Erneuerbare Energieformen

Regenerative Energieformen

Manche erneuerbare Energien sind bereits heute wirtschaftlich wettbewerbsfähig. Erneuerbare Energien umfassen alle Energieformen, die im Gegensatz zu fossilen Energien für den Menschen unerschöpflich sind. Durch die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien sind wir nicht nur unabhängig von Preisschwankungen, sondern entlasten auch das Klima deutlich. Die Potenziale der erneuerbaren Energien sind enorm. In diesem Themenbereich werden wichtige erneuerbare Energiequellen und deren technische Grundlagen beschrieben.

Potenziale der erneuerbaren Energieträger| Energiegrundlagen

Weil die tagtäglich auf die Erdoberfläche abgestrahlte Solarenergie allein um mehrere Zehnerpotenzen über dem Energiebedarf des Menschen liegen kann, brauchen Sie sich keine Gedanken über das gesamte Potential der regenerativen Energien zu machen, wie bei fossilien- oder nuklearen Energieträgern. Im Gegensatz zur physikalischen Definition (siehe Potentialenergie) ist das Begriff "Potential" hier als VerfÃ?gbarkeit zu definieren.

Die Bezeichnung "erneuerbare Energien" ist ebenso wie "Energiequellen" etabliert. Beide widersprechen dem Gesetz zur Erhaltung der Energienutzung der physikalischen Größen. Forscher würden lieber von der "Verfügbarkeit zukunftsfähiger Energie" reden. Als erneuerbare Energieträger gelten vor allem Bioenergie (Holz, Biomasse, Nutzpflanzen ), Erdwärme ( "tief oder flach"), Sonnenenergie (Photovoltaik, Solarthermie), Wasser und Windkraft. Der Marktanteil der erneuerbaren Energieträger (RE) ist zwischen Primär- und elektrischer Energie nachzubilden.

Die Anteile der erneuerbaren Energieträger (RES) an der Primärerzeugung sind in der EU sehr verschieden. Im obigen EU-Diagramm für 2017 (Daten für 2015) ist der Prozentsatz der erneuerbaren Energieträger an der Primärenergiequelle durch eine grüne Markierung gekennzeichnet. Für Deutschland liegen die Zahlen in der sechsten Spalte.

Den aktuellen Beitrag der regenerativen Energieträger zur Elektrizitätserzeugung in Deutschland zeigen die beiden nachfolgenden Diagramme, die einem Gutachten des Bundesumweltamtes vom MÃ??rz 2017 entstammen. Das erste Diagramm verdeutlicht die Tendenz der Bruttostromproduktion aus regenerativen Energieträgern bis 2016. 2016 machten die regenerativen Energieträger 31,7 Prozent der Stromproduktion in Deutschland aus.

Es ist das Bestreben der Regierung, den Beitrag der erneuerbaren Energieträger zur Stromproduktion bis 2020 auf gut 35 Prozent zu erhöhen und dann alle zehn Jahre um weitere 15 Prozent bis 80 Prozent bis 2050 zu erhöhen. Das linke Diagramm verdeutlicht die Verteilung des Anteils der erneuerbaren Energieträger am Stromverbrauch in Deutschland im Jahr 2016: Am Ende stellen wir zwei sehr widersprüchliche Ideen für die zukünftige Stromversorgung vor.

Die 2017 erschienene und auf der rechten Seite dargestellte Studie zum Thema Xxon Energy Outlook (Avira 2040 ) zeigt den Bedarf an den vier wichtigsten Anteilen der Primärenergie, einschließlich der elektrischen Energie, die noch immer von fossilen Brennstoffen dominiert werden, wie die nebenstehende Grafik zeigt. Der Forschungsverein igung Erneuerbare Energies (FVEE) präsentierte im Rahmen des Energiekonzeptes 2010 2050 "Eine Idee für ein zukunftsfähiges Gesamtenergiekonzept auf der Grundlage von Energieeffizienz und 100 Prozent regenerativen Energien" für Deutschland, s. u. A. in der folgenden Grafik.

Nach der Vorstellung wird jedoch der prozentuale Gehalt an fossilem Brennstoff, einschließlich der Atomenergie, bis 2030 mit Ausnahmen von Rohöl sinken und bis 2050 auf Null sinken. Ab 2050 wird die komplette Primär-Energie und damit natürlich auch die elektrische Energie aus nachwachsenden Rohstoffen bezogen. Damit wird das von der deutschen Regierung angestrebte Gesamtziel, bis 2050 einen 60-prozentigen Beitrag der regenerativen Energien zum Brutto-Energieverbrauch zu leisten, klar übertroffen.

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