Erneuerbare Energien Deutschland Entwicklung

Regenerative Energien Deutschland Entwicklung

Die erneuerbaren Energien in Deutschland. Die erneuerbaren Energien werden als Anteil am Energieverbrauch formuliert. Gegenüberstellung von Prognosen und Szenarien mit der tatsächlichen Entwicklung der erneuerbaren Energien. Ausbau des Fernwärmenetzes in Deutschland.

Strom-Mix Deutschland 2018 - Aktuelle Energie-Mix und Entwicklung

Unter " Strom-Mix " versteht man die proportionale Verteilung der in Deutschland produzierten Elektrizität nach Energiequellen. Derzeit werden 40 Prozentpunkte dieser Energie aus regenerativen Quellen und 60 Prozentpunkte aus konv. Quellen erzeugt. Ziel ist es, eine zukunftsfähige Entwicklung der Stromversorgung zu erreichen und die wirtschaftlichen Folgen der Versorgung durch langfristige externe Einflüsse zu reduzieren.

Es ist das Bestreben, den Prozentsatz der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch bis 2035 auf 55 bis 60 Prozentpunkte zu steigern. Zur Umsetzung dieses Projektes wird die Stromproduktion gemäß 3 Nr. 21 EEG durch die folgenden erneuerbaren Energien besonders gefördert: Strom aus Biomassen, einschließlich Biogasen, Biomethan, Deponie- und Klärgasen, und aus dem bioabbaubaren Teil von Haus- und Industrieabfällen.

Zur Erreichung dieser Zielsetzungen sind die Netzbetreiber rechtlich dazu angehalten, Elektrizität aus regenerativen Quellen zu Vorzugskonditionen zu beziehen - gegen Vergütung der Tarife durch den Gesetzgeber (gemäß § 2 EEG). Allerdings hängt der Energiemix jedes Einzelnen vom Anbieter ab. Letzteres ist jedoch nach 42 Abs. 1 EnWG zu kennzeichnen: Das bedeutet, dass der Letztverbraucher die anteilige Verteilung der Energiequellen, aus denen der bezog. gekaufte Elektrizität gewonnen wird, identifizieren können muss.

Dabei geht es in erster Linie um den Umschlag von so genannter Grauer Elektrizität, also von Strom ungekannter Herkunft, das heißt, im Elektrizitätshandel vertrieben. Die erneuerbaren Energien sind, wie bereits zu Beginn angesprochen, unerbittlich auf dem Vormarsch. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns auf dem richtigen Weg sind. Dies betrifft natürlich sowohl den Beitrag zur Brutto- als auch zur Netto-Stromerzeugung. Ersteres beinhaltet die in Deutschland produzierte Stromerzeugung insgesamt, letzteres wird vom Eigenbedarf der Branche zur Stromerzeugung sowie von den Eigenverlusten der Anlagen einbehalten.

So gibt uns der Netzstrom Aufschluss darüber, welcher Strom-Mix im Durchschnitt der Bevölkerung zur Verfügung steht und aus einer in Deutschland gelegenen Anschlussdose kommt. Nach Angaben des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme SES lag der Marktanteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung im ersten Semester 2018 bei rund 41 vH. Sie machen damit 38 Prozentpunkte des Bruttostromes aus.

Ein Vergleich dieser Zahlen mit der Figur von 1990 zeigt eine überraschende Entwicklung. Auf diese Weise kommt Kohle in den traditionsreichen Stadtteilen Ruhr und Saar vor. Die Gewinnung von Braun- und Stahlbraunkohle, der wichtigsten heimischen fossile Energiequelle, ist vor allem im Rheinland, in Mitteldeutschland und in der Lausitz angesiedelt. Bei den regenerativen Energien liegt der Schwerpunkt der Windenergie aufgrund der guten geografischen Bedingungen vor allem in der nördlichen Hälfte Deutschlands, während die Wasserkraft in Süddeutschland die führende Position einnimmt.

