Erneuerbare Energien

Regenerative Energien

Erstmals 100 Prozent des Strombedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt Mit Wirkung zum Jahr 2018 konnten die regenerativen Energien erstmalig 100-prozentigen Anteil am Strombedarf haben. Alles in allem haben wind and co. zwischen Weihnachten und Silvester bereits 70 Prozentpunkte des Strombedarfs gelöscht. Der folgende Beitrag verdeutlicht, wie sich Wärmekraftwerke in der Folgezeit verhalten haben. "Am Neujahrstag 2018 hat sich Deutschland zum ersten Mal nur mit grünem Elektrizität versorgt", titelt die Süddt.

Blatt am 2. Februar 2018. Diese Meldung ist besonders bedeutsam, weil sie beweist, dass das Elektrizitätsnetz diese Größen absorbieren konnte - eine Erkenntnis, die von Kritikern lange als undenkbar galt.

Dies bedeutet, dass der eigene Bedarf der Kernkraftwerke abgezogen wird. Mit 100 Prozentpunkten hatten die regenerativen Energien in den frühen Morgenstunden des Jahres 2018 den größten Teil des Stromverbrauchs. Im ENTSO-E wird gezeigt, dass erneuerbare Energien zwischen den gesetzlichen Tagen die Stromproduktion generell dominieren. In den Tagen zwischen Weihnachten (24.12.2017) und Silvester (01.01.2018) lag der Prozentsatz der regenerativen Energien in 12 Prozentpunkten der Quartalsstunden bei 90 und ?

Ursächlich dafür waren sowohl die extrem hohe Windproduktion als auch die geringe Nachfrage nach Elektrizität in den Ferien. Dabei lag der Marktanteil der erneuerbaren Energien am Strombedarf zwischen 90 und 100-prozentig. Bezogen auf die Gesamtstromerzeugung lag der Prozentsatz der regenerativen Energien an der Gesamtstromerzeugung kaum über 70 vH. Starre Wärmekraftwerke wie Kern-, Braunkohle- und Blockheizkraftwerke produzieren ihren Energiebedarf selbstständig.

Deshalb übertrifft die Stromproduktion bis auf wenige Ausnahmefälle den Strombedarf. In den Rekordzeiten am I. Jänner 2018 machten die regenerativen Energien "nur" 70 Prozentpunkte der Gesamtstromerzeugung aus. In diesen Zeiten waren noch fast 18 GW Wärmekraftwerksleistung am Stromnetz. Der Grund dafür liegt gerne in der Unbeweglichkeit der Wärmekraftwerke.

Schliesslich belasteten die von dem Unternehmen verursachten Negativpreise die Heizkraftwerke allein zwischen Weihnachten und Silvester 26,5 Mio. EUR[1]. Anlaufkosten und -zeiten, minimale Stillstandszeiten und die vorgeschriebene Wärme- und Wasserdampferzeugung sind die wesentlichen Gründe, warum Wärmekraftwerke diese Mehrkosten übernehmen. Ein gutes Beispiel ist der Einsatz am Beispiel des Jahres 2018: Die regenerativen Energien konnten bis zur Mittagszeit 90 bzw. mehr als 90 bzw. 50 Prozentpunkte des Strombedarfs decken, während ihr Marktanteil durch die Einspeisung von Windstrom innerhalb weniger Wochen auf 50 Prozentpunkte sank.

Das bedeutete, dass Wärmekraftwerke ihre Leistung innerhalb von zwei bis drei Arbeitsstunden von rund 18 auf 30 GW steigern mussten. Wärmekraftwerke können diese Anpassungsfähigkeit nur in den seltensten Fällen aus dem Stand bieten. Will man nicht nur den Bedarf an Strom aus erneuerbaren Energien auf 100 prozentig steigern, sondern auch die Stromproduktion, kann dies nur mit dynamisch arbeitenden Anlagen erreicht werden.

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