Entwicklung Stromkosten

Stromkostenentwicklung

Die Entwicklung der Strompreise scheint nur eine Richtung zu kennen. Der von Dierk Bauknecht und anderen veröffentlichte Bericht über die Entwicklung der Stromversorgungsbranche. In Ägypten steigt der Strompreis nach Jahrzehnten der Stagnation und Verdrängung. In Österreich zeigt die Entwicklung der Strompreise in den letzten Jahren ein gemischtes Bild. Strompreisentwicklung, Bildquelle: Agentur für erneuerbare Energien.

Die Entwicklung der Strompreise: Obwohl die Öko-Allokation sinkt, wird Elektrizität verteuert.

Im Jahr 2019 werden die von allen Verbrauchern getragenen Aufwendungen für Wind- und Solarkraftanlagen leicht sinken. Dadurch werden die Stromkosten der Privatverbraucher und der meisten Unternehmen ermäßigt. Entspannen bei den Ökostromkosten: Zum zweiten Mal wird die Abgabe für Wind- und Solarkraftanlagen im nächsten Jahr sinken. Dadurch werden die Stromkosten der Privatverbraucher und der meisten Unternehmen ermäßigt.

Da die Ökoallokation jedoch nur eine Komponente des Energiepreises ist und andere Einflussfaktoren immer kostspieliger werden, müssen private und gewerbliche Konsumenten auch 2019 das Endergebnis berechnen. Die Abgabe 2019 wird nach Angaben der vier Betreiber des Höchstspannungsnetzes auf 6,41 Cents pro kilowattstunde (kWh) Elektrizität sinken. Im Moment sind es 6,8 Zent.

Auf diese Position entfällt rund ein Viertel des von Privathaushalten und den meisten Unternehmen gezahlten Stromverbrauchs (29 Cent). Damit werden die im Verhältnis zu herkömmlichen Kraftwerken gestiegenen Herstellungskosten von Wind- und Solarkraftanlagen erstattet. Die Tatsache, dass die Abgabe von 1,2 Cents im Jahr 2008 auf 6,8 Cents gestiegen ist, führte zu jahrelangen heftigen Diskussionen darüber, was von Kritikern als zu teuer und eine Trendwende im Energiebereich angesehen wurde.

Kritiker der "ungerechten Aufteilung der Stromkosten" Zugleich kündigten die Netzwerkbetreiber am kommenden Wochenende die neue Offshore-Netzzuteilung an. Er soll 2019 rund 0,4 Cents pro Kilowattstunde kostenintensiv für den Anschluss der Windenergieanlagen an Nord- und Ostsee sein. Diese Position war bisher in den Elektrizitätsrechnungen versteckt und wird nun in Zukunft offengelegt.

So kritisierte unter anderem der Verbraucherzentralenverband (vzbv), dass das neue Vorgehen zu höheren Belastungen für die Haushalte führen würde, während Industrieunternehmen, die viel Energie konsumieren, erleichtert würden. Die Strompreise für Privatverbraucher sind nach wie vor hoch, die Stromkosten sind ungerecht verteilt", sagt VBV-Chef Klaus Müller. Die Stromrechnungen der Privatverbraucher sind laut dem Vergleichsportal Verivox und dem Verein der Energieversorger 2019 tendenziell etwas über- oder unterschritten.

Der aktuelle Anstieg der Preise für Fossilien wie Öl und Steinkohle führt unter anderem zu höheren Stromkosten. Regenerative Energien aus Windkraft und Sonnenenergie werden dagegen immer günstiger.

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