Erneuerbare Energien Nrw

Regenerative Energien Nrw

Im April feiert Deutschland zum zehnten Mal den Tag der erneuerbaren Energien! Unterstützt wird die Agentur für Erneuerbare Energien durch den Landesverband Erneuerbare Energien NRW e. V.. Die Interessen der erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen werden durch den Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) vertreten.

Die Interessen der erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen werden durch den Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) vertreten. NRW wird mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur seiner globalen ökologischen Verantwortung gerecht.

Stromproduktion andere erneuerbare Energien - Elektrizität - NRW - Zahlen und Fakten zur Förderung der erneuerbaren Energien in den Ländern

Mit knapp 18 Mio. Menschen ist Nordrhein-Westfalen das einwohnerreichste Land. Ein wichtiger Motor für die Industrieproduktion und das Weltwirtschaftswunder war die Großindustrie an Rhein und Ruhr. Nordrhein-Westfalen ist führend beim Energieeinsatz und bei der Verwendung von Braunkohle und Steinwolle. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtprimärenergieverbrauch (2014) liegt derzeit bei 4,1 Prozentpunkten und ist damit der niedrigste aller Länder der Welt.

In der Elektrizitätsbranche ist die Transformation des Energiesystems bereits am fortgeschrittensten. Die Staaten einigen sich auf die Ziele, den Marktanteil der regenerativen Energien bei der Stromproduktion zu steigern und den Energieverbrauch zu senken. Baden-Württemberg: Bayern: Berlin: Brandenburg: Bremen: Bei den übrigen regenerativen Energien handelt es sich im Wesentlichen um Klärgas und Deponiegas sowie um Erdwärme (vor allem in Bayern und nachrangig in Rheinland-Pfalz relevant).

SPRACHE: Erneuerbare Energien

Einen Eckpfeiler des Klimaschutz-Gesetzes bildet der Aufbau erneuerbarer Energien. Ziel ist es, das Potenzial für den weiteren Aufbau von Solar-, Wind-, Bio-, Erd-, Wärme- und Wasserkraft mittels fundierter Standortanalysen unter Beachtung von Einschränkungen durch die derzeitige Landnutzung und die geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu ermitteln. Im Mittelpunkt steht immer auch die Präsentation von regionalen Potenzialen, wenn möglich auf kommunaler Ebene.

Elektrizitätsbilanz: NRW bleibt beim Aufbau regenerativer Energien hinterherhinken

Reiner Priggen, Vorsitzender des Regionalverbandes für Erneuerbare Energien (LEE), zieht am kommenden Wochenende in Düsseldorf eine Mischbilanz für 2017 für Elektrizität aus Windkraft, Solar oder Biomasse. Für das Jahr 2017 hat Reiner Priggen eine Mischbilanz gezogen. Der Ausweis der erneuerbaren Energien im Detail: Windkraft: 2017 wurde in NRW eine neue Rekordmenge von 312 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 868 MW erbaut. Priggen sagte jedoch, dass aufgrund strengerer Vorschriften bereits in diesem Jahr mit einem 50-prozentigen Rückgang gerechnet werde.

In NRW sind gut 3580 Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität von rund 5400 MW ans Stromnetz angeschlossen. Sony: Im vergangenen Jahr wurden fast 11.500 Solarkraftwerke mit einer Leistung von 195 MW hinzugefügt - etwas mehr als im Vorjahr. NRW verfügt über rund 252.000 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 4600 MW.

Laut LEE sollte das Bundesland sein Photovoltaikpotenzial auf den Dächern von Großstädten besser ausschöpfen. Erdwärmespeicher: Rund 623 Biogassysteme mit einer Nennleistung von 295 MW versorgen den Stromverbrauch von mehr als 450.000 Wohnungen in NRW. Den größten Beitrag leisten im Landkreis Detmold die erneuerbaren Energien mit knapp 28 Prozentpunkten, vor Münster (22,4 Prozent), Arnsberg (10,5 Prozent) und Köln (8,5 Prozent).

Düsseldorf belegte mit sechs Prozentpunkten den Schluss. Gemessen an der produzierten regenerativen Energieleistung ist Münster mit rund 3160 MW jedoch führend, vor Detmold mit rund 2700 MW. Paderborn steht an der Weltspitze mit einer Gesamtleistung von fast 1180 MW. Paderborn deckte damit 85 Prozentpunkte seines Strombedarfs aus regenerativen Energien - den größten Teil davon aus Windenergie.

Nordrhein-Westfalen liegt beim Stromanteil der regenerativen Energien am Energieverbrauch hinter anderen Staaten zurück. In NRW liegt der Marktanteil bei 12,5 Prozentpunkten, davon entfallen 5,5 Prozentpunkte auf die Windkraft, 3,1 Prozentpunkte auf die Biotechnologie und 2,6 Prozentpunkte auf die Photovoltaik. Das liegt unter anderem daran, dass NRW aufgrund seiner hohen Industrialisierungsrate mehr Elektrizität benötigt als andere Staaten, sagte Priggen.

Überregional machen erneuerbare Energien 36 Prozentpunkte des Stromverbrauchs aus. Bis 2030 will die neue schwarz-rote Regierung einen 65-prozentigen Beitrag der regenerativen Energien zum Energieverbrauch erwirtschaften. Dazu wären nach LEE-Rechnungen allein in NRW jedes Jahr rund 800 MW Photovoltaik- und Windstrom hinzuzufügen - also allein 280 bis 300 neue Windenergieanlagen pro Jahr.

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