Erneuerbare Energien Schweiz

Regenerative Energien Schweiz

Regenerative Energien und Energieeffizienz in der Schweiz. Mitgeschäftsführer der Agentur für erneuerbare Energien und. Heißes Wasser mit Solarenergie und Schweizer Produkten. Die operative Führung von EnergieSchweiz erfolgt durch das Bundesamt für Energie. Die Finanzierung von Photovoltaikanlagen gehört als Finanzexperte im Bereich der erneuerbaren Energien seit vielen Jahren zu unserem Kerngeschäft.

Im Jahr 2016 stammten 62% des Stromes aus schweizerischen Netzen aus regenerativen Energien (ee

In der Schweiz werden alljährlich die Angaben zum Stromversorgungsmix (Strommix aus der Dose, s. Kasten) gesammelt und sind unter www.stromkennzeichnung verfügbar. Über die Stromversorgungen im Jahr 2016 informieren die gestrigen Daten: 55,9% des im Jahr 2016 produzierten Stromes wurden in großen Wasserkraftwerken erzeugt (2015: 53,4%). 85,9% (2015: 88,8%) der produzierten Wassermenge wurden in der Schweiz erzeugt.

Die Stromlieferung erfolgte zu jeweils rund 16,9% (2015: 20,7%) in KKW. Dieser ist geringer als der Kernenergieanteil am schweizerischen Produktions-Mix (33%). 91,8% der bereitgestellten Atomenergie stammen aus der Schweiz (2015: 88,2%). Die Stromlieferung erfolgte zu jeweils rund 19,4% (2015: 19,4%) aus nicht eichfähigen Energiequellen.

Der anhaltend starke Marktanteil ist darauf zurÃ??ckzufÃ?hren, dass stromkonsumintensive Konzerne auf dem europÃ?ischen Strommarkt ElektrizitÃ?t aus fossilien und atomaren Energiequellen beziehen, ohne entsprechende Herkunftsnachweise zu erwerben. Im Vergleich zum Jahr zuvor ist der nicht überprüfbare Energieträgeranteil nahezu unverändert. In der Schweiz wurden rund 95% davon erzeugt und über drei Viertel davon durch die kostendämpfende Vergütung (KEV) unterstützt.

Geringe Strommengen, die 2016 geliefert wurden, stammten aus Abfall (0,8%) und fossilien Brennstoffen (0,8%). Bisher war es möglich, "nicht verifizierbare Energieträger" (sog. Grauer Strom) in die Stromabzeichnung aufzunehmen, wenn kein Herkunftsnachweis vorlag. Das neue Energiewirtschaftsgesetz und die dazugehörige EnEV sind seit dem Jahr 2018 in Kraft.

Darin ist festgelegt, dass die Deklaration nicht überprüfbarer Energieträger ab dem Zolljahr 2018 nicht mehr erlaubt ist. Mit der Registrierungspflicht für Herkunftsnachweise werden nun nicht nur Werke erfasst, die Elektrizität in das Stromnetz einkoppeln: Im Prinzip alle am Stromnetz beteiligten Werke (Ausnahmen: Systeme mit einer Anschlussbelastung von nicht mehr als 30 Kilowatt oder einem Jahresbetrieb von nicht mehr als 50 Stunden), auch wenn sie den gesamten vor Ort selbst erzeugten Elektrizitätsbedarf decken.

Im Inland werden 59% des Stroms aus Wasser, 33% aus Kernenergie, 3% aus fossilien Brennstoffen und 5% aus regenerativen Energien erzeugt (= schweizerischer Produktions-Mix 2016). Doch nicht nur Elektrizität aus schweizerischer Erzeugung wird an die schweizerischen Anschlussstellen geliefert: Der Warenaustausch mit dem Auslande, in dem Elektrizität ein- und ausgeführt wird, ist rege.

Der schweizerische Erzeugungsmix entspricht daher nicht der mittleren Zusammenstellung der zugeführten Elektrizität (= schweizerischer Versorgungsmix). Damit der Versorgungsmix jedes Stromlieferanten transparent wird und die Konsumenten so eine fundierte Entscheidung über ein konkretes Stromerzeugnis treffen können, sind die Stromlieferanten in der Schweiz seit 2005 rechtlich dazu angehalten, Ursprung und Zusammenstellung des Stromlieferanten offenzulegen.

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