Lastwagen alle paar Wochen große Pforten in der Außenmauer zu eröffnen - um zu den jeweiligen Waren zu gelangen.

Die klassischen Energiesparprinzipien wie "Türen und Schaufenster schließen " sind in diesem Bereich einfach nicht einsetzbar. Ausschlaggebend für den Kostendruck ist jedoch, wie viel und wie viel, denn zum einen gibt es in der Branche unterschiedliche Heizungsformen, zum anderen gibt es in vorhandenen Messehallen Tipps, wie man die Wärmelast reduziert, ohne den Arbeitsprozess zu unterbrechen oder sich der Gefahr von Rost zu aussetzen.

1. Schritt: Wie viel? Die erste Stufe ist daher eine umfassende Energieüberwachung. Um also festzustellen, wie hoch der Gesamtenergieverbrauch ist. In einem ersten Arbeitsschritt werden alle anfallenden Stromkosten nach ihren Urhebern aufbereitet. Der zweite Arbeitsschritt ist die Steuerung der Effekte von Änderungen. Sollte z. B. die Heizung einer Produktionshalle nur um ein bis zwei Grade heruntergefahren werden, würde sich dies rasch positiv auf den Heizmittelverbrauch auswirken - hier könnten durchaus Quervernetzungen zu einem privaten Haushalt hergestellt werden.

Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass ein Absenken der Temperaturen nur zu gewissen Zeiten des Tages (z.B. nachts) wenig oder gar nichts nützt, da dann tagsüber mehr Strom benötigt wird, um wieder zur ursprünglichen Hitze zurückzukehren. Es muss geprüft werden, inwieweit die Tagesabläufe geändert werden können, so dass z.B. Tore weniger häufig geöffnetet werden müssen.

Keine einfache Sache, aber wenn sie bestmöglich beherrscht wird, kann bereits ohne einen Pfennig investiert zu werden viel Strom eingespart werden. Abhängig von den im zweiten Teilschritt identifizierten Einsparpotenzialen wird in der folgenden Stufe sichergestellt, dass diese realisiert werden. Dabei wird der Vorgang so wenig wie möglich gestört - wie dies geschieht, variiert natürlich von Vorgang zu Vorgang und sollte immer in den Zeiten geringster Belastung erfolgen.

Zur Senkung der Heizenergiekosten in den Messehallen wird unter anderem eine effektivere Verteilung angestrebt. Beispielsweise sollten Werke und Lagergüter, die wenig oder gar keine Wärme erfordern, in isolierte Gebiete verlegt werden. Allerdings sollten diese ungeheizten Räumlichkeiten zur Vermeidung zukünftiger Kondensationsprobleme mit korrosionsschützenden Farben nachbeschichtet werden. Die folgenden Massnahmen werden empfohlen:

Um jedoch noch mehr Strom zu sparen, ist es unvermeidlich, grössere Umwandlungen durchzuführen. Dies ist vielleicht der umfassendste, aber sicherlich derjenige Arbeitsschritt, der in den meisten Faellen den Workflow lahmlegt oder wenigstens wesentlich beeintraechtigt. Ziel ist es, durch weitere Massnahmen dafür zu sorgen, dass der zukünftige Energiebedarf drastisch reduziert werden kann.

Im Prinzip dominieren bei der Elektrizität die selben Wirklichkeiten wie bei der Heizung: Zum Beispiel ist es schlichtweg unerlässlich, zu leuchten. Aber auch hier sind die Einsatzmöglichkeiten vielfältig: Aber schon bevor solche (meist teuren) Massnahmen getroffen werden, gibt es eine Reihe von Möglich-keiten unterhalb dieser Kostenschwelle: die Gruppierung von Beleuchtungssystemen in individuell schaltbare Gruppierungen - zum Beispiel können fensternahe Teilbereiche tagsüber separat vom übrigen ausgeschaltet werden.

Ein weiterer, vollkommen kostenloser Weg ist die einfache Schulung der eigenen Mitarbeitenden. Sie müssen gelehrt werden, dass Energieeinsparung bei der Ausübung ihrer Tätigkeit ebenso von Vorteil ist wie zu Hause. Mit seiner ausgeprägten Technikaffinität schafft er als fränkischer Frohsinn in seiner Tätigkeit immer ein Gleichgewicht zwischen Leichtheit und umfangreichem Know-how.

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