Besonders Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen-Anhalt sind nach Angaben des Umweltbundesamtes in ihrem Nettostrommix auf erneuerbare Energien angewiesen. Hier wurde nur gut ein Drittel des Gesamtstroms aus erneuerbaren Energien erzeugt. Dabei wird natürlich der strukturelle Wandel im Laufe des Energiewendeprozesses besonders sichtbar. Waren 1990 noch mehr als 80 Prozentpunkte der Stromproduktion auf Braunkohle, Stein- und Kernkraftwerke entfallen, so sind es heute fast fünfzig Prozentpunkte, während sich der Prozentsatz der erneuerbaren Energien seither mehr als verzehnfacht hat.

Überwiegen Solarenergie, Windkraft und Wasserkraft, die zusammen mehr als drei Viertel der Stromerzeugung aus regenerativen Energien erwirtschaften. Insbesondere die Windkraft, das Entstehen immer wieder neuer Windkraftanlagen auf und abseits der Küste, hat wesentlich zum stetigen Ausbau der regenerativen Energien beizutragen, so dass sich für den Nettostrommix in Deutschland in der ersten Jahreshälfte 2018 das folgende Szenario ergibt:

Mit der relativen Veränderung der Stromerzeugung vom halben Jahr 1/2017 zum halben Jahr 1/2018 wird auch der klare Trend weg von fossilien Brennstoffen hin zu Wind- und Solarenergie deutlich: Die Windkraft hat sich nach wie vor zur zweitstärksten Stromquelle nach der Braun- und Holzwirtschaft herausgebildet. Die Versorger müssen - oder besser: können - bis zu 45 Prozentpunkte des nach dem EEG subventionierten Stroms aus erneuerbaren Energien in ihre Kennzeichnungen einbeziehen.

Der springende Punkt: Die Energieversorger beziehen diesen Elektrizität überhaupt nicht für ihre Verbraucher. Laut LichBlick hat Deutschlands grösster, konzernunabhängiger Ökostromanbieter eine Untersuchung über die tatsächliche Zusammenstellung des Strommixtes in Auftrag gegeben. Der Strommix ist nach wie vor sehr unterschiedlich. Dies soll durch einen genaueren Vergleich der vier großen nationalen Stromerzeuger untermauert werden, die 2016 über 75 Prozentpunkte der Nettostromproduktion in Deutschland ausmachten:

Nehmen Sie zunächst den Betrag für die "Anderen EE" aus der Rechnung Ihres Lieferanten und nehmen Sie ihn aus dem "EE-Gesetz" von Tempo 11. x 10. x 10. x 10, Multiplikation Ihres Ergebnisses mit Tempo 11, ein Beispiel für die letzten Hintergrundinformationen: Die Werte der Stadt Aue für das Jahr 2016 sind die Basis, der reale Ökostrombezug am Strommixportmix des Lieferanten beträgt daher vernachlässigbare 1,28%.

So ist auf dem dt. Elektrizitätsmarkt nicht alles, was glitzert, goldgelb - trotz staatlicher Subventionen. Was aus der Sole kommt, ist natürlich für alle Konsumenten gleich, denn alle Produzenten geben ihren Energiebedarf in das gleiche Jahr. Auch wenn der Trend inzwischen leicht nach unten geht, eröffnet der Wechsel zu Grünstrom den Verbrauchern die Chance, einen direkten Teil zur Umgestaltung des Energiesystems zu beisteuern, indem sie die Erzeugung von erneuerbaren Energien und ihren Teil des Strommixes erhöhen.

Ökostrom wird mittlerweile auch von nahezu allen Energieversorgern offeriert. Wenn Ihr Lieferant eines dieser drei Zertifikate verwendet, ist er dazu angehalten, 100-prozentig Elektrizität aus regenerativen Energien zu gewinnen. Letztendlich sind auf dem Elektrizitätsmarkt nur drei Fakten unbestritten: Der Verbraucher ist der King, der Weg zu mehr nachhaltigen, umweltfreundlichen Energiequellen ist unaufhaltsam und der günstigste ist der eingesparte Energie.

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