Erdwärmepumpe Stromkosten

Geothermische Wärmepumpe Stromkosten

die Stromverbrauchs- und Stromkosten des aktuellen Wärmepumpentarifs. Bei einer Erdwärmepumpe bestehen die Kosten aus den Investitionskosten und den laufenden Stromkosten. Zur Gewinnung der Wärmeenergie aus der Wärmequelle wird Strom benötigt. Dazu benötigt die Pumpe jedoch externe Energie, also Strom. Geothermie - Energie mit Zukunft.

Was ist der jährliche Leistungsfaktor, der Energieverbrauch und der Kostenvoranschlag einer Erdwärmepumpe?

Bei der Beheizung mit einer Erdwärmepumpe gewinnt die WP der Erdwärme ( "Sole"), um sie schließlich an das Mittelwasser abzugeben: eine Salzwasserwärmepumpe. Ausschlaggebend für die Beurteilung der Erdwärmepumpe sind der Jahresleistungsfaktor, die Investitionskosten/Preis sowie der Energieverbrauch und die Stromkosten des laufenden Wärmepumpentarifes. In der Regel wird die Erdwärmepumpe mit einem sogenannten Jahresleistungsfaktor bewertet.

Der jährliche Leistungsfaktor (JAZ) ist das Quotient aus der jährlich verbrauchten Elektrizitätsmenge und der produzierten Wärmemenge. Berücksichtigt wird der Gesamtstromverbrauch für die Heiz- und/oder Warmwasseraufbereitung, d.h. einschließlich der verwendeten Schraubenspindelpumpen (Soleumwälzpumpe usw.) und des Elektronotheizstabes (falls vorhanden) und des Steuersystems. Die Erdwärmepumpe ist je höher der Jahresleistungsfaktor, desto besser, d.h. desto effektiv.

Wie bei einem Pkw, der zum Beispiel einen Kraftstoffverbrauch von 4,5 l hat, aber im städtischen Verkehr mehr als 10 l im Einsatz haben kann, ist auch bei der JAZ der WP eine ähnliche Rechnung möglich. Bei der ( "elektrisch betriebenen") Erdwärmepumpe sind folgende Minimalwerte einzuhalten: - Bei Neubauten (nach EEWärmeG): - Bei BAFA-Förderung: Rein rechnerisch wird für die Erdwärmepumpe oft ein JAZ von deutlich über 4 zugesagt.

Für die (elektrisch betriebene) Geothermie-Wärmepumpe gilt jedoch: - Istwerte nach einer Untersuchung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme SES): - Istwerte nach einem Feldversuch in Lahr (Baden-Württemberg): Sogenannte einwertige Systeme - also Systeme mit nur einem Wärmegenerator (Erdwärmepumpe) - haben oft einen Notfall-Heizstab im Speichermedium miteinbezogen.

D. h. bei einem erhöhten Heizwärmebedarf im Sommer kann der Thermostab bei Bedarf eingreifen und die benötigte Energie bereitstellen. Dadurch wird natürlich die jährliche Gesamtleistungszahl der Erdwärmepumpe erheblich reduziert. Die Erdwärmepumpe ( "Erdwärmepumpe") (sowie diejenige, die Erdreich als Energieträger nutzt) ist daher in ihrer Gesamtheit wirkungsvoller als eine Luftheizpumpe. Die Menge an Abwärme, die dem Erdreich entnommen werden kann, hängt von der Bodenzusammensetzung ab und kann daher von Region zu Region stark variieren.

Grundsätzlich ist ein "wasserspeichernder" Erdboden (Lehmboden) besser als ein Sandboden zu empfehlen. Auch die Art und Weise, wie die Hitze erzeugt wird, ist zu unterscheiden: Je nach Bodenbeschaffenheit können 10 bis 25 W pro qm Oberfläche aus dem Erdreich entfernt werden. In Summe braucht man etwa das Ein- bis Zweieinhalbfache der zu erwärmenden Lebensraum.

So ist z.B. für den Großraum Berlin mit wenig Grünfläche und oft sandigen Böden diese Variation kaum möglich. Auch in den tiefer gelegenen Regionen der Erde gibt es kaum Klimaschwankungen, und es können 30 bis 50 W pro lfd. m aus dem Erdreich entnommen werden. Oft ist diese Ausprägung auch nicht möglich, z.B. im Großraum Berlin, da es hier viele Wasserschutzgebiete gibt und daher Bohrungen verboten sind.

Zusammenfassend sind die Gesamtinvestitionskosten in starkem Maße von den notwendigen Erd- und Tiefbauarbeiten, d.h. auch vom bestehenden Wärmebedarf des Wohnhauses abhängt. Hinzu kommen weitere Aufwendungen für den Puffertank, natürlich für die Erdwärmepumpe selbst, die Gesamtanlage und ggf. für die Umrüstung auf Fussbodenheizung. In der Summe können die Ausgaben rasch auf EUR 2.000,- und noch wesentlich mehr steigen.

Vor dem Start der Investitionen ist es sinnvoll, die vorliegenden Prüfergebnisse der Sammlung Warnentest für die Geothermie-Wärmepumpe zu durchleuchten. Die Erdwärmepumpe sollte wie (fast) alle Heizsysteme eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 15 bis 20 Jahren haben. Sie haben eine Standzeit von 40 Jahren (und mehr). Wenn Sie z.B. ein reales Mischungsverhältnis von 1:3 haben, was bedeutet, dass aus einer kW-Stunde Elektrizität drei kW-Stunden Heizwärme entstehen, liegt der Strompreis für eine kW-Stunde zwischen 6 und 9 Cents.

Ein realistisches JAZ für die Erdwärmepumpe finden Sie in den Felduntersuchungen (siehe oben). Getrennte Wärme- und Stromzähler, die für den Betrieb der Wärmepumpe absolut empfehlenswert sind, ermöglichen Aussagen über den tatsächlichen Jahresleistungsfaktor. Zum Schluss noch etwas zum Themenbereich "Geothermische Wärmepumpen": Was ist, wenn die Fühler nach vielen Jahren nicht mehr leckagefrei sind und die in den Fühler fließende Wassermenge in den Erdboden eindringt....?

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