Eon Hanse

Äon Hanse

Das Bundesgericht (BGH) hat die Ungültigkeit einer von Eon Hanse verwendeten Preisklausel bestätigt. E.ON Hanse schließt alle laufenden Verträge mit Kunden und Lieferanten und damit alle Rechte und Pflichten der Vorgängergesellschaften ab. Mit Eon habe ich einmal ein Problem. Der Stromanbieter E.

ON Hanse ist ein regionaler Energiedienstleister mit Sitz in Qickborn, Norddeutschland. Auf Kündigungs.de steht Ihnen ein Kündigungsschreiben zur Verfügung, mit dem Sie Ihr Arbeitsverhältnis bei E.ON Hanse kündigen können.

Äon Hanse geht - HanseWerk kommt an

Eon Hanse wird zur HanseWerk AG. Mit Wirkung zum I. Okt. wird das in Kurzberg in Schleswig-Holstein ansässige Familienunternehmen in einen neuen Firmennamen umgewandelt. "â??Wir Ã?ndern den Firmennamen, weil wir mit unserem Haus in den letzten zwei Jahren einen neuen Weg beschritten haben. Damit haben wir uns komplett aus dem Verkauf zurückgezogen", erläuterte Matthias Boxberger, CEO des Konzerns, am Stichtag des Jahres.

"â??Wir sehen uns als Infrastrukturpartner der Regio und der Energiewendeâ??, sagt Boxberger. Fokus auf Netzerweiterung In Zukunft wird sich das Unter-nehmen auf den Aufbau effizienter Energieversorgungsnetze und das Verbundgeschäft ausrichten. Bis 2016 sollen dazu rund 500 Millionen EUR in den Netzerweiterungsbau in Norddeutschland investieren. Die Gesellschaft will sich neben dem Netzneubau auch auf die Fortentwicklung zukunftsweisender Technologien fokussieren, um die Stromnetze besser nutzen zu können, da zunehmend erneuerbare Energieträger in das Netz eingespeist werden.

Laut Boxberger verbindet die Tochterfirma Schleswig-Holstein Netze AG nun rund 32.000 Dezentralenergieanlagen zwischen Nord- und Ostsee. Boxberger rechnet nach verhaltenen Investitionszurückhaltung zu Beginn des Jahres damit, dass nach der Reform des EEG bis Ende des Jahres weitere 800 Megawatt an erneuerbarer Kapazität dazukommen werden. Der Spitzenverbrauch in Schleswig-Holstein und Hamburg beträgt zusammen rund 3.500 Mg.

Boxberger geht davon aus, dass die Erzeugungskapazität der bestehenden EEG-Anlagen durch den Energiewendeeffekt bis zum Ende des Jahrzehntes auf 9.000 bis 12.000 Megawatt ansteigen wird, dazu kommen rund 2.000 bis 3.000 Megawatt Kapazität aus Hochsee-Windparks vor der Küste Schleswig-Holsteins. Die Gesellschaft ist bestrebt, nicht genutzte Netzwerkkapazitäten mit Kapazitätsauslastungsüberwachung zur Verfügung zu stellen und damit ihre Transportleistung um bis zu 50% zu erhöhen.

"â??Dezentralisierte Stromerzeugung und Netzerweiterung - und damit der Energiewendepunkt - können nur im Einvernehmen mit der Regio gelingenâ??, hob Boxberger hervor. In den letzten Wochen haben elf Regierungsbezirke in Schleswig-Holstein in den Konzern investiert und ihre Beteiligung an der HanseWerk AG auf rund 31% erhöht. Das HanseWerk will sich neben dem Netzerweiterung auch zunehmend auf den Aufbau der regenerativen Stromerzeugung selbst konzentrieren.

In diesem Jahr werden 15 Millionen EUR in neue Heizkraftwerke und in das Heizsystem des Unternehmens gesteckt. Eon Hanse Hitze verfügt in der Gegend über fast 200 BHKWs. In Zukunft werden die Aufgabenstellungen der dezentralen Energieerzeugung in der neuen Tochter HanseWerk Nature zusammengefasst. Außerdem sollen rund 70 BHKW zu einem eigenen Heizkraftwerk zusammengeschaltet werden, um die fluktuierende Energieeinspeisung aus regenerativen Energiequellen zu kompensieren.

Am Standort Hamburg wird das Unter-nehmen in den kommenden Jahren rund 40 Millionen EUR in das Erdgasnetz einbringen. Boxberger sagte E&M Powernews, dass die Ausgangslage anders sei als beim Stromversorgungsnetz von Wattenfall. Die Eon Hanse entstand 2003 aus der Fusion der Eon-Tochtergesellschaften Schleswag AG, Heingas Hamburgischen Gaswerken mbH und HGW Schwerer Hanse Gas mbH und ist als Netzwerkbetreiber in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern aktiv.

Im vergangenen Jahr erzielte das Unter-nehmen einen Umsatz von rund 2,3 Milliarden EUR und einen Gewinn von 90 Millionen EUR.

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