Entwicklung der Gaspreise

Gaspreisentwicklung

Öl- und Gaspreisentwicklung - Welche Auswirkungen hat dies auf den Strommarkt? Was haben sich die Gaspreise in der Vergangenheit entwickelt und wie sieht die Zukunft aus? Das Spektrum der Reserven und die ökologischen Qualitäten geben Erdgas gute Aussichten, seine Position im Energiemarkt weiter auszubauen. Von was hängt der Gaspreis ab? Welche Faktoren hängen von der Entwicklung der Erdgaspreise ab?

Erdgaspreise von 2000 bis 2011

Anders als die Strompreise in Deutschland verlief die Preisentwicklung auf dem Erdgasmarkt in den letzten Jahren wesentlich ungleichmäßiger. Die Preise sind seit der Jahrhundertwende zunächst stark gestiegen. In den Jahren 2009/2010 gab es eine Kürzung und eine Untersuchung geht von einem weiteren Zuwachs aus. Laut Inventar wurden in 49,9% der im Jahr 2015 zum Neubau zugelassenen Wohneinheiten Erdgas-Heizsysteme nachgerüstet.

Damit liegt der Erdgasanteil auf einem hohen, wenn auch deutlich niedrigeren Wert als im Jahr 2000, als mehr als drei Viertel der in neuen Wohngebäuden eingesetzten Heizgeräte (76,7%) Erdgasheizgeräte waren. Damit ist der Erdgasmarkt für die Hausheizung nach wie vor gut und die Gasbeheizung ist nach wie vor die wichtigste Heiztechnik.

Erdgaspreise: Die erste Preisentwicklung war klar nach oben gerichtet. Eine Akte des Bundesamtes für Statistik enthält unter anderem Richtwerte für die Entwicklung der Entwicklung des mittleren Erdgasverbraucherpreises zwischen 2000 und 2016. Der durchschnittliche Erdgasverbraucherpreis für 2010 wird auf 100 festgelegt. Die tabellarische Darstellung beginnt mit einem Indexpunktwert von 62,2 im Jahr 2000. Der Index erhöht sich bis 2006 stetig auf 99,4 und erreicht dann durch einen weiteren Aufwärtstrend über 100.

Im Jahr 2009 gab es zunächst einen Einbruch auf 109,7 (Vorjahr: 111,5). 2010 gab es dann wieder einen starken Einbruch auf den Standardwert von 100. 2015 war der Standardwert wieder gestiegen: diesmal auf 111,9. 2016 gab es endlich einen Standardwert von 107,6. Die Entwicklung des Erdgastarifs war lange Zeit an die Entwicklung des Erdölpreises geknüpft.

Seit 2010 ist es für private Kunden nicht mehr gerechtfertigt, die Gaspreise ausschliesslich vom Erdölpreis abhängen zu lassen. Im Jahr 2015 hat der Bundesgerichtshof bestätigt, dass dieser Zusammenhang zwischen dem Benzinpreis und dem Erdölpreis auch für Stockwerkeigentümer unzulässig ist. In den vergangenen Jahren sind die Bezugspreise für Gas stark gesunken. "â??Sie liegen im Freifallâ??, schreibt die Zeitschrift "Der Spiegel" sogar in einem Text vom E. K. 2016, von dem die Gastransporteure jedoch lange Zeit kaum etwas hatten.

Als Beweis nennt das Fachmagazin eine Untersuchung des Forschungsinstituts E-Comment. Danach sanken die Gasbezugskosten für Versorgungsunternehmen 2014 um 104 EUR, während die Erlöse für Privathaushalte nur um 20 EUR sanken. Der Gasgroßhandel konnte das Erdgas für weitere 34 EUR billiger kaufen, während die Verbraucher bis zu 28 EUR sparen konnten.

Im Jahr 2016 reduzierten sich die Bezugskosten für den Großhandel um 94 EUR, wovon 70 EUR an die Endverbraucher weitergereicht wurden. Doch nicht jeder Energielieferant nutzt in gleicher Weise von den Marktentwicklungen auf dem Erdgasmarkt. In der im Juni 2014 veröffentlichten Untersuchung "Development of Energy Markets - Energy Reference Forecast" wurde eine Vorhersage über die Entwicklung der Erdgaspreise in den nächsten Jahren getroffen.

Danach wird der Preis für Erdgas für private Haushalten von 6,7 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2011 auf 7,7 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2020 und 8,5 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2030 und bis zu 9,7 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2050 steigen, so die Experten. 2011 würden bei einem Jahresbedarf von 20000 kWh pro Jahr für ein Einzelfamilienhaus aus dem Jahr 1.340 Euro/Jahr anfallen.

Sie würden bis 2020 um 200 Euro/Jahr auf 1.540 umgerechnet. Bei der Nachfrage könnte beispielsweise die Entwicklung von Techniken wie der Kraftstoffzelle von Interesse sein. So ist der Prozentsatz der privaten Haushalten, die seit der Öffnung im Jahr 2007 den Gaslieferanten wechseln, stark angestiegen. Am 04/2016 gab es 3,2 Mio. Haushalten, die ihren Gaslieferanten zumindest einmal gewechselt haben.

Wer dann die Entwicklung des Regionalgasmarktes öfter nutzen will, sollte am besten auf eine kurzfristige Vertragsdauer achten.

Auch interessant

Mehr zum Thema