Entwicklung der Energiepreise

Energiepreisentwicklung

Die Erhöhung der Energiepreise ist nicht auf ein einzelnes Land oder einen einzelnen Kontinent beschränkt. Das BMWi "Daten und Fakten - Energiedaten". Die Energiepreise spielen in der Öffentlichkeit. Die Rohölpreise sind eine Art Frühindikator für die vergangene und zukünftige Entwicklung der Energiepreise.

Entwicklung der Energiepreise

Die Erhöhung der Energiepreise ist keine auf ein bestimmtes Jahr oder einen Kontinent begrenzte Entwicklung. Der Energiebedarf nimmt in der ganzen Welt stark zu, weshalb die Energiepreise in der ganzen Welt ansteigen. Der rasante Preisanstieg des Rohöls hat auch die Energiepreise für Kraftstoffe, Brennstoffe, Brennöl und andere Energieträger mitbestimmt. Umfang und Tempo dieser Preissenkungen sind nicht nur in der Welt, sondern auch innerhalb der EU sehr unterschiedlich.

Die Entwicklung des Rohölpreises kann als bedeutsamer Indikator für die Entwicklung der Energiepreise heranzieh. So ist der Verkaufspreis für ein Fass (159 Liter) seit 1995 inflationsadjustiert um den Faktor 2,5 angestiegen. Es ist daher davon auszugehen, dass die Energiepreise auch in Zukunft weiter ansteigen werden. Im Jahr 2008 waren die Ölpreise und die Ölpreise für Mineralölprodukte noch nie so hoch wie heute.

Anfang 2007 wurde erstmalig die Zaubergrenze von 100 US-Dollar pro Barrel Erdöl überschritten, während der Barrenpreis deutlich höher ist (1. Quartal 2008), obwohl der Aufwärtstrend noch anhält.

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Für die Berechnung der zukünftigen Energiekosteneinsparungen ist der momentane Strompreis als Startwert vonnöten. Künftige Energiepreiserhöhungen sollten auch bei der Bewertung von Energiemodernisierungsmaßnahmen miteinbezogen werden. Die schnelleren Erhöhungen der Energiepreise oder der Inflationsraten zahlen sich aus. Die Energiepreise können je nach Gebiet, Lieferant und Energiequelle (Gas, Erdöl, Fernheizung, etc.) variieren.

Die Energiepreise können auch je nach Menge der erforderlichen Energie schwanken. Neben den Arbeitsaufträgen (ct/kWh) für netzgebundene Energiequellen kommt noch der Servicepreis/Lieferpreis hinzu (z.B. ?/Monat). Der aktuelle Energiepreis ist zum Berechnungszeitpunkt auf der Grundlage der verfügbaren Marktentwicklung für die verwendeten Energiequellen (brutto, d.h. inklusive Mehrwertsteuer) zu ermitteln. Je nach Energiequelle - und auch lokal - können sie sehr unterschiedlich sein.

Schwankt der Energiepreis erheblich, kann ein Durchschnittswert über einen angemessenen Zeitabschnitt erforderlich sein. Zusätzlich zum Strompreis sollte auch die künftige Entwicklung des Strompreises betrachtet werden. Dabei wird eine jährliche Preissteigerung für Strom zugrunde gelegt, die in der Regel höher ist als die allgemeine Preissteigerung (Inflation). Künftige Energiepreissteigerungen sollten auf der Grundlage offizieller Vorhersagen erfolgen (z.B. 3,5 Prozent pro Jahr in nominalen Werten / 5,5 Prozent pro Jahr in realen Werten).

Aufgrund der unsicheren und von vielen Einflussfaktoren abhängigen Entwicklung der Energiepreise ist es ratsam, neben einer Grundannahme (geringerer Energiepreisanstieg) auch ein alternatives Szenario mit einem höheren Restrisiko zu prüfen. Vielfach (siehe Erläuterungen zu den Berechnungsmethoden) ist es möglich, die künftige Entwicklung der Energiepreise durch Durchschnittswerte zu erfassen, die abhängig von verschiedenen Parametern aus der Durchschnittswerttabelle übernommen werden können.

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