Erneuerbare Energien Politik

Politik für erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien haben auf dem deutschen Strommarkt ein beeindruckendes Wachstum erlebt. Erneuerbare Energien haben auf dem deutschen Strommarkt ein beeindruckendes Wachstum erlebt. Die politische Ökonomie der Politik der erneuerbaren Energien in Deutschland. Die politischen und historischen Verbindungen eines Wendepunktes. Politik für erneuerbare Energien: Eine mehrstufige Politikanalyse mit Fokus auf den deutschen Strommarkt (Energiepolitik und Klimaschutz) (Deutsche Ausgabe) .

Politische Angelegenheiten - Fachagentur für Erneuerbare Energien

Klimaschutz und eine gesicherte Stromversorgung zählen zu den größten weltweiten Aufgaben der Weltgesundheit. Regenerative Energien, Energieeinsparung und der sinnvolle Umgang mit effizienten Techniken sind die zentralen Ansätze zur Bewältigung dieser Aufgaben. 144 Länder der Welt haben sich eigene Zielvorgaben für den Aufbau regenerativer Energien gemacht. In 138 Ländern und in 138 Ländern und in 138 Bezirken werden Maßnahmen umgesetzt, um den Marktanteil der regenerativen Energien an ihrer Stromversorgung zu steigern.

Bis 2020 haben sich die Länder der EU dazu entschlossen, den Prozentsatz der erneuerbaren Energien auf 20 Prozentpunkte zu steigern und zugleich die Treibhausgas-Emissionen um 20 Prozentpunkte zu senken. Zur Förderung der erneuerbaren Energien steht in Deutschland ein breites Spektrum an politischen Instrumenten auf der Ebene von Bund, Ländern und Gemeinden zur Auswahl.

Bundesministerium Erneuerbare Energien e.V.: Politics

Wir können den Klimaschutzvertrag von Paris und unsere für die EU bindenden Ausbauziele für erneuerbare Energien nur dann erfüllen, wenn wir unsere Kapazitäten für erneuerbare Energien aktiver ausbauen - im Strombereich ebenso wie im Heizungs- und Transportbereich. Ökologisch und wirtschaftlich vernünftig ist es, wenn wir jetzt konsequenterweise auf die Zukunftsenergie umstellen. Die Industrie braucht für die flächendeckende Versorgung mit regenerativen Energien zuverlässige wirtschaftliche Rahmenbedingen für bevorstehende Innovationen, da das aktuelle Marktgeschehen noch keine gesicherte Finanzierungsmöglichkeit in allen Belangen bietet.

Daher ist eine permanente Entscheidung zugunsten der regenerativen Energien in allen Energiebereichen notwendig - auf föderaler Ebene, aber auch in den Bundesländern und in Brüssel. Die Rahmenbedingung auf bundesstaatlicher Ebene umfasst vor allem die Priorität der regenerativen Energien im Strombereich durch das EEG. Nicht nur für den Umweltschutz, sondern auch, weil erneuerbare Elektroenergie billig ist und im Rahmen der Sektorkopplung immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist es notwendig, die Obergrenze für den Aufbau umweltfreundlicher Energien aufzuheben oder zumindest signifikant zu erhöhen und die CO2-Emissionen angemessen zu bewerten.

Um den Einsatz erneuerbarer Wärmeerzeuger in Neubauten, Bestandsgebäuden und Prozessen zu fördern, sollte eine Verschmelzung der regulatorischen Rahmenbedingungen des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG), der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) und des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG) ehrgeizig umsetzbar sein. Darüber hinaus sollten die CO2-Emissionen auch im Heizungsbereich verrechnet werden, um die Markensignale für die Umstellung auf erneuerbare Energien zu stärken.

Der Umbau auf erneuerbare Energien im Mobilitätsbereich wird durch die politischen Rahmenbedingen und Zielsetzungen noch nicht ausreichend durchgesetzt. Die Energierevolution im Transportwesen erfordert deutliche Signale: Zusätzlich zu den Biotreibstoffen, die heute mit knapp 90 Prozentpunkten den grössten Teil der erneuerbaren Energien im Transportsektor ausmachen, ermöglichen die elektrische Mobilität und der Einsatz von stromabhängigen Kraftstoffen den Wechsel zu sauberer Stromerzeugung.

