Erneuerbare Energien 2015

Regenerative Energien 2015

Erneuerbare Energien in Baden-Württemberg. Der Endenergieverbrauch ist auch im Jahr 2015 gestiegen. Die Investitionen in erneuerbare Energien gingen leicht zurück. Regenerative Energien: 2015 war ein Jahr der Superlative. Einstellungen, Verbände und Investitionsabsichten österreichischer Haushalte zu erneuerbaren Energien.

Erneuerbare Energien Akzeptanzstudie 2015 - Fachagentur für Erneuerbare Energien

Der Energiewendeprozess stößt in der Bundesbevölkerung nach wie vor auf sehr große Akzeptanz. Nach einer von TNS Emnid im Auftrage der Agency for Renewable Energies (AEE) durchgeführten Repräsentativbefragung erachten 93 Prozentpunkte des Umfrageteilnehmers den weiteren Aufbau erneuerbarer Energien als äußerst bedeutsam. In Deutschland setzt sich die Bundesbevölkerung für einen weiteren konsequenten Aufbau der EEs ein.

Auch der Aufbau von erneuerbaren Energiesystemen im eigenen Haus ist nach den Umfrageergebnissen für 68 Prozentpunkte der Grundgesamtheit eine gute Sache. Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Wenn die Menschen mit erneuerbaren Energiesystemen auskommen, nimmt die Zulassung von Solar-, Wind- und Biomassekraftwerken zu. Beispielsweise gaben 59% der Befragten an, dass sie eine Windkraftanlage in ihrer Nähe für gut oder sehr gut halten.

Besitzen die Interviewten jedoch bereits Windkraftanlagen in ihrem Lebensumfeld, steigt die Akzeptanz auf 72% an. Positiv bei den regenerativen Energien sind für die Interviewten generationenübergreifende Gerechtigkeit und Klimawandel ebenso wie ökonomische Gründe an erster Stelle. Mehr als drei Viertel der Teilnehmer gaben an, dass erneuerbare Energien zur Sicherung der Zukunft beizutragen. Die Menschen wissen auch in wirtschaftlich schwierigen Phasen des Ölpreises, wie notwendig eine sichere Versorgung ist: Für mehr als zwei Dritteln der befragten Personen leisten erneuerbare Energien einen Beitrag zu mehr Autonomie gegenüber Energielieferungen.

57 Prozentpunkte schätzen eine Möglichkeit für mehr Beteiligung der Bürger an der Stromversorgung ein. Dagegen rechnet nur ein gutes Viertel der Umfrageteilnehmer mit sinkenden Energiepreisen. Für eine große Mehrzahl der Teilnehmer ist der Anteil der Stromkonsumenten am Aufbau erneuerbarer Energien auf dem Elektrizitätsmarkt, der von der Industrie getragen wird, akzeptabel. In der Studie beschrieben 63 Prozentpunkte das derzeitige Niveau der EEG-Abgabe als "angemessen" oder "zu niedrig", während nur 31 Prozentpunkte es als "zu hoch" bezeichneten. 36 Prozentpunkte bewerteten im vergangenen Jahr in einer vergleichbaren Studie von TNS Emnid im Namen der AEE die EEG-Abgabe als zu hoch.

Dazu gehören rund 18 EUR für die Finanzierung der regenerativen Energien. Die EEG-Umlage wird jeweils zur Jahresmitte des Folgejahres erhoben. Nach den von der AEE in Auftrag gegebenen Untersuchungen ist die Genehmigung für den Aufbau regenerativer Energien im Laufe der Jahre mit über 90 Prozentpunkten konstant geblieben. Der Anteil derjenigen, die sich für den Aufbau regenerativer Energien interessieren, ist gestiegen. Seit 2007 gibt die AEE Studien zur Anerkennung regenerativer Energien in Auftrag. der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Nachhaltigkeit.

Allerdings hat sich der Stromverbrauchsanteil der erneuerbaren Energien von rund 14% im Jahr 2007 auf fast 28% im Jahr 2014 vervielfacht. Laut den Umfrageresultaten von TNS Emnid haben fossile Energien jedoch ein Übernahmeproblem. So befürworteten in der letzten Befragung nur 7 Prozentpunkte der Teilnehmer ein Steinkohlekraftwerk in ihrer eigenen Stadt.

Pressegrafik "Akzeptanz erneuerbarer Energien 2014" zum Herunterladen in der Medienbibliothek der AEE.

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