Erneuerbare Energien sind

Regenerative Energien sind

In der bisher größten Umfrage haben wir zugehört und die Menschen nach ihrer Einstellung zu erneuerbaren Energien gefragt. Regenerative Energien sind zu teuer. "[Windenergie] ist eine teurere Art der Energieerzeugung als die Alternative. Übersetzung für'Erneuerbare Energien' im kostenlosen Deutsch-Englischen Wörterbuch und vielen anderen englischen Übersetzungen. Die Nutzung erneuerbarer Energien hat einen hohen Stellenwert.

Exekutivagentur für Klimaschutz und Energie Baden-Württemberg: Erneuerbare Energien

Die nachhaltige Nutzung von Energien basiert immer auf zwei Säulen: Erstens muss der aktuelle Energieverbrauch so weit wie möglich gesenkt werden, dann sollte der restliche Verbrauch so weit wie möglich durch erneuerbare Energien abgedeckt werden. Erneuerbare Energien umfassen alle Formen von Energien, die im Vergleich zu fossilien Energien nach menschlichem Maß nicht erschöpflich sind.

Die Triebkraft hinter den meisten dieser Energien ist die Solarenergie. Neben der direkten Strahlungsnutzung für Strom oder Wärme, sind vor allem die Wasser-, Wind- und Wellenkraft sowie die Biomasse-Nutzung auf die Solarenergie zuruckzuführen. Dem Menschen steht mittlerweile ein sehr weites Feld von Energieträgern zur Verfügung. Zahlreiche Nutzungsformen der erneuerbaren Energien haben eine lange Vorgeschichte.

Seit Jahrtausenden sind erneuerbare Energien die einzige Quelle menschlicher Energie. Regenerative Energien stoßen kein weiteres Kohlendioxid aus. Die bei der Biomassenutzung freigesetzte CO2-Menge wurde während des Pflanzenwachstums eingebunden und bewegt sich somit in einem abgeschlossenen Zyklus. Ohne die Verwendung der Biomassen würde die Rotte die gleiche Mengen an Kohlendioxid freisetzen wie die Feuerung.

"Unerschöpflichkeit " heißt aber nicht "unbegrenzt", es gibt Einschränkungen für die wirtschaftliche und technische Verwertung der erneuerbaren Energien. Eine sparsame Energienutzung ist daher auch für die Verwendung von erneuerbaren Energien unerlässlich. Inzwischen herrscht in Wirtschaft und Wissenschaft Einigkeit darüber, dass wir auf mittlere Sicht keine andere Wahl haben als die Verwendung regenerativer Energien. Gesetzliche Regelungen, Subventionsprogramme, aber auch die Preistentwicklung der fossilen Energien führen zu einem Anstieg des Anteils der erneuerbaren Energien in Deutschland.

Bereits 2005 wurden 10,2 Prozentpunkte des Stromes mit regenerativen Energien produziert. In Baden-Württemberg wird die Trinkwasserkraft seit Jahrzehnten in den Fabriken eingesetzt. In großen Flusskraftwerken nimmt die Wasserkraft heute eine große Stellung ein, während viele kleine Werke nicht mehr zur Energiegewinnung eingesetzt werden. Für die Beurteilung von möglichen Standorten sind eine Vielzahl von Aspekten zu berücksichtigen, vor allem aber auch die Fragen des Geländeres.

Die Sonneneinstrahlung kann zum einen zur Wärmegewinnung mit Sonnenkollektoren (Solarthermie) eingesetzt werden, zum anderen kann Sonneneinstrahlung mit Sonnenzellen (Photovoltaik) unmittelbar in Elektrizität umwandelt werden. Der jährliche Warmwasserbedarf von Wohnhäusern kann mit Sonnenkollektoren zu bis zu etwa zwei Dritteln sinnvoll abgedeckt werden. Auch durch die durch das EEG gewährte Vergütung sind Photovoltaiksysteme ökonomisch interessanter geworden.

Gerade in strahlungsintensiven Staaten kann die Sonneneinstrahlung auch zur Erzeugung von Strom im Megawattbereich mit Solarthermiekraftwerken verwendet werden. Der Mensch verwendet seit jeher Biokraftstoffe zum Erhitzen und Garen. In Baden-Württemberg, das reich an Wäldern ist, wurde in begrenztem Maße schon immer Brennholz zum Beheizen verwendet. In Heizkesseln ab mehreren 100 Kilowatt Leistung wird seit rund einem Jahrzent kostengünstig und mit sehr geringen Emissionen Brennholz in Hackschnitzelform verwendet.

Die Holzpellet, d.h. kleine, unter Hochdruck produzierte Pellets, sind für kleine Betriebe innerhalb weniger Jahre sehr attraktiv geworden. Aus der Fermentation von organischen Reststoffen wird Methan gewonnen, das in Heizkraftwerken zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt werden kann. Beim Einsatz von Geothermie ist die oberflächennahe Geowärmesonde das zurzeit am weitesten verbreitete Verfahren.

Die etwa gleichbleibende Temperatur des Bodens von etwa 10 C kann mit der für die Heizung und Brauchwasserbereitung ausreichenden WP - bei geeigneter Niedertemperaturheizung - auf 30 bis 60 C erhöht werden. Weitaus höher sind die Temperaturwerte in größerer Tiefe, die dann entweder in herkömmlichen Heizungsanlagen oder gar zur Stromproduktion eingesetzt werden können.

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