Bisher schwankte die EU zwischen weitreichenden Klimaschutzversprechungen und zögerlicher Verwirklichung konkreter Klimaziele sowie viel zu geringen Ausbaunormen für erneuerbare Energien. Unerlässlich ist die konsistente Orientierung der energiepolitischen Arbeit an erneuerbaren Energien in allen Bereichen auf nationaler und internationaler Sichtenebene. Um unseren Zusagen aus dem Pariser Klimaabkommen nachzukommen, müssen die kurz-, mittel- und langfristigen einzelstaatlichen und europäischen Klimaziele angehoben, wirksam angegangen und konsequent umgesetzt werden.

Es kann nicht sein, dass Deutschland ein Energieumwandlungsland ist und zugleich ein Kohlebergbau-Land bleibt. Deutschland wird ohne Kursanpassung sowohl sein gesamtstaatliches Klimaschutz-Ziel als auch das verbindliche Ausbazziel für erneuerbare Energien für 2020 nicht erreichen. Bei derzeitigem Ausbau würde der prozentuale Beitrag der erneuerbaren Energien zum Gesamtendenergieverbrauch im Jahr 2020 nur noch ca. 16,7% statt 18% ausmachen. Für die Erreichung des nationalen Klimaschutzziels bis 2020 sind mehrere Aufgaben zu bewältigen:

Der Ausbau der regenerativen Energien muss stark beschleunigt werden. Das Thema Energie-Effizienz muss erheblich gesteigert werden. Für die Entkarbonisierung im Wärme- und Verkehrsbereich ist auch ein verbindlicher Fahrplan erforderlich, um sowohl Unternehmern als auch Bürgerinnen und Bürger Planungssicherheit durchzusetzen. Ein fairer Konkurrenzkampf gibt es weder auf dem Strom- noch auf dem Wärme- markt, da sich die Belastungen durch die fossilen Brennstoffe für die Bereiche Klimaschutz, Umweltschutz und Gesundheitswesen entweder gar nicht oder nur ansatzweise in ihrem Kostenrahmen wiederfinden.

Auch auf dem Heizungsmarkt gibt es überhaupt keinen Ansatz, der die verborgenen Folgenkosten verschmutzter fossiler Brennstoffe mit einbezieht. Nur ein effektiver CO2-Beitrag aus fossilien Brennstoffen wird einen fairen Wettstreit zwischen umweltfreundlichen und verschmutzten Energien ermöglichen. Vorschlag der BEE: CO2-Steuer statt Stromsteuer: Die Elektrizitätssteuer sollte weitestgehend gestrichen und durch eine CO2-Steuer auf fossile Kraftwerksbrennstoffe abgelöst werden.

Steigt der CO2-Ausstoß zu einem fairen Gesamtpreis, der den natürlichen Gegebenheiten des Landes angemessen ist, werden die Differentialkosten für erneuerbare Energien gesenkt. Der Aufwand für das EEG-Konto sowie die EEG-Abgabe selbst würde nachlassen. Der weitere Nutzen ist, dass die CO2-Abgabe den ökologisch motivierten Effekt ausspielen kann, der früher das Zweck der Strommenge war, aber dieser Aufgabe nicht Rechnung trägt.

Im Gegenteil, die Elektrizitätssteuer steht der Umstrukturierung des Energiesystems nun im Wege, da sie einen freien Elektrizitätsmarkt und damit die erforderliche Fusion der Bereiche Elektrizität, Wärme- und Mobilitätsversorgung vereitelt. Auch kleine und mittlere Unternehmen würden von der Streichung der Elektrizitätssteuer in den Genuss kommen. CO2-Abgabe in Hoehe von 25 EUR auf dem Wärmemarkt: Für den Heizungsbereich wird von der BEE die Schaffung einer CO2-Abgabe von 25 EUR/Tonne vorgeschlagen.

Im Sinne einer sozialen Gerechtigkeit der Besteuerung sollten die Erträge aus der CO2-Abgabe den Konsumenten und Unternehmern nützen. Der Hauptvorteil aus der Perspektive des BEE ist, dass eine solche CO2-Abgabe den Wärmeverbrauchern Investitionsschutz verschafft und zugleich technisch neutral und offen für Innovation ist. Subventionsstillstand für Fossilien: Die BEE setzt sich nach wie vor für die Aufhebung der Subventionierung von Fossilien ein, wie beispielsweise die Foerderung von neuen Heizsystemen fuer diese.

