Erneuerbare Energien in Zahlen

Regenerative Energien in Zahlen

Die Fachzeitschrift "Renewable Energies in Figures - National and International Development". Fassung von "Erneuerbare Energien in. Die erneuerbaren Energien sind die wichtigste Stromquelle in Deutschland und in Deutschland: "Die Bürger sind grundsätzlich bereit, für die Förderung der erneuerbaren Energien zu zahlen", sagte sie. Die Energien in Zahlen nationale und internationale Entwicklung.

Regenerative Energien in Zahlen

Die Ausweitung der regenerativen Energien ist eine wesentliche Stütze der Energiesystemtransformation. Die Informationsbroschüre gibt Auskunft über die Fortschritte beim weiteren Aufbau der regenerativen Energien in Deutschland, Europa und der ganzen Weltwirtschaft. Bei den hier publizierten Angaben handelt es sich um eine Schnappschuss zum Redaktionsschluss August 2018 - sie sind in mancherlei Hinsicht noch vorläufig, vor allem für 2017.

Die Aktualisierung dieser zeitlichen Reihen und Grafiken wird zum Jahreswechsel 2018/2019 erfolgen. Weiterführende Infos gibt es auf dem Infoportal "Erneuerbare Energien".

Gemischte Balance der regenerativen Energien 2017

Während der Marktanteil von Sun, Windkraft, Biomasse und Co. im Stromsektor ein neues Hoch erreichte, stagniert er in den Bereichen Heizung und Transport weiter. Im Jahr 2017 stieg der erneuerbare Beitrag am Brutto-Stromverbrauch in Deutschland mit 36,2 Prozentpunkten signifikant an (2016: 31,6 Prozent).

Absolut gesehen konnten auch die regenerativen Energien ihre Stromproduktion um rund 15 Prozentpunkte auf 217,9 Mrd. Kubikfußstunden (kWh) ausweiten. Zusätzlich zu den neuen Erzeugungskapazitäten (rund 8,3 Gigawatt) hat die gute Windleistung nach unterdurchschnittlichen Windverhältnissen im Jahr 2016 zum Spitzenergebnis beigetragen. Andererseits war bei den regenerativen Energien ein Abschwung im Heizungsbereich zu verzeichnen.

Zusammen mit einem konjunkturell bedingten, insgesamt erhöhten Gesamtendenergieverbrauch beim Heizen und Kühlen resultiert daraus ein erneuerbare Energieanteil von 12,9 und damit ein negatives Ergebnis von 0,3 Pro- zentpunkten im Vergleich zu 2016. Auch im Verkehrsbereich ist der Marktanteil der erneuerbaren Energien stagnierend. Andererseits wurde ein leichtes Wachstum sowohl beim Absatz von Biokraftstoffen als auch bei der Elektro-Mobilität durch einen gestiegenen Energieverbrauch im Transportwesen ausgeglichen.

Der Anteil der regenerativen Energien lag damit im Jahr 2017 mit 5,2 Prozentpunkten auf dem Niveau des Vorjahres. Im Jahr 2017 hat sich die Gesamtklimabilanz der regenerativen Energien in Deutschland durchgesetzt. Sie haben mit 178,6 Mio. t CO2-Äquivalent in allen Sektoren wesentlich mehr Treibhausgas-Emissionen vermieden als 2016 (159 Mio. t).

Mit Rekordwachstum: Erneuerbare Energien im Strombereich steigen weiter an.

Etwa 36 Prozent: Noch nie zuvor haben erneuerbare Energien so viel zum Brutto-Stromverbrauch beigetragen wie 2017 Vor allem die Windkraft trieb die Energierevolution voran. Die erneuerbaren Energien sind zu einer sehr wichtigen Energiequelle geworden. Der Arbeitskreis Statistik der erneuerbaren Energien (AGEE-Stat) hat zu diesem Thema aktuelle Zahlen vorgelegt: Im Jahr 2016 stammt mit einem Anteil von 31,5 Prozentpunkten am Brutto-Stromverbrauch aus erneuerbaren Energien nahezu jede dritte kWh aus Windkraft, Solar und anderen Quellen. 2017 wird dieser Anteil nach ersten vorläufigen Zahlen auf rund 36 Prozentpunkte steigen.

Auch 2010 war der Anteil der regenerativen Energien mit 16,9 Prozentpunkten weniger als doppelt so hoch. Mit rund 216 Terawattstunden im Jahr 2017 wird die Stromerzeugung mit regenerativen Energien voraussichtlich signifikant höher (rund 15 Prozent) gewesen sein als die 188 Terawattstunden im Jahr 2016 (lesen Sie mehr dazu hier).

Rekordwachstumsraten insbesondere bei der Windkraft sorgen für den Energiewendeprozess: Erstens wurden 2017 nach vorläufigen Zahlen Windkraftanlagen mit einer installierten Kapazität von rund 5 GW an Land hinzugefügt. Zudem erhöhte sich auch die Stromproduktion aus Fotovoltaikanlagen gegenüber dem Jahr zuvor um fast 5 vH. In der Heizungsbranche ist die Ausnutzung regenerativer Energien, zum Beispiel durch Solarthermie, Pelletheizung oder Wärmepumpe, in den letzten Jahren von 11,5 Prozentpunkten im Jahr 2010 auf 13,1 Prozentpunkten im Jahr 2016 gestiegen. So werden beispielsweise bereits in rund einem von drei Neubauten Wärmepumpen eingesetzt.

Einen wesentlichen Beitrag zur verstärkten Nutzung regenerativer Energien im Wärmesektor leistet die Fördermittel aus dem Market Incentive Programme (MAP) des BMVe. In der Transportbranche sinkt der Marktanteil der regenerativen Energien: von 5,8 Prozentpunkten im Jahr 2010 auf 5,2 Prozentpunkten im Jahr 2016. Vor allem Bio-Diesel und Bio-Ethanol machen den überwiegenden Teil der regenerativen Energien im Verkehrssektor aus:

Sie hatten 2016 zusammen einen Anteil von 4,5 von 5,2 %-Punkten. Grund für diesen Rückgang ist vor allem der durch das gestiegene Passagier- und Frachtaufkommen gestiegene Gesamtenergieverbrauch im Verkehr. Die Nutzung regenerativer Energien im Transportsektor wird im Wesentlichen durch das Quotengesetz für Biokraftstoffe geregelt. Mit der Strategie der Elektromobilität und seit 2016 mit der Einkaufsprämie für Elektroautos wird die Nutzung regenerativer Energien im Transportsektor unterstützt.

Bereits 2017 wurde nach ersten Angaben das angestrebte Niveau, im Jahr 2020 einen Beitrag von gut 35 Prozentpunkten zum Bruttostromverbrauch aus erneuerbaren Energien zu leisten, überschritten. Wir sind auch auf gutem Weg, das für 2025 angestrebte Ergebnis von 40 bis 45 Prozentpunkten früher als geplant zu realisieren.

Bis 2020 soll der prozentuale Beitrag der erneuerbaren Energien zum Gesamtendenergieverbrauch für Heizen und Kühlen auf 14 Prozentpunkte steigen. Dafür sorgt das EEG. Das europäische Zielwert für den Marktanteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch im Verkehrssektor beträgt 10 Prozentpunkte (berechnet nach den besonderen Anforderungen der EU-Richtlinie 2009/28/EG).

Der aktualisierte Wert bis 2016 stammt aus der vom BBMWi herausgegebenen Veröffentlichung "Erneuerbare Energien in Zahlen". Umfangreichere Angaben zu Elektrizität, Wärme und Brennstoffen werden von AGEE-Stat für 2017 erwartet und im MÃ??rz veröffentlicht.

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