Entwicklung Erneuerbare Energien in Deutschland

Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland

Ausbau der Energieversorgung aus erneuerbaren Energien. Weitere politische Entwicklungen sind noch offen. ("BEE") kann bis zu. Regenerative Energien in Deutschland: Status quo. Unterstützung von Forschung und Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien.

Regenerative Energien Deutschland: Ein Ländervergleich

In Deutschland sind erneuerbare Energien die bedeutendste Energiequelle. Sonnen-, Wand- und Kostrom sind die Grundpfeiler für die Transformation des Energiewesens in Deutschland hin zu einer klimaschonenden Energieversorgung und der damit verbundenen UnabhÃ?ngigkeit von fossilien Brennstoffen. Innerhalb von nur 20 Jahren ist der Prozentsatz der regenerativen Energien am Energieverbrauch von etwas weniger als 4% auf 30% angestiegen.

Erneuerbare Energien wurden damit 2016 zur bedeutendsten Stromquelle im dt. Strommixtur. Gemäß dem Erweiterungsplan sollen sie in weiteren 8 Jahren[2025] einen Anteil von 40 bis 45 Prozent am Strombedarf und bis 2035 55 bis 60 Prozent an der Stromproduktion ausmachen. Windkraft, Bioenergie und Photovoltaik haben an Gewicht zugenommen und zusammen mit der Wasserwirtschaft im vergangenen Jahr 191,4 Mrd. kWh Elektrizität produziert.

Bis 2015 ist der Marktanteil der EE an der heimischen Elektrizitätserzeugung stark gestiegen. Der vergleichsweise geringe Zuwachs im Jahr 2016 ist ausschliesslich auf einen wetterbedingten Rückgang der Elektrizitätserzeugung zurÃ? Das Jahr 2016 war wesentlich schwächer und auch die Zahl der Sonnenscheinstunden war geringer als 2015. Wind, Sonne und Energie aus Sonnenlicht sind die bedeutendsten Quellen erneuerbarer Energien.

Im Jahr 2016 leistete der Windkraftanlagenbau nahezu 80 Mrd. Kilowattstunden[Mrd. kWh] und war damit der größte Beitrag[12,3%] zur Elektrizitätserzeugung aus regenerativen Energien, was bedeutet hätte, dass 22,8 Mio. deutschen Haushalten der Zugang zu Elektrizität ermöglicht worden wäre. Die bundesweite Elektrizitätserzeugung aus Biomasseanlagen betrug 2016 etwas weniger als 51 Mrd. kWh[7,9%]. Mehr als 38 Mrd. Hektowattstunden Solarstrom wurden in das dt. Stromversorgungsnetz eingespeist. Für die Energieversorgung wurden mehr als 38 Mrd. Kubikmeter Solarstrom benötigt.

Erneuerbare Energien sind ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor für Deutschland. In den Bau neuer Anlagen für erneuerbare Energien wurden 2016 fast 14,2 Milliarden EUR Investitionen getätigt. Durch die Substitution fossiler Brennstoffe durch erneuerbare Energien werden die energetischen Treibhausgas-Emissionen nachlassen. Im Jahr 2016 wurden durch die Erzeugung von Strom aus regenerativen Energiequellen 159 Mio. t CO2-Äquivalente umgangen.

Am meisten hat sie mit 64 Mio. t gespart, vor der Windkraft mit etwas mehr als 52 Mio. t. Im Rahmen der Elektrizitätserzeugung aus der Photovoltaik wurden 23,3 Mio. t CO2[Äquivalente] gespart. Obwohl die Klimaschutzziele und die energiepolitische Ausrichtung auf nationaler oder internationaler Ebene angesiedelt sind, kommt den Bundesländern beim Aufbau erneuerbarer Energien eine bedeutende Rolle zu, da die energetische Systemtransformation in den Metropolen und Kommunen durchgeführt wird.

Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern sind die wichtigsten Landesteile im Feld der EE. In der Untersuchung werden die von den Ländern unternommenen Politikanstrengungen und erzielten Fortschritte bei der Förderung der regenerativen Energien sowie die damit einhergehende ökonomische und technologische Entwicklung ausführlich erörtert. Vor allem mit seinem politischem Beitrag zur Förderung regenerativer Energien kann Baden-Württemberg punkten, Mecklenburg-Vorpommern ist im Rahmen des Strukturwandels sehr erfolgreich und Bayern kann nach wie vor auf seine hohen Ausbaustufen bei den regenerativen Energien blicken.

In den landwirtschaftlichen Provinzen Deutschlands wird überwiegend Energie aus Nutzpflanzen wie Raps, Cerealien oder Mazis erzeugt. Der Freistaat Bayern hat mit 1.459 Megawatt die größte Bioenergieleistung errichtet, knapp vor Niedersachsen[1.353 Megawatt]. Die Anteile der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion steigen immer mehr. Auf Landesebene erzielten Mecklenburg-Vorpommern[70%], Thüringen [58,6%] und Sachsen-Anhalt[55%] im Jahr 2015 den höchsten Ökostromanteil an der Bruttostromproduktion.

Zur Ermittlung der Nachhaltigkeit eines Bundeslandes wird der Beitrag der regenerativen Energien zum Bruttosozialstrom des Bundeslandes berücksichtigt. Mit 113,9% war der Marktanteil der regenerativen Energien am Energieverbrauch im Jahr 2015 in Schleswig-Holstein am höchsten. Hinter der Spitzengruppe liegt Mecklenburg-Vorpommern mit einem Marktanteil von 112,8%. Damit können diese beiden Länder ihren eigenen Strombedarf schon jetzt mathematisch gesehen vollständig erholen.

Über 330.000 Menschen sind landesweit in Betrieben der Branche der erneuerbaren Energien mit dabei. Der Großteil dieser Betriebe, darunter international tätige Großkonzerne, Mittelständler und kleine Handwerksunternehmen, hat sich in den Ländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen niedergelassen. An zweiter Stelle steht Mecklenburg-Vorpommern mit einem Erwerbstätigenanteil von 2,1%, vor Brandenburg[1,82%]. Niedersachsen steht an vorderster Front bei der Forschungsförderung im Bereich der erneuerbaren Energien mit den Schwerpunkten Windkraft und Erdwärme.

An zweiter Stelle steht Mecklenburg-Vorpommern mit derzeit stark gestiegenen Ausgaben[Schwerpunkt Windenergie]. Thüringen [3,24%] und Sachsen[2,75%] haben die meisten Studiengänge im Fachbereich der EE. Die Anteile der RE-Studiengänge werden an der Gesamtheit aller Studiengänge bemessen. Erneuerbare Energien des Bundes: Das Länderportal zu regenerativen Energien. Zeitreihe für den Ausbau der regenerativen Energien in DeutschlandDie neue Infoplattform SMARD zeigt fast in Realzeit die aktuellen Trends auf dem Strommarkt: Stromerzeugung[auch erneuerbare Energien], Strompreise, Export-/Import.

Sprechkarten:Die wesentlichen Informationen über erneuerbare Energien.

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