Fernwärme Leipzig Preise

Fernheizung Leipzig Preise

Der Preis für Fernwärme ist nicht transparent, die kalkulierten Kosten sind zu hoch. Inwieweit sind die durchschnittlichen Heizkosten in Leipzig hoch? Wärmeenergieverbrauch und Kosten für Gas, Heizöl und Fernwärme. Es gibt zwei Preisstufen für die Berechnung des Fernwärmepreises. Mit dem Kraftwerk Lippendorf werden viele Leipziger Haushalte mit Fernwärme versorgt.

Fallen die Fernwärme-Preise für die Leipziger jetzt?

Gerade Fernwärmekunden sind mit den höheren Anschaffungskosten oft nicht zufrieden. In Leipzig betrugen die Preise für Fernwärme in der vergangenen Zeit bis zu 17 Cents pro erzeugter Kilowattstunde Heizwärme, das ist wesentlich mehr als beim Heizen mit Gas oder Heizöl. Die Preise für Fernwärme waren in der Regel höher. 2015 hat das Kartellamt mit der Leipziger Firma eine Vereinbarung zur Reduzierung der Fernwärme-Preise getroffen.

Dementsprechend wird auch für bestehende Kunden ab dem 31. Dezember 2016 mit sinkenden Preisen gerechnet. Für alle Leipzigischen Hausbesitzer mit Fernwärme sollten bereits korrespondierende Offerten eingegangen sein. Dies kann sich auszahlen, denn bei jedem Auftragswechsel in der Wärmeversorgung besteht die Chance, weitere preissensitive Rahmenbedingungen gleichzeitig zu verändern und zukünftig weitere Stromkosten zu sparen.

"Diese Veränderung kann jedoch nicht von den Mietern selbst, sondern nur von den Vermietern initiiert werden", zeigt sich Groß besorgt. Eigentümer von gemieteten Wohnhäusern können neben dem Endverbraucher auch die neutrale energetische Beratung durch die Verbraucherberatungsstelle nutzen. "Denn der Hausherr und der Pächter befinden sich im gleichen Schiff. Ein Hausherr ist in der Tat nicht immer gleichgültig, ob die Wärmerechnung für seine Pächter noch zahlbar ist, auch wenn er sie nur durchführt, bedeutet groß.

Kunden zählen Kommunalbetriebe zu den Kunden

Nun rebellierte wieder ein Fernwärmenutzer gegen die Preise. Die Anschuldigung: Die Preise sind nicht transparent und die kalkulierten Preise sind zu hoch. Vor sieben Jahren bezog Ingo Werthmann ein Appartementhaus in der Ehrenensteinstraße. "Waren im vergangenen Jahr noch 6122 EUR für die Beheizung des 990 qm großen Hauses in der Budapester Straße zu zahlen, so musste das 1005 qm große Gebäude in der Ehrensteinstraße unter 13?463 mehr als das Doppelte bezahlen", sagt er verärgert.

"Dabei verbrauchte die Budapester Straße mit 92 000 kWh wesentlich mehr Strom als die ehrsteinische Straße mit 81.000 kWh. In der preiswerten Budapester Straße wird mit Gas geheizt, in der teuren Ehrenensteinstraße mit Fernwärme. Darüber hinaus befindet sich die Heizung in der Budapester Straße im Eigentum des Hausbesitzers und in der Ehrenensteinstraße im Eigentum der städtischen Versorgungsunternehmen.

Die städtische Gesellschaft hat den Inhabern der Ehrensteinstrasse 2015 einen "Basis-Grundpreis" von 512 EUR netto pro Kalendermonat berechnet. "â??Dieser Artikel erscheint Ã?berhaupt nicht in der amtlichen Tarifliste, sondern nur im Vertragâ??, jammerte Werthmann und nannte dies unklares Verhalten. Darüber hinaus hat er in der Abrechnung eine monatliche Kostenpauschale von 145 EUR netto für Leistungen zur Reparatur und Wartung der Fernwärmezentrale festgestellt.

"Wir haben allein in den Jahren 2014 und 2015 über zehn Mio. EUR in die Sicherung der Fernwärme investiert", sagt sie. "Für das Messen, Lesen und Abrechnen sowie für die Errichtung der Stadtwerke-Infrastruktur wird der angebotene Basispreis berechnet; die 145 EUR Pauschale für darin eingeschlossene Leistungen kommt nicht hinzu, ist aber bereits im Basispreis inbegriffen.".

Für die Errichtung, Instandhaltung und den Betrieb der Fernwärmezentrale im Untergeschoss der Ehrenensteinstraße wird die Pauschalgebühr berechnet. Wer sich dafür entscheidet, die Anlage selbst zu installieren, wenn er an das Fernheizungsnetz angeschlossen ist, kann 145 EUR pro Monat einsparen. Nicht für alle Fernwärmelieferanten war auch der Fernwärmevertrag für die Ehrensteinstrasse charakteristisch.

"Aufgrund der Kartellrechtskritik haben die Städte in diesem Jahr auch ein vereinfachtes Tarifmodell aufgesetzt. "Der Fernwärme-Preis wird sich in Zukunft nur noch aus dem Wärmeenergiepreis pro verbrauchte kWh und dem Basispreis zusammensetzen", sagt Rühl. Ein solcher Neuabschluss war auch der Wohnungseigentümergemeinschaft in der Ehrensteinstraße vorgeschlagen worden, die wesentlich billiger war als der Vorgänger.

Der Werthmann bekräftigt das neue Angebotspreis. Dies ist aber in der Höhe nur rund 1000 EUR im Jahr günstig - die Fernwärme also noch deutlich kostspieliger als der Gasbezug. Deshalb hat die Eignergemeinschaft in der Ehrensteinstraße untersucht, was eine Umrüstung auf Erdgas bedeuten würde. Das Ergebnis ist ernüchternd: Die Netzwerktochter der Städtischen Werke müßte eine Gaspipeline etwa 100 m entfernt bringen - für 12.683 EUR.

Dazu kommen Anlagen im Hause, der Erwerb einer hochmodernen Erdgaserwärmung und der Rückzug eines Schornsteins - etwa alle anfallenden Unterhaltskosten von 30?000 bis 40 000 EUR werden übernommen. Im vergleichbaren Wohnhaus in der Budde-Straße würden sich die nun komplett abgeschriebenen Wartungskosten für die Gasheizungsanlage sowie die Schornsteinkehrkosten nur auf rund 180 EUR brutto belaufen - pro Jahr und nicht pro Jahr.

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