Energiespeicherung Erneuerbare Energien

Speicherung von Energie Erneuerbare Energien

Vor dem Hintergrund des stetig wachsenden Anteils erneuerbarer Energien an der Energieversorgung werden Energiespeichersysteme für Strom und Wärme immer wichtiger. Für die weitere Verbreitung erneuerbarer Energien zur Stromversorgung in Deutschland sind Energiespeichersysteme von entscheidender Bedeutung. Elektrische Energiespeichertechnologie . Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schreibt keine Kontrolle des ins Netz eingespeisten Stroms vor. Erneuerbare Energien zur späteren Nutzung (Energiespeicherung).

für erneuerbare Energien ein Hindernis?

Einige Leute sagen, dass die weit verbreitete Verwendung von erneuerbaren Energien neue Techniken zur Energiespeicherung erfordert. Die Energiequelle Strom hat neben vielen weiteren positiven Eigenschaften auch einen großen Nachteil: Sie kann kaum in größeren Stückzahlen gespeichert werden. Wiederaufladbare Akkus (Akkus) zur Lagerung in Gestalt von Chemieenergie sind ebenfalls kostspielig, haben erhebliche Wärmeverluste, eine geringe Nutzungsdauer und ein unbehaglich großes Eigengewicht für den mobilen Einsatz.

Lediglich die Speichertechnologie, die im industriellen Maßstab eingesetzt werden kann, basiert entweder auf der Wasserkraft (ggf. mit Pumpspeicherkraftwerk, z.B. h) oder auf Untertagespeicheranlagen. Zur kurzfristigen Adaption sind zum einen rasch steuerbare Turbinen und ä. und zum anderen Pumpspeicherkraftwerke verfügbar. Einige erneuerbare Energien, vor allem Wind- und Solarenergie, leisten je nach Uhrzeit und Witterung einen Beitrag zur Produktion - obwohl sie auf kurze Sicht vernünftig vorhersagbar sind, lassen sie sich nicht nach Gutdünken steuern.

Dennoch kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Erforschung verbesserter Speicher-Technologien die wesentliche Grundlage für die flächendeckende Nutzung von Solar- und Windkraft ist. Vor allem Mittel-, Süd- und Osteuropa verfügt über ein leistungsfähiges Netzwerk, mit dem nahezu alle Produzenten und Konsumenten zusammenarbeiten. Für eine gesicherte und leistungsfähige Energieversorgung sowohl auf Basis fossiler Brennstoffe und Kernenergie wie bisher als auch in den kommenden Jahren für die Nutzung regenerativer Energien ist dieses Verbundleitungsnetz von unschätzbarem Nutzen.

Durch die Möglichkeit, z.B. B. im Fall eines plötzlich auftretenden unvorhersehbaren Fehlers, die verloren gegangene Energie auf weitverzweigte andere Anlagen zu übertragen oder durch kurzzeitige Stilllegung von Grossverbrauchern an anderen, nicht zwingend notwendigen Standorten zu entschädigen, wird der Speicherplatzbedarf und die anfallende Zusatzgeneration deutlich gesenkt. Allerdings werden die daraus resultierenden Belastungen im internationalen Wettbewerb eher unbedeutend sein, wie z.B. die breite Umwandlung des Kraftwerksparkes in eine klimafreundliche Energieerzeugung.

Unglücklicherweise werden diese Bedingungen manchmal ignoriert, sei es im Dienste der Werbung gegen erneuerbare Energien oder schlichtweg aus Unwissenheit. Als Beispiel sei die Aussage angeführt, dass eine Windkraftanlage die Gewinnung bestimmter Mengen an Energie erlaubt, aber nicht zur Sicherheit der Energieversorgung beiträgt. Jede Windkraftanlage erfordert die Anschaffung eines kapazitätsgleichen Fossilkraftwerks, das im Falle von Windkraft im Stillstand gefahren wird und bei Bedarf auch einsteigen kann, das aber erhebliche Mehrkosten (und Energieverluste) mit sich bringt.

Obwohl ihre Produktion wesentlich öfter fluktuiert, kann sie in der Regel recht früh und nie so vorhergesagt werden, dass die Produktion über viele Jahre ( "wie bei der KKL Leibstadt") vollständig versagt. Berücksichtigen Sie, dass die Windenergie aus unterschiedlichen Gebieten (z.B. B. Nordsee und Nordafrika) zusammengefasst wird, was bedeutet, dass die Produktionsschwankungen viel stärker ausfallen werden, als dies bei einer kleinen isolierten Betrachtungsregion der fall wäre.

Es ist auch zu beachten, dass auch andere erneuerbare Energien einen wertvollen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten können. Beide reduzieren den Aufwand für saisonale oder tageszeitliche Schwankungen anderer Erzeugungen. Auch für die Einspeisung von Elektrizität bei hohem Verbrauch sind Biogasturbinen ideal, da das Erdgas leicht gespeichert werden kann.

Mit moderaten Investitionstätigkeiten in der norddeutschen und dänischen Landesregion können nicht nur neue Windkraftanlagen aus großen Windparks, sondern auch sehr günstiger elektrischer Wind aus norwegischen Wasserkraftanlagen verstärkt nach Mitteleuropa gebracht werden. Der Ausbau bestimmter Stromleitungen und skandinavischer Heizkraftwerkskapazitäten sowie die Reduzierung der Vergeudung von Billigstrom in Norwegen dürften billiger sein als die Schaffung zusätzlicher Kapazität in Mitteleuropa selbst.

Es wird sich auch lohnen, in Nordafrika auf günstigen Flächen mit günstigen Windbedingungen Elektrizität zu gewinnen und diese über Spanien und Italien nach Mitteleuropa zu transportieren. Entwickeln sich dann solarthermische Kraftwerke mit Tagesspeicher, die über Tag und Nachteinsätze verteilen können, mag dies gelegentlich sinnvoll sein, aber nie die Grundvoraussetzung für eine breite Nutzung der erneuerbaren Energien.

So wird deutlich: Was für eine Inselspeisung auf engstem Raum (mit hohem Aufwand für die erforderliche Energiespeicherung) ein großes Hindernis wäre, verschwindet für Europa nahezu in sich. Die Frage, was für viele landwirtschaftliche Produkte Sinn macht, scheint für den Strombereich fragwürdig: Es ist kaum denkbar, wie eine wirtschaftlich tragfähige Energieversorgung, vor allem mit regenerativen Energien, ohne die Vorteile von Verbundnetzen erreicht werden kann.

Ein unbezahlbares Angebot ist sicherlich nicht unsere Zukunftsmusik. Es ist jedoch richtig, dass die kleinräumige verteilte Stromerzeugung die zu transportierende Energiemenge und damit den Bedarf an Netzerweiterung verringern kann. Vgl. auch den jüngeren Beitrag "Energiespeicher und Netze - Was benötigt der Energiewendeprozess? Teile den Verweis auf diesen Beitrag mit anderen:

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