Erneuerbare Energien werden immer billiger. Fallender Börsenstrompreis und erhöhte Privilegien der Industrie haben in den vergangenen Jahren zu einer Erhöhung der EEG-Abgabe für nicht privilegierte, d.h. nicht von der EEG-Abgabe über die Sondervergütungsregelung befreite Stromkunden geführt. Es ist auch erforderlich, die Strombelastung für den Sektor Kopplung vom Elektrizitäts- zum Wärme- und Transportsektor zu verringern.

Die immer weniger energieintensiven Betriebe bezahlen die gesamte EEG-Abgabe, weil der Versicherer sie von der Sondervergütung ausnimmt. Dies könnte das EEG-Konto um rund 5 Mrd. EUR entlasten und die EEG-Umlage um 1,5 Cents pro kWh (netto) senken. In Wirklichkeit werden erneuerbare Energiesysteme abgeschaltet, während herkömmliche Systeme auch bei sehr günstigen Strompreisen weiter betrieben werden und die Stromnetze verstopf.

Damit wird die Förderung der erneuerbaren Energien behindert: Die Systemmärkte, die eine höhere Ausfallsicherheit gewährleisten, werden für erneuerbare Energien kontinuierlich erschlossen und weiter ausgebaut. Aber auch auf der Angebotsseite gehen gewisse wirtschaftliche Impulse wie die preissunabhängige EEG-Abgabe und die Netzentgeltstruktur in die Fehlentwicklung, indem sie eine rigide Forderung honorieren und eine größere Anpassbarkeit ahnden.

Darunter fällt die Dynamik der EEG-Abgabe und der Netzbetreiber. Eine kostenoptimierte Einstellung der Nutzung fossiler Energien ist nur mit einer Verknüpfung der Bereiche Elektrizität, Wärmebzw. und Elektromobilität möglich. Dazu ist es erforderlich, den Strombereich zu liberalisieren und wirtschaftliche Impulse zur CO2-Einsparung im Wärmebereich zu setzen - vor allem durch die bereits genannte CO2-Abgabe im Elektrizitäts- und Wärmebereich (vgl. Ziffer 2).

Bei der Elektro-Mobilität als neue Komponenten im Energieversorgungssystem sollten auch für die Verbindung mit dem Elektrizitätssektor Impulse zur Netzintegration aufkommen. Verbesserte Randbedingungen für die Energiespeicherung: Das BEE hat sich zum Ziel gesetzt, die Speicherhürden zu überwinden. Die Speicherung als Kerntechnologie im Prozess der energetischen Systemumstellung sollte nicht mehr als "Endverbraucher" betrachtet werden, da sie sonst unnötigerweise mit Gebühren und Gebühren belaste.

Basis dafür ist eine unabhängige energetische Begriffsbestimmung der Energiespeicherung. Der sektorale Zusammenschluss ist in aller Munde und politisch unbestritten als Leitprinzip. In einem ersten Schritt befürwortet die BEE die Dynamik der EEG-Abgabe und der Netzvergütung sowie die weitgehende Aufhebung der starren Stromverbrauchssteuer. Hierzu gehören beispielsweise eine verbesserte Netzüberwachung, eine verbesserte Lastprognose und eine verbesserte Nutzung bestehender Linien zur Übertragung von mehr sauberem Elektrizität.

Darüber hinaus ist es sinnvoller, vor Netz-Engpässen weitere Stromverbraucher zu mobilisieren, als erneuerbare Energiesysteme zu regulieren. Vollkommen ineffektiv ist es, wenn herkömmliche Werke mit hohem Brennstoffaufwand und klimabedingten Kosten weiter betrieben werden, während regenerative Energieanlagen stillgelegt werden. In der BEE wird empfohlen: Mobility Turnaround 100% erneuerbar: Elektrizität für E-Mobilität muss ausschließlich aus regenerativen Energien stammen, um umweltfreundlich zu sein und das Wohlbefinden zu verbessern.

Zur Deckung der wachsenden Nachfrage nach elektrischer Mobilität benötigen wir wesentlich mehr erneuerbare Energien. Auch im Mobilitätsbereich sind für alle klimaschonenden Antriebe bis zum Jahr 2030 ehrgeizige Zielvorgaben unerlässlich, da sie die Weichen für den Turnaround der Mobilität stellen und sowohl für die Automobil- als auch die Energiebranche Planungssicherheit bieten.

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