Erneuerbare Energien Pro und contra

Vor- und Nachteile der erneuerbaren Energien

Die Entscheidung kann der Deutsche Bundestag treffen: Eine Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen ist teurer als eine Versorgung aus fossilen Brennstoffen oder Kernenergie. Die Grundlast an Strom verstopfte das System für erneuerbare Energien. Aus ganzheitlicher Sicht ist es wichtig, fossile Energieträger umweltbewusst und wirtschaftlich zu nutzen. Das Ziel: Die Förderung erneuerbarer Energien war einst die Grundidee des EEG.

Regenerative Energien - Vor- und Nachteile der angestrebten EEG-Reform () (Archiv)

Weite Bereiche der energiereichen Branche sind bisher weitestgehend von der EEG-Abgabe ausgenommen, die den Abbau der erneuerbaren Energien fördert. Bisher ist keines der gesetzten Ziel der Energierückführung verwirklicht worden, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftvereinigung Metalle: "Wir haben jetzt mehr CO2-Emissionen, wir haben letztendlich erheblich gestiegene Stromkosten und es gibt natürlich spannende Versorgungslagen.

"Die Branche ist nun um den Preis der Energierückkehr verstärkt beteiligt, wie sie Bundesminister Sigmar Gabriel vorsieht, aber keines der aufgetretenen Risiken auslöst. Darin sind sich die Repräsentanten des Verbands der energieintensiven Unternehmen, zu dem die Sektoren Baumaterialien, Chemikalien, Glas, Nichteisenmetalle, Papiere und Stähle zählen, einig. Utz Tillmann vom Bundesverband der chemischen Industrie mahnt, dass das Damoklesschwert als Drohung der Entindustrialisierung über diesen Sektoren schwebt: "Im Jahr 2012 haben wir erstmals wieder mehr in Sachanlagen außerhalb Deutschlands investiert als in Deutschland.

"Auch wenn es der gesamten stromintensiven Branche im Moment noch gut geht, droht ein schleichender Exodus, sagt Martin Kneer von der Wirtschaftvereinigung Metalle: "Niemand würde im Moment an die Vorstellung denken. "Große Bereiche der energiereichen Branche sind bisher weitestgehend von der EEG-Abgabe ausgenommen, die den Abbau der erneuerbaren Energien fördert.

In Zukunft sollen nur noch solche Firmen ausgenommen werden, die sich als im grenzüberschreitenden Konkurrenzkampf erwiesen haben. Es ist von 15 bis 20 Prozentpunkten die Rede, die auch diese Firmen aus der EEG-Abgabe bezahlen sollten. Zieht man die Abgabe von 23,6 Mrd. EUR in diesem Jahr, dann bezahlt der Konsument 8,3 von ihnen, und was oft nicht wahrnehmbar ist, die Branche nur 7,4 Mrd. EUR.

"Klaus Vindhagen vom Bundesverband Deutsche Zellstofffabriken berechnet, dass die rund hundert Papierfirmen in Deutschland bereits eine jährliche EEG-Abgabe von rund 38 Mio. EUR zahlen: "Wenn nach den Umwelt- und Energieförderrichtlinien ein Anteil von 20 Prozentpunkten verlangt würde, würde dieser auf rund 150 Mio. EUR pro Jahr steigen. Dies kommt dann dem nahe, was die gesamte Industrie im vergangenen Jahr in allen Unternehmen erwirtschaftet hat.

"Darüber hinaus gäbe es allein in der Papierbranche rund 80 Mio. EUR, wenn Bundeswirtschaftsminister Gabriel den Eigenstromverbrauch wie vorgesehen mit der EKG-Abgabe belastete, so Windhagen: "Wir erzeugen fast 50 Pro zent unseres Elektrizitäts als Selbststrom.

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