Fernwärme Preisvergleich

Fernheizpreisvergleiche

Solch ein Preisvergleich ist eigentlich nicht sehr aussagekräftig. Fernheizung - Preise & Tarife. In den Kosten für unseren Fernwärmeservice sind der Grundpreis und der Arbeitspreis enthalten. Darüber hinaus bieten wir Ihnen einen Vergleich der Preise für Fernwärme und eine Selbstversorgung durch Erdgas. Im Gaskraftwerk Simmering wird Strom und (bei Bedarf) Fernwärme erzeugt.

Fernwärmekosten, Fernwärmepreise, Preisentwicklung der Fernwärme - Ist Fernwärme billig?

Tatsächlich ist Fernwärme aus KWK ein reinrassiges Abfallerzeugnis, da sie bei der Stromerzeugung anfällt, also ein sehr begrüßenswerter Begleiterscheinung, die schlichtweg nicht genutzt werden würde. Die Wärmeversorgung muss jedoch vom Fernwärmekunden bezahlt werden. Dies ist auf die vielen verschiedenen Einflussfaktoren zurückzuführen, die in die Kalkulation des Heizpreises einbezogen werden und nicht nur von den "Produktionskosten" für die Erzeugung der Abwärme abhängen.

Die Fernwärmepreise setzen sich in der Regelfall aus dem Arbeits- und dem Basispreis zusammen und hängen neben der allgemeinen Markttendenz auch von der eigenen Kostensteigerung des Energieversorgers ab. Im Falle des Verbrauchers selbst ist es der Haushaltsanschluss, der mit hohen Gebühren einhergeht. Allerdings beziehen viele Fernwärmeversorger diese Aufwendungen gleichzeitig in den Fernwärmpreis ein.

Zusätzlich zu diesem Effekt sind bei der Berechnung des Fernwärmepreises noch weitere Faktoren von Bedeutung. Bei der Errichtung, Administration, Wartung und Instandsetzung dieser Anlagenteile muss der Wärmeversorger mit entsprechenden Aufwendungen rechnen, die er natürlich nicht allein übernehmen kann, sondern in Gestalt des Basispreises des Fernwärmekunden wiederkehrt.

Ein weiterer Faktor, der sich auf die Heizkosten auswirken kann, sind alle direkt mit dem Heizverbrauch zusammenhängenden Aufwendungen, d.h. die Kraftstoffkosten oder der Stromverbrauch für die erforderlichen Pumpanlagen, die von der vom Endverbraucher bezogenen Wärmeleistung abhängen. Manche Lieferanten fügen auch ein drittes Kalkulationselement zur Kalkulation des Heizpreises, des Service- oder Messpreises hinzu.

Sie übernimmt die anfallenden Mess- und Abrechnungskosten. Auch die Kalkulation des Wärmepreises und die Voraussetzungen für eine Änderung dieses Wertes sind Gegenstand strenger gesetzlicher Vorschriften. Einflussfaktoren sind hier die allgemeine Marktentwicklung, die von den Eigenkosten des Fernwärmeversorgers abhängt, und das sogenannte Wärmemarktelement.

Daher muss der Anbieter neben den eigenen Ausgaben auch einen vom Fernwärmemarkt abhängigen Aspekt einbeziehen. Der Preisanpassungsvermerk enthält eine rechnerische Formulierung, nach der eine Preiskorrektur für den Verbraucher im Hinblick auf aktuelle Trends, z.B. auf dem Kraftstoffmarkt, verständlich sein muss. Auch wenn der Erdölpreis zu einer Reservewährung für die meisten anderen Energiequellen, einschließlich Fernwärme, geworden ist, sind die Preiskorrekturen für Fernwärmeverbraucher viel mäßiger als im Gas- und Erdölsektor.

So kann der Arbeitsaufwand immer noch unter den Benzin- oder Ölpreisen bleiben, auch wenn die Preisfestsetzung eng mit dem Heizmarktelement Erdöl verbunden ist. Dadurch werden starke Preissteigerungen vernünftig und verbraucherfreundlich aufgefangen und eine gute Kalkulationsbasis für Fernwärmenutzer geschaffen. Obwohl die Heizoel- und Gaspreise in den letzten Jahren oft rasant und rasant gestiegen sind, hat sich der Heizpreis der Fernwärme in einer konstanten, linearen Entwicklung, vergleichbar mit dem Strompreis, und ist seit 2009 in der Energiepreisindikation gar gefallen.

Im Allgemeinen ist es jedoch schwer, den Gesamtpreis der Fernwärme zu betrachten, da es beträchtliche räumliche Abstände gibt. Die relativen Preisdifferenzen bei den Nahwärmepreisen lagen im November 2012 bei bis zu 90%. Einer der Hauptgründe für diese enormen Kostenunterschiede ist nach Angaben des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. die de facto monopolartige Stellung des entsprechenden Lieferanten.

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