Erneuerbare Energien Neubau

Regenerative Energien Neubau

Sie schreibt eine bundesweite Verpflichtung zur Nutzung erneuerbarer Energien beim Bau neuer Gebäude vor. Neue Bauten - gesetzliche Verpflichtungen durch das EEWärmeG*. Das Lastenheft für Neu- und Altbauten - insbesondere für Baden-Württemberg. Zu den Gesetzen, die Sie beim Bau eines neuen Gebäudes beachten sollten, gehört das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). Im Falle von Neubauten besteht eine Verpflichtung für den Auftraggeber.

Regenerative Energien im Neubau - das ist die Regelung

Die Wärmegesetzgebung für erneuerbare Energien (EEWärmeG) schreibt vor, dass Bauherren erneuerbare Energien einsetzen müssen. Der Besitzer kann selbst bestimmen, welche Art von Energieträger er einsetzen möchte. Mehr als ein Dritteln der in Deutschland verfügbaren Energien wird in der Gebäudetechnik genutzt. Um unsere Klimaziele zu verwirklichen, müssen unsere Häuser also entweder weniger Strom verbrauchen oder Strom verwenden, der keine CO2-Emissionen verursacht. Für die Erreichung unserer Ziele müssen unsere Mitarbeiter entweder weniger Strom benötigen oder keine CO2-Emissionen verursachen.

Letzteres wird durch das EEWärmeG, kurz: Erneuerbare Energien Wärmegesetz, geregelt. Darin ist festgelegt, dass alle Neubauten ihren Heizwärmebedarf bis zu einem bestimmten Grad aus regenerativen Energien abdecken müssen. Die Hauseigentümer können selbst bestimmen, welche erneuerbare Energien sie nutzen wollen. Bei der Entscheidung für die Solarwärme wird auf dem Dach des Hauses ein Sonnenkollektor angebracht. Solarthermische Anlagen sind eine kostengünstige Möglichkeit, die Anforderungen des EEWärmeG zu erfüllen.

Daher sind bei den derzeitigen Energiekosten keine signifikanten Energiekosteneinsparungen möglich. Obwohl Pelletofen und WP etwas höher in der Anschaffung sind, können sie in der Praxis den Wärmebedarf in der Hauptsache komplett ausgleichen. Vor allem die Wärmepumpe hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Anders als Pelletofen benötigen sie weniger Betrieb und Wartung.

Bedauerlicherweise ist das EWärmeG noch nicht ausreichend, um das angestrebte Reduktionsziel von 80% der CO2-Emissionen bis 2050 zu erreichen. Dazu müsste der vorgeschriebene Anteil der erneuerbaren Energien an der Wärmebereitstellung signifikant erhöht werden. Bislang musste eine Solarthermie-Anlage nur 15% des Heizwärmebedarfs ausmachen. Pelletsöfen und Heizungswärmepumpen bereits zu 50%. Der Gesetzgeber ist jedoch ein Ansatz und hat zur Folge, dass sich Bauperspektiven mit dem Themenbereich Erneuerbare Energien aufhalten.

Warum nicht gleich mehr tun, wenn Sie bei gleichzeitiger Schonung der Natur und der Kosten Energie einsparen können?

Erneuerbare Energien Wärmegesetz: Solarwärme im Neubau

Im Jahr 2009 ist das Erneuerbare Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) inkrafttreten. Darin wird die Entwicklung erneuerbarer Heizverfahren geregelt und Mindestnormen für neue Gebäude festgelegt. Durch die Nutzung der Solarwärme können diese Normen z.B. eingehalten werden. Das Förderprogramm für die Solarwärme beruht im Kern auf einer Einmalzahlung der Investitionen; eine laufende Fördermaßnahme wie die Vergütung für PV-Anlagen zur Wärmegewinnung ist nicht vorgesehen. Dieses Förderprogramm ist nicht vorgesehen.

Ebenfalls von neuem ist, dass die Nutzung regenerativer Energien für neue Gebäude obligatorisch ist, es sei denn, es wird in gerechtfertigten Sonderfällen eine Ausnahmegenehmigung gewährt. Es gibt keine vergleichbare verbindliche Regelung zur Nutzung regenerativer Energien zur Stromproduktion. Für die Sanierungsförderung von bestehenden Gebäuden mit umweltfreundlicher Beheizung ist das EWR-G. Die Finanzierung erfolgt durch den Staat über BAFA und KfW-Bank, außerdem gibt es eine Vielzahl von Programmen der Bundesländer und einiger Gemeinde.

Welcher Abdeckungsgrad erreicht werden soll, richtet sich nach der ausgewählten Technik. Bei direkter Sonneneinstrahlung durch Solarwärme muss der Wärmebedarf zu mind. 15 Prozentpunkten auf diese Art und Weise abgedeckt werden. Beim Einsatz von Biomassen ist je nach gewählter Technik ein minimaler Anteil von 30 oder 50 Prozentpunkten vorgeschrieben. Selbst bei der energetischen Verwertung von Erd- oder Umgebungswärme über eine Wärmepumpe ist ein Mindestmaß von 50 Prozentpunkten vorgeschrieben.

Ein solarthermisches System mit Heizungsunterstützung hat einen Solardeckungsgrad von mind. 30 Prozentpunkten bei sinnvoller Auslegung, und noch mehr ist möglich. Wird eine Pelletsheizung eingesetzt, gibt es keinen ersichtlichen Anlass, sich mit einer 50-prozentigen Abdeckung zufrieden zu geben. Ein solches Heizsystem kann völlig unabhängig betrieben werden und 100-prozentige Deckung des Wärmebedarfs bieten, bei Bedarf auch in Verbindung mit einer Solaranlage.

Die Tatsache, dass neue Gebäude von der Solarthermieförderung befreit sind und vielmehr einer Nutzungsverpflichtung unterliegen, hat kaum Auswirkungen auf die Wirtschaft. Die Berücksichtigung einer Solaranlage unmittelbar in der Objektplanung reduziert die anfallenden Betriebskosten im Vergleich zur Retrofit. Die Nutzung von Solarwärme oder anderen regenerativen Energiequellen ist für neue Gebäude obligatorisch. Allerdings zahlen sich die vorgegebenen Massnahmen durch Kraftstoffeinsparungen aus und bedeuten daher auf Dauer keinen Anstieg der Neubauflächen.

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