Entwicklung Erneuerbare Energien

Ausbau der erneuerbaren Energien

Die Entwicklung des Anteils der erneuerbaren Energien an der. Führungsregion für die wirtschaftliche Entwicklung durch den Ausbau erneuerbarer Energien". Die Ergebnisse der Szenarien für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Das Projekt orientiert sich am Beispiel der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Bayern und diskutiert die Folgen für eine nachhaltige Regionalentwicklung.

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Zu den Kernelementen der Energiesystemtransformation gehört der Aufbau der EEs. Die Stromproduktion aus regenerativen Energieträgern ist von Region zu Region sehr verschieden aufbereitet. Die Ausweitung der regenerativen Energien bringt zusätzliche Flächenanforderungen und Nutzungskonflikte mit sich. Die Aufgabenstellung der Raumplanung ist es, das Energiesystem raumbezogen zu konzipieren. Der Einsatz regenerativer Energien hat in Deutschland seit Anfang der 90er Jahre einen gewaltigen Aufschwung erfahren.

Ausschlaggebend für die gelungene Markterschließung der regenerativen Energien waren das 1991 in Kraft getretene Einspeisegesetz und sein Rechtsnachfolger, das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) von 2000. Diese gewährleisten zuverlässige und nachhaltige Randbedingungen für ihren Einsatz und haben sie ökonomisch aufbereitet. Zwischen 1990 und 2010 hat sich die Stromerzeugung aus regenerativen Energien versechsfacht, so dass sie 2010 bereits 16,8% des Bruttostromverbrauchs ausmachte.

Der größte Prozentsatz der Elektrizitätserzeugung aus regenerativen Energiequellen entfällt auf die Windkraft (6%) und die Biobiomasse (5,5%). Alleine durch die Erzeugung von Strom aus regenerativen Energien konnte Deutschland im Jahr 2010 Treibhausgasemissionen in Höhe von 76 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten vermeiden. Der Einsatz regenerativer Energien hängt von den bestehenden natürlichen Bedingungen ab.

Vor allem in Norddeutschland ist der Aufbau der Windkraftnutzung weit vorangeschritten. Kennzeichnend für die Nutzung der Photovoltaik ist ihre verteilte Verteilung, wobei hier die südbadischen Bundesländer aufgrund der Naturbedingungen (Sonneneinstrahlung) bei der installierten Kapazität führend sind. Allerdings ist der vermehrte Einsatz regenerativer Energien nicht völlig aussichtslos. Durch die geringe Energiereservedichte der regenerativen Energien werden viele kleine Kraftwerke benötigt.

Dementsprechend ist die Umstellung des Energiesystems mit einem hohen Grad an Dezentralität verbunden und verursacht einen hohen Platzbedarf. Beim Einsatz von Photovoltaiksystemen ist hinsichtlich der Flächeneffizienz zwischen Aufdach- und Freilandanlagen grundlegend zu unterscheidungs. Zur Sicherstellung einer nachhaltigen Weltenergieversorgung ist es erforderlich, genügend Fläche für die Erzeugung von erneuerbaren Energien zur Verfugung zu haben.

Zur Beurteilung des spezifischen regionalen Potenzials für erneuerbare Energien und zur raumverträglichen Steuerung des Ausbaus ist es notwendig, die Ausbauziele für erneuerbare Energien an die räumliche Belastbarkeit anzupassen. Mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigt sich der BBSR im Rahmen des laufenden Ressortforschungsprojekts "Räumlich getrennte Flächenpotentiale für erneuerbare Energien in Deutschland".

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