Erhöhung Netzentgelte 2016

Steigerung der Netzentgelte 2016

Die deutschen Haushalte werden 2016 deutlich höhere Netzgebühren zahlen müssen. Verzeichnis der Netzentgelte für die 29 größten Netzbetreiber. Im Jahr 2016 werden die Stromnetzentgelte in Österreich voraussichtlich um durchschnittlich 5,7 Prozent steigen. Die Erhöhung der Netzentgelte überlagert die weiterhin bestehenden regionalen Netzentgelte. resultieren aus dem Anstieg der Mehrkosten um 18 EUR pro Jahr.

Wie hoch sind die Kosten für den Transport von Strom?

Nach der Lichtblick-Analyse werden die Netzentgelte, die bereits 23 Prozentpunkte des Stromverbrauchs betragen, im nächsten Jahr deutlich steigen. Die 22 der 29 grössten Netzwerkbetreiber werden ihre Entgelte im nächsten Jahr anheben. Die Netzentgelte sind regional sehr unterschiedlich. Vor allem die Stromverbraucher in Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen müssen mit gestiegenen Stromkosten auskommen.

Den größten Preisanstieg verkündeten die BW-Netzwerke mit knapp 15 Jahren. Verzeichnis der provisorischen Netzentgelte für einen 3-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3.000 kmh.

Netzgebühren

Der bisher erfolgte kostenorientierte Gebührenaufbau wurde durch das Verfahren der Leistungsregulierung ersetzt. Seit 2009 werden im Zuge der Förderregulierung für die Netzwerkbetreiber eigene, effizienzorientierte Umsatzobergrenzen festgelegt. Netzwerkbetreiber, die die Effizienzanforderungen übertreffen, erzielen einen höheren Ertrag als Netzwerkbetreiber, die dies nicht tun. Es ergibt sich im Falle einer Überschreitung ein Deltabild, das der Netzwerkbetreiber als Zusatzgewinn für sich buchen kann.

Dies ist der Ansporn für die Netzwerkbetreiber, eigene Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zu ergreifen. Damit hat die Incentive-Regelung sowohl für Stromnetzbetreiber als auch für Netzbenutzer entscheidende Vorzüge.

ZehnProzentige Präsenz in Niederösterreich

Es soll über zehn Prozentpunkte sein. Besonders stark werden die Stromnetzentgelte für Privatkunden im nächsten Jahr stark und damit wesentlich kräftiger als sonst zulegen. Gründe dafür sind hohe Sachinvestitionen der Energieversorger, die abgerechnet werden können, sinkende Mengen an Strom, die durch die Stromnetze getrieben werden, aber - als Sonderfall - auch Teilrückzahlungen von Netzverlustvergütungen zwischen 2009 und 2011.

Für 2016 wird in Österreich ein durchschnittlicher Zuwachs der Netzentgelte von 5,7 Prozentpunkten erwartet. Das würde für einen Durchschnittshaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3.500 kWh eine zusätzliche Gebühr von 12 EUR pro Jahr oder einem EUR pro Tag mit sich bringen. In Tirol und Niederösterreich ist mit über zehn Prozentpunkten ein besonders starker Zuwachs der Netzentgelte zu erwarten.

Die geringste Zunahme wird mit etwas mehr als zwei Prozentpunkten in Graz und Linz erwartet. Zu Beginn des Jahres 2015 waren die Netzentgelte im Durchschnitt nur um 0,26% auf 4,92 Cents pro angefangener Jahrestiefst. Der besonders starke Zuwachs im Jahr 2016 hat mehrere Grund. Die Einspeisegesellschaften, wie z.B. Windkraftanlagen, werden letztendlich nur noch 50 Prozentpunkte zahlen müssen - was zunehmend dazu führen wird, dass Stromabnehmer zur Zahlung aufgefordert werden.

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