Erneuerbare Energien Deutschland 2015

Regenerative Energien Deutschland 2015

2014 haben die erneuerbaren Energien erstmals die Braunkohle zur Stromerzeugung übernommen. 2.1.4. 1 Auswirkungen auf die Entwicklung der erneuerbaren Energien.

Fazit für den Handel und die deutschen Exportmöglichkeiten. Mit GWh oder 1. 435 PJ lag sie damit um 1,4 % über dem Niveau von 2015. März 2015 | erzeugt aus erneuerbaren Energien.

Energieerzeugung in Deutschland - Erneuerbare Energien erzielten 2015 einen Marktanteil von rund 35%.

Danach wurden 2015 Photovoltaiksysteme mit ca. 37 Milliarden Kilowattstunden in das Stromnetz eingespeist. Damit stieg die Erzeugung gegenüber dem Jahr zuvor um ca. 2 Mrd. kWh oder 4,8%. Im Jahr 2015 erzeugte die Windkraft ca. 85 Milliarden Kilowattstunden, knapp 50% mehr als im Jahr 2014, im Monat September war die Erzeugung am größten und übertrifft erstmalig die Braunkohleverbrennung.

Im Jahr 2015 erzeugten Sonnen- und Windkraftanlagen zusammen ca. 122 Milliarden kWh. Mit einer Erzeugung von ca. 20 kWh entspricht die Energie aus hydraulischer Energie in etwa dem Mittelwert der letzten Jahre. Insgesamt erzeugten die regenerativen Energieträger Sonne, Windkraft, Trinkwasser und Biokraftstoffe im Jahr 2015 ca. 190 MWh. Dies sind ca. 30 Milliarden Kilowattstunden oder ca. 20% mehr als 2014, was ca. 35% der Netto-Stromerzeugung ausmacht.

Das Verhältnis der Bruttostromproduktion einschließlich der Kernkraftwerke der "Unternehmen der Fertigungsindustrie sowie des Bergbaus und der Steinbrüche" beträgt ca. 32,5%. Braunkohlenkraftwerke erzeugten rund 139 Tonnen stundenweise. Dies sind ca. 1,3 Milliarden Kilowattstunden oder 1% weniger als 2014, da sie ihre Produktion reduzieren mussten, vor allem bei hohem Windaufkommen.

Allerdings sind Braunkohle-Kraftwerke in ihrer Antwort auf die starke Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien noch sehr starr. Es war 3,8 Milliarden Kilowattstunden oder 3,5% weniger als 2014, als 107,7 Kilowattstunden Nettostrom produzier. Die Gaskraftwerke erzeugten ca. 30 kWh Netz für die kommunale Energieversorgung. Damit liegen sie rund 1 Mrd. kWh oder 3,8% unter dem Vorjahresniveau.

Das bedeutet, dass sich der seit 2008 zu beobachtende dauerhafte Produktionsrückgang fortsetzt. In 2015 wurde ein Exportresultat von ca. 48 Mrd. kWh erlangt. Nach den bisherigen Spitzenjahren 2012, 2013 und 2014 ist dies ein neuer Höchstwert und liegt um etwa 14 Milliarden Stunden oder 40% über dem des Vorjahres. Der überwiegende Teil der Ausfuhren ging in die Niederlande, die einen Teil davon auch an Belgien und das Vereinigte Königreich weiterleiten.

Die Bundesrepublik Deutschland hat Elektrizität aus Frankreich importiert, fungiert aber vor allem als Durchgangsland, da der Elektrizität in die Nachbarstaaten transportiert wird. Bisher stehen für den Stromaußenhandel nur die Werte von Jänner bis einschließlich Okt. 2015 zur Verfügung. Die Kosten für importierten Elektrizität betragen im Durchschnitt 42,58 Euro/MWh und für exportierten Elektrizität 42,69Euro/MWh. So sank der Durchschnittspreis für Day-Ahead-Börsenstrom auf 31,2 Euro/MWh und bewegt sich preisbereinigt etwa auf dem Vorjahresniveau Der Durchschnittsmarktwert betrug 96% des Durchschnittspreises für Börsenstrom für Photovoltaik und 85% für Windkraft.

In die jährliche Auswertung fließen die vom Bundesamt für Statistik (Destatis) am 11. Januar 2016 zur Verfügung gestellten monatlichen Angaben zur Stromerzeugung sowie zur Ein- und Ausfuhr von Strom bis einschließlich Okt. 2015 wurden die Angaben für die Monate Nov. und Dez. auf der Grundlage korrigierter Stundenwerte der Strombörse EEX Leipzig aufgerechnet.

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