Erdwärmepumpe

geothermische Wärmepumpe

Erdwärmepumpen beziehen ihre Wärme, wie der Name schon sagt, aus der Erde. Der Erdboden ist eine günstige Wärmequelle für die Erdwärmepumpe. Dabei nutzt die Sole-Wasser-Wärmepumpe, auch Erdwärmepumpe genannt, die Wärme aus dem Erdreich. Bei Erdwärmepumpen können Sie die Temperaturen im Erdreich zum Heizen oder Kühlen Ihres Hauses nutzen. Wie funktioniert eine Erdwärmepumpe und was ist sie?

Geothermische Wärmepumpe - Technologie, Funktionsprinzip und Preis einer geothermischen Wärmepumpe

Aber auch in Deutschland werden geothermische Wärmepumpen zunehmend zu einer alternativen Lösung zu konventionellen Heizungssystemen. Nicht nur die wirtschaftlichen Aspekte sind von Bedeutung, auch die Installation einer Erdwärmepumpe rechnet sich - und hat einen positiven Einfluss auf den Warenwert.

Der Funktionsumfang einer Erdwärmepumpe lässt sich leicht erklären. Dies kann die unmittelbare Einstrahlung der Sonne oder die Wärmeaufnahme durch Wind oder Dunst sein. Die Geothermie reicht aus, um sie für die Heizung durch Verdunstung und Kondenswasser bildung zu nutzen. Die Erdwärmepumpe arbeitet genauso wie ein Kühlgerät. Bei der Erdwärmepumpe wird der Verflüssiger nicht zum Abkühlen, sondern zum Erwärmen verwendet.

Mit der Erdwärmepumpe, die über die eingespeiste Elektroenergie bedient wird, wird das bereits im Boden "vorgewärmte" Arbeitsmittel auf ein erhöhtes und heizbares Niveau gebracht. Als Arbeitsmittel wird in der Praxis meist ein umweltfreundlicher Stoff wie Propan oder Ammoniak verwendet. Die Verdichtung des gasförmigen Mediums auf ein erhöhtes Temperaturebene erfolgt über einen Kompressor so, dass es sich aufheizt und diese Abwärme an den Heizkreis abführen kann.

Das Betriebsmedium wird dann durch Kondenswasserbildung wiederflüssig. Es sind zwei verschiedene Ausführungen für den Betrieb einer Erdwärmepumpe möglich. Einerseits kann dem Boden die erforderliche Abwärme durch Geothermiekollektoren oder durch Erdsonden entzogen werden. Obwohl die Erdsonden im Vergleich zu Geothermiekollektoren deutlich günstiger in der Anschaffung sind, sorgen die 40 bis 99 m tiefen Bohrlöcher das ganze Jahr über für eine gleichbleibende Leistung.

Heizung mit Erdwärme

Grossflächige Kunststoff-Rohrleitungssysteme entnehmen hier die Hitze aus dem Untergrund. Der Begriff "Erde" bezeichnet die höchste Schicht der Erde bis in eine Teufe von etwa 5 m. Die Wärmeversorgung erfolgt durch die Wärmeversorgung. Der Wärmeerzeuger erzeugt einen Wärmeaustauscher, der in einem unerschlossenen Bereich in der Umgebung des zu beheizenden Objekts installiert ist. Der aus den tiefer liegenden Lagen nach oben fließende Wärmestrom liegt nur bei 0,063 bis 0,1 W/m und ist als Heizquelle für die obersten Lagen ausgeschlossen.

Die Regeneration des Erdkollektors erfolgt unter anderem durch Solarstrahlung, Niederschlag und Kondenswasser oder die Nutzung der aus diesen Umgebungseinflüssen gewonnenen Energien für die Erdwärmepumpe. Bei der Erdwärmepumpe liegen die Plastikrohre (PE) in einer Wassertiefe von 1,2 bis 1,5 Metern im Untergrund. Dadurch zieht das Kollektorfeld dem Boden gleichmäßige Wäremen. Sie wird von einer Zirkulationspumpe durch die Kunststoffleitungen gefördert und absorbiert die im Boden gespeicherte Abwärme.

Ein leichtes Vereisen des Bodens im Nahbereich der Rohrleitungen hat keine nachteiligen Auswirkungen auf die Installation der Erdwärmepumpe oder das Pflanzenwachstum. Im Frühling und Herbst wird der "entwässerte" Boden durch Solarstrahlung und Niederschlag wiederhergestellt. Dadurch ist gewährleistet, dass der Erdwärmespeicher auch für die nächste Heizphase für die Beheizung der Erdwärmepumpe zur Verfugung steht.

Bei Verwendung einer Erdwärmepumpe können die erforderlichen Erdbewegungen in einem Neubauten in der Regel ohne größere Zusatzkosten durchgeführt werden. Allerdings sind die Aufwendungen bei einem Bestandsgebäude in der Regel so hoch, dass eine nachträgliche Installation einer Erdwärmepumpe allein aus diesem Grunde ausgeschlossen werden kann.

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