Erneuerbare Energien Gesetz

EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)

In der aktuellen Debatte geht es darum, ob das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die oberen Einkommensgruppen begünstigt. In der aktuellen Debatte geht es darum, ob das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die oberen Einkommensgruppen begünstigt. Die EEG ist ein wichtiges Instrument für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Neben dem Marktanreizprogramm und dem BAFA wird die Nutzung erneuerbarer Energien auch durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert. Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Rheinland-Pfalz wird maßgeblich durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der Bundesregierung beeinflusst.

Regenerativstrom

Die Ausweitung der regenerativen Energien ist eine wesentliche Stütze der Energiesystemtransformation. Die EEG ist und bleibt ein zentrales Steuerinstrument für den Aufbau erneuerbarer Energien. Das EEG zielt darauf ab, die Energielieferung neu zu strukturieren und den Marktanteil der regenerativen Energien an der Elektrizitätsversorgung bis 2050 auf gut 80 Prozentpunkte zu erhöhen.

Die Erschließung erneuerbarer Energien liegt vor allem im Sinne des Klima- und Umweltschutzes für die Erschließung einer zukunftsfähigen Stromversorgung. Darüber hinaus sollen die wirtschaftlichen Energiekosten gesenkt, fossile Energieträger schont und die technologische Weiterentwicklung im Umfeld der regenerativen Energien gefördert werden.

Regenerativstrom

Die Ausweitung der regenerativen Energien ist eine wesentliche Stütze der Energiesystemtransformation. Die Ausweitung der regenerativen Energien ist eine wesentliche Stütze der Energiesystemtransformation. Mit dem EEG sollte der Marktzugang junger Techniken wie Wind- und Solarenergie durch Festvergütung, garantierten Bezug und bevorzugte Stromeinspeisung ermöglicht werden.

Mit dem am 9. Juni 2016 verabschiedeten EEG 2017 (BR-Drucksache 355/16) (PDF: 1,1 MB) beginnt nun die neue Etappe und dies ist ein Paradigmenwechsel: Ab 2017 wird die Höhe der Vergütung für Strom aus regenerativen Quellen nicht mehr vom Staat wie bisher festgesetzt, sondern durch Ausschreibung auf dem Strommarkt bestimmt. Weiterführende Angaben zum EEG 2017 erhalten Sie hier.

EEG 2017 - Förderbroschüre für Umwelt und Energieverbrauch

Im EEG sind geregelt: der vorrangige Anschluß von Kraftwerken zur Stromerzeugung aus regenerativen Energien und aus Grubengas im bundesdeutschen Raum einschließlich der ausschließlich deutschsprachigen Wirtschafszone ( "Geltungsbereich des Gesetzes") an die Stromnetze für die flächendeckende Stromversorgung, die bundesweite Kompensation des bezogenen und bezahlten Stromes. Die Integration der Solarstromanlage in das Elektrizitätsnetz und die Bezahlung der Einspeisevergütung obliegt demetzbetreiber.

Dies ist in der Regelfall das lokal verantwortliche EVU. Das System ist dem Stromnetzbetreiber zu melden. Im Falle von Fotovoltaikanlagen sind Ort und Ertrag an die BNetzA zu melden, andernfalls erlischt die Zahlungspflicht des Strombetreibers. Pro Werk im Sinn des EEG werden feste Entlohnungssätze für 20 Jahre zuzüglich des Jahres der Inbetriebsetzung gezahlt.

Der Betrag der Stromvergütung richtet sich nach der Art der Energieversorgung und der Anlagengröße sowie nach dem Zeitraum der Erstinbetriebnahme. Voraussetzung für die Erstinbetriebnahme ist, dass die Installation der Gesamtanlage an ihrem Bestimmungsort und mit allem dazugehörigen Equipment erfolgt ist und Wechselspannung generiert hat. Für neue Werke sinkt der Vergütungssatz im Jahr.

Dies bedeutet, dass je später eine Fabrik in Betriebsbereitschaft geht, umso niedriger ist die Entlohnung (jährliche Degression). Zur Förderung der Markteinführung von erneuerbaren Energien unterliegen alle Neuinstallationen über 500 Kilowatt dem obligatorischen Direktvertrieb. Für Kraftwerke über 100 Kilowatt wird ab dem 01.01.2016 das obligatorische Direktmarketing gelten. Für die drei Techniken Windkraft, Fotovoltaik und Biogas wird in Zukunft unter gewissen Bedingungen ein Vergabeverfahren durchgeführt.

Es wird zwischen der Produktion der einzelnen Systeme und der Anlagenart wie Photovoltaik (Aufdachanlagen an Wohnhäusern, Aufdachanlagen an Nichtwohnhäusern, Freiflächenanlagen), Wasser, Deponie, Gruben- und Klärgas, Biokraftstoffe, Erdwärme, Windenergie (Onshore und Offshore), Vermarktungsprämie für den obligatorischen Direktvertrieb differenziert. Mit dieser Unterstützung wird die Einspeisung von Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Rahmen des laufenden Betriebs, nicht aber für den Bau und die Erneuerung von Kraftwerken gefördert.

Das geschieht über das Förderprogramm für erneuerbare Energien. Der Fachbegriff "Inbetriebnahme" bezieht sich auf Neuanlagen. Es genügt nicht, dass ein Solarmodul für die Inbetriebsetzung Elektrizität generiert hat. Sie muss stattdessen an ihrem vorgesehenen Standort dauerhaft montiert und mit dem erforderlichen Equipment (Kabel, Inverter, etc.) versehen sein und Elektrizität produzieren.

Das Clearing House EEG regelt Rechtsstreitigkeiten und Anwendungsfälle auf dem Gebiet des EEG. Nach dem EEG werden neue Wind-, Photovoltaik- und Biomassekraftwerke nur unterstützt, wenn die Betreibenden unter gewissen Bedingungen eine erfolgreiche Teilnahme an einer Vergabe haben. Das Zeitlimit eines Programmes gibt das Datum an, bis zu dem eine Finanzierung aus diesem Projekt bewilligt werden kann.

Die Fotovoltaik (PV) ist die direkte Umsetzung von Sonneneinstrahlung in Strom mit Hilfe von Halbleiter, so genannten Solarzelle